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Firmenlogos auf Hemdkragen

Bin ich eigentlich der einzige, der das Konzept "Firmenlogo auf Hemdkragen" hässlich findet? Man sieht es so oft, jede zweite Berufskleidung scheint so gestaltet zu sein, aber besser wird es dadurch irgendwie auch nicht. Gerade auch Außendienstmitarbeiter scheinen besonders häufig solche Hemden tragen zu müssen.

Seht ihr das anders?



(Screenshot: Google Bildersuche)

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Comments

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Pax on :

Nur so ins Blaue vermutet: steuerliche Gründe. Mit Logo sind die nicht privat zu tragen und daher steuerlich voll absetzbar als Dienstbekleidung?

EinLeser on :

Bingo.
Wenn es "ausreichend hässlich" ist, dass man eine private Nutzung ausschließen kann, ist es kein geldwerter Vorteil.

Sonst müsste der Arbeitnehmer den Wert der Arbeitsklamotten versteuern, die der Arbeitgeber stellt.

Dan on :

Wieso versteuern? Musste ich bis jetzt nicht machen.
Meine Arbeitskleidung bleibt in der Firma und wird auch gewaschen. Die gehört auch weiterhin die Firma. Wir musst dafür sogar Pfand bezahlen.

EinLeser on :

Reden wir hier über "klassische" Arbeitskleidung ("Blaumann") oder eher Außendienst-Kleidung (Hemden, Anzug usw.)?

Bei letzterem unterstellt das Finanzamt, könntest du ja sonst auch privat auf Hochzeiten, Opernbesuche usw. nutzen und ist daher wenn nicht verschandelt steuerpflichtig.

Dingenskirchens on :

Schön ist dabei vermutlich eher nachrangig. Mit dem jederzeit gut sichtbaren und schwer zu verbergenden Logo könnten die Hemden steuerlich als Berufskleidung durchgehen. Dazu kommt möglicherweise der Gedanke der Vereinheitlichung und der besseren Erkennbarkeit im Außendienst / auf Messen / im Geschäft.

Sven on :

Das ist schon beim Logo des Arbeitgebers furchtbar peinlich, aber spätestens mit dem Sponsorenlogo auf dem Kragen macht man sich vollends zum Affen.

Frimiax on :

Du bist mit deiner Ansicht nicht alleine.

Chris_aus_B on :

Je nach Zusammentreffen hat das zumindest den Vorteil, dass man daran erinnert wird, dass der Gegenüber nicht unparteilich ist bei dem, was er sagt und tut, sondern im Auftrag einer Firma unterwegs ist.

Max SOA on :

Ich finds gut :-)

SPages on :

Naja, aber man schaut einem Menschen nun mal relativ regelmäßig ins Gesicht und dabei kommen dein Augen wahrscheinlich unbewusst regelmäßig am Hemdkragen vorbei.

Das hilft natürlich nur wenn das Produkt oder die Dienstleistung interessant sind.

Johannes on :

Bei uns hat sich "Firmenlogo auf der Brust" durchgesetzt.
Was aber sinnlos ist, wenn man eine Jacke, Weste Sakko etc trägt....

e.g. John Doe on :

Ich mag's.

hans12 on :

Kenne ich nur von Multi-Level-Marketing

Ein sicheres Zeichen für Nepp!

Jan Lev on :

Schlimmer sind nur graue Anglerwesten.

Hugo Boss on :

Furchtbar. Quasi auf dem gleichen Niveau wie Firmen-Westen...

Marcel on :

Ohne dir persönlich zu nahe treten zu wollen, bist du gefühlt auch der einzige, der Anglerwesten nicht hässlich findet, obwohl es für Edeka so vgutaussehende Arbeitskleidung gibt.

Ich bin Außendienstler, allerdings nicht im LEH. Unsere Hemden haben einen Firmenstick und ich mag sie.

John on :

Außendienstleister und Informatiker auf Messen sind die einzigen, die das gut finden.

John on :

Außendienstleister und Informatiker auf Messen sind die einzigen, die das gut finden.

Hans on :

Geht mir genau so. Manche Außendienstler scheinen das aber auch super zu finden.

DerBanker on :

Man sieht bisweilen irgendwie aus wie ein gebrandetes, ansonsten völlig normal ausschauendes Werbegeschenk - besonders, wenn die restliche Kleidung völlig unauffällig ist.

Bei kompletter Kleidung in Firmenfarben fällt das gar nicht mehr so auf.

Michael K. on :

Auch immer witzig wie der Hemdkragen dann im Trash-TV verpixelt wird, um Seriösität zu simulieren.

Sven on :

„Arbeitskleidung“ muss solche Logos an präsenter Stelle haben, damit der Arbeitgeber diese auch steuerlich absetzen kann.

Ein einfaches weißes Hemd kann man ja auch privat anziehen unf ist daher nicht absetzbar.

Ein Hemd mit Logo zieht (fast) keiner (freiwillig) privat an.

DBPB on :

Verbinde damit immer Neonazisicherheitsfirma und finde die deswegen furchtbar xD

Benjamin on :

Um Gottes willen, ja. Mich erinnert das immer an Türsteher: Wir stehen vor ner hochpreisigen Location, müssen deshalb edel aussehen, sind aber eigentlich Fitnessclubpumper und haben "Prügel Security" auf dem Hemdkragen stehen.

Benjamin on :

Muss auch gestehen, dass ich das in der Regel grausam finde.
Klar, Firmenkleidung kann sinnvoll sein, aber so eher nicht.
Muss aber auch gestehen, dass trotz aller Loyalität zu meinem Brötchengeber die Goodies in der Regel weiterverschenke. Freuen sich also andere über die Powerbanks, Schirme und Textmarker.

Kuddel Daddeldu on :

Bei uns gibt es gebrandete Kleidung im Wesentlichen nur als "persönliche Schutzausrüstung", also Helme, Warnweste und Arbeitsanzug. Das ist branchenüblich und auch sinnvoll, weil an unseren (Außen-) Arbeitsstellen Leute von verschiedenen Firmen und damit verschiedenen Rollen tätig sind.
Solche Hemden (mit Stick auf der Brust) gab es mal für Messen, habe ich aber schon länger gesehen (in anderen Ländern schon; die USA z.B. sind viel Uniform-verliebter).

oli on :

in meiner Alten Firma hatte nur die Schreibtischarmada Hemdkragenwerbung (alle anderen nur Brust), allerdings so gross, dass es unangenehm auffällig war. Aber so war der Chef, sehr von sich begeistert und eingenommen...

Michael on :

Du findest ja Anglerwesten als Arbeitskleidung auch schön….

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