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Prioritäten in Osnabrück

In der offiziellen FAQ zur Ausgangsbeschränkung im Raum Osnabrück:

Darf ich an abendlichen Gottesdiensten bzw. religiösen Veranstaltungen teilnehmen?
Ja, der Besuch von Veranstaltungen zur Religionsausübung stellt einen triftigen Grund dar […]

Darf ich nach 21 Uhr einkaufen gehen, Essen abholen oder […]
Nein, der Einkauf von Lebensmitteln zählt nicht als triftiger Grund, um die Wohnung verlassen zu müssen. […]

Die Osnabrücker dürfen also beten, dass sie nicht verhungern.

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Comments

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Johannes on :

Also schnell Mitglied der Kirche des Spaghetti Monsterd werden !

Alibert on :

Du meinst sicher die Kirche des Döner-Monsters, oder !?

Kassen-Kalle on :

Warum? Weil sie es nicht geschafft haben, von 6-21h einzukaufen oder etwas zu essen zu bestellen?

Roland on :

Ich bin absolut für Massnahmen zur Bekämpfung von COVID-19

Gerne eine restriktivere Maskenpflicht (welche auch durchgesetzt wird), gerne striktere Begrenzung - aber das ganze mit einem Ziel. Entweder COVID-19 komplett ausrotten (à la Australien), oder jeden einzelnen Infektionsweg nachzuvollziehen (à la Korea) was bei strikter Anwendung dann ebenfalls die Zahlen auf gegen Null bringt und Lockerungen ermöglicht.

Aktuell ist es aber wirklich wöchentliches Würfeln, was gerade beschlossen wird, ohne Sinn, ohne Logik.

Nicht nur in Deutschland. Wenn Frankreich verschärft und nach Wochen die Zahlen niedergehen, lockert Deutschland gleichzeitig. Dann lockert Frankreich, während in Deutschland die Zahlen wieder explodieren. Grenztourismus inklusive. Genauso innerhalb der einzelnen Bundesländer.

Man agiert, als ginge es nur um eine lokale Fussballmeisterschaft, statt um ein globales Virus.

In der Hinsicht kann man den ganzen Regierungen in Europa nur "nicht erfüllt" ins Leistungsheft schreiben.

Die Anzahl an COVID-19 Leugnern ist gering - zum Glück.

Die Anzahl an Personen welche über die COVID-19 Massnahmen den Kopf schütteln, so wie sie aktuell umgesetzt werden, wächst aber stettig, so jedenfalls mein Gefühl.

Man könnte die Pandemie längst im Griff haben (wie noch so vielen andere Dinge auch) - aber man versagt, politisch, auf allen Ebenen.

Alternativen? Gibt es leider bei der Wahl keine, besonders nicht die Partei mit genau dem Wort im Namen.

Ibiza-Klaus on :

Naja, die Frage ist eigentlich eher, ob ich mich wirklich an etwas halten muss, was schon von mehreren Gerichten kassiert wurde...

Da kann ich diese Ausgangsbedchränkungen/-Sperren Thematik leider auch nicht mehr so ganz ernst nehmen.

Josephine Doe on :

Aha, was wurde denn so alles kassiert?

Ibiza-Klaus on :

Hmmmm.. im dem Blogeintrag geht es um die Ausgangsperren/-beschränkungen.

Da könnte man ja glatt auf die Idee kommen, dass mit dem von Gericht kassiert eben diese Beschränkungen gemeint sein könnten...

Josephine Doe on :

Aha natürlich ohne auch nur ein Beispiel, war nicht anders zu erwarten.

Fallout Boy on :

Auf die Schnelle (

Fallout Boy on :

Leider bin ich wieder mal ein Opfer des Kommentarsystem geworden. In meiner Antwort standen drei Orte, die unter den ersten zehn Google-Ergebnissen erscheinen, wenn man sich denn nur die Mühe macht, auch überhaupt zu suchen: Es waren Hannover, Düsseldorf und noch ein Ort. Mittlerweile ist mir aber auch noch Sachsen eingefallen, wo im März auch ein Verwaltungsgericht die Ausgangssperren kassiert hatte.

Panther on :

Die Frage ist, ob es während einer Pandemie sinnvoll ist, immer und immer wieder Schlupflöcher zu suchen oder gar die Rechtmäßigkeit der (ohnehin lächerlich wenig einschränkenden) Maßnahmen in Frage zu stellen. Da kann man sich wirklich nur noch fragen, was in mancher Leute Kopf außer "Ich! Ich! Ich!" so vor sich geht.

Ibiza-Klaus on :

Dafür sind Gerichte nun mal da.

Ich halte die Ausgangssperren oder -beschränkungen genau so sinnlos. Ist das Virus nachts gefährlicher?

Wenn ich illegal feiern will, dann gehe ich halt schon vor der Sperrzeit los...

Panther on :

Ähm nein, die haben schon genügend sinnvollere Themen zu bearbeiten. Diejenigen mit den sinnvolleren Anliegen warten wegen solcher populistischen Egoisten heute schon lang genug auf Termine/Klärung.

Und die meisten illegalen Privatveranstaltungen in Innenräumen, besonders unter enthemmendem Alkoholeinfluss (!) finden nunmal abends/nachts statt.

Fallout Boy on :

Achtung - Steile These: Würden sich alle Bürger und der Staat 24/7 durchgehend an alle Gesetze halten, wären Gerichte arbeitslos. Eine Unterscheidung in "sinnvolle" und "sinnlose" Themen vor Gericht wäre dann komplett hinfällig.

Was es außerdem für "sinnvolle Themen" vor Gericht gibt und was nicht, liegt immer im Auge des Betrachters. Ich persönlich finde es schon für sinnvoll, dass Gerichte Normen und Gesetze kontrollieren und ggf. kassieren, wenn Gesetzesgrundlagen nicht ausreichend (begründet) sind, Kompetenzen überschritten werden oder Maßnahmen übers Ziel hinausschießen. Ich habe auch mehr Interesse an einem Rechtsstaat als daran, dass alle, die sich nicht an irgendwas halten, einen vor den Latz kriegen, weil ich mich nämlich schon dranhalte und alle anderen sowieso schon immer für doof befunden habe und das jetzt noch umso mehr tue.

Zusatzfrage: Eine Ausgangssperre ab 20/21/22 Uhr verhindert die "illegalen Privatveranstaltungen in Innenräumen" in welcher Art und Weise? Aus dem Bauch heraus würde ich sagen: Gar nicht, denn dann versammelt man sich halt schon vor der jeweiligen Uhrzeit ab der man nicht mehr unterwegs sein darf, übernachtet vor Ort und geht nach Ende der Ausgangssperre halt erst nach Hause. Denn: Wer sich "illegal" treffen möchte (was ich angesichts so mancher Artikel im Grundgesetz schon für ein wirklich schaurige Formulierung halte!), den wird auch eine Ausgangssperre nicht wirklich aufhalten.

Meiner Meinung nach handelt es sich dabei eher um eine "schöne" Maßnahme, mit der man den interessierten (=doofen) Wählern zeigen kann, dass man sich kümmert, egal wie sinnvoll oder sinnlos die Maßnahme auch ist.
Auch meine Meinung: Die Maßnahme soll kaschieren, dass man ein Vollzugsproblem hat, die schon bestehenden Maßnahmen und Regeln durchzusetzen. Wenn ich ein Problem mit "feiernden Jugendlichen" habe, die an öffentlichen Plätzen alkoholisiert zu nahe zusammenstehen, aus zu vielen verschiedenen Haushalten kommen und keine Masken tragen, brauche ich, hierfür nicht noch eine Ausgangssperre, um das zu sanktionieren. Die Grundlage(n) hierfür existiert schon manigfaltig! Und "private Zusammenkünfte" sind entweder erlaubt oder nicht, was ganz an der jeweiligen Personenzahl hängt, da ändert auch eine Ausgangssperre nichts mehr großartig aus o.g. Gründen. Dass man davon ausgeht, dass eine Ausgangssperre hier einen großen Nutzen bringen könnte, zeigt wie einfach manche Politiker gestrickt sind, sollten sie die Maßnahme tatsächlich erst meinen...

AM on :

Die Frage ist, ob man jeden der blödsinnigen Maßnahmen mitmacht und auch mal für sich selbst denken kann. Aber manche Menschen würden auch aus dem Fenster springen oder an jedem zweiten Tag sich nur auf einem Bein hüpfend vorwärts bewegen, wenn Merkel und Drosten es sagen.
Da kann man sich wirklich nur noch fragen, was in mancher Leute Kopf außer "Ich mach alles, was von oben kommt, egal wie hirnrissig das ist!" so vor sich geht.

Gunnar on :

Hier in Hamburg müssen wenigstens die Supermärkte auch um 21 Uhr schließen, und unser Innensenator hat in einer Pressekonferenz gesagt, dass die Polizisten angehalten sind, Leute mit Einkaufstaschen um 21:10 Uhr unbehelligt zu lassen.
Naja, nun hat sich mein Arbeitsalltag einfach vorverlegt, man geht früher zur Arbeit um abends noch eine Stunde für Besorgungen auf dem Rückweg zu haben.

Nicht der Andere on :

Ja, man hört ja dauernd von Leuten, die wegen nachts geschlossener Lebensmittelversorger verhungern. Sonst noch was?

Natürlich würde auch die gemeinschaftliche Religionsausübung untersagt gehören. In dem Zug gern auch gleich die Kirchenprivilegien entsorgen. Glaubt doch kein Mensch, daß die katholische und die evangelische Kirche nach wie vor ein Stehen außerhalb des allgemeinen Rechtes brauchen oder gar verdienen.

Panther on :

Dass gerade unreligiöse Menschen oft so einen Hass aufbauen, solte sie selbst zum Nachdenken anregen. Es soll im Übrigen genügend Möglichkeiten geben, sich (selbst nach der "spontanen" Einsicht, dass urplötzlich alle Vorräte leer sind) rechtzeitig mit Lebensmitteln zu versorgen. Und um eine Möglichkeit weniger, spontane Alkohol-/Tabakwarenkäufe u.ä. durchführen zu können, ist es nicht schade. Natürlich ist für den LEH gerade abendlicher Alk ein profitables Geschäft, dann sollte man das Kind aber auch beim Namen nennen.

Ingo on :

Es gibt aber auch genügend Möglichkeiten, religiöse Veranstaltungen vor 21 Uhr zu besuchen.

Dass Supermärkte lange auf haben, entzerrt die Menschenmengen, d.h. sorgt dafür, dass die Leute eher die Chance haben, zu Zeiten mit möglichst wenig anderen Kunden im Laden einzukaufen.
Der Zweck ist schließlich das Einkaufen, nicht das Treffen von Menschen im Supermarkt.

Bei religiösen Veranstaltungen ist das oftmals genau umgekehrt. Religion kann man auch alleine zu Hause oder sonstwo ausleben. Man will aber Leute treffen. Das ist in einer Pandemie wohl nicht zwangsläufig notwendig - und insbesondere nicht nach 21 Uhr.

Mit Hass hat das nichts zu tun. Nur mit der Verwunderung, dass die gemeinsame (!) Religionsausübung offenbar wichtiger ist als der sichere, notwendige Einkauf.

Panther on :

Abends werden zu einem großen Teil nicht gerade "überlebensnotwendige" Dinge eingekauft (Alkohol, Süßwaren, Knabberartikel, Tabakwaren usw.). Gerade Obst, Gemüse oder meinetwegen Brötchenknastzeugs ist zu der Zeit ohnehin kaum vorhanden. Warum nicht einfach mal in den ersten Öffnungsstunden des Tages den Hintern hochbekommen, wo es sich i.d.R. ganz abstandsvoll einkaufen lässt? Jaja, 80 Millionen Frühschichtarbeiter, die aber in aller Ruhe spät abends einkaufen können ...

Aber solange z.B. Rentner vormittags wie gewohnt zum Treffen in voller Runde "einkaufen", kanns so risikoreich nicht sein :-|

Fallout Boy on :

Mir ist nicht bekannt, dass Lebensmitteleinkauf in "überlebensnotwendig" und "nicht überlebensnotwendig" unterschieden wird. Lebensmittel sind Lebensmittel. Ob jemand um 21 Uhr noch eine Flasche Wodka "zum Leben" braucht oder das Mehl während des Backens ausgegangen ist, geht mich persönlich nichts an. Ich weiß nicht, was den einen Einkauf besser oder schlechter machen sollte. Ich würde auch einige Dinge, die ich manchmal in den Einkaufswägen vor mir sehe, im Leben nicht kaufen oder gar konsumieren wollen, aber deswegen lasse ich die Leute doch dennoch kaufen was sie wollen.

Sie legen schon ein wenig eine eigenartige Sichtweise an den Tag, wenn Sie anderen "Hass" unterstellen, nur weil jene die herausgehobene Stellung der Kirchen kritisieren, aber selbst Leuten aufgrund der Uhrzeit unterstellen wollen, ob ihre Einkäufe wichtig sind oder nicht. Mit christlicher Nächstenliebe scheint es da nicht allzu weit her zu sein.

Andi on :

Religionsausübung ist ausdrücklich grundrechtlich geschützt (Artikel 4, Absatz 2 Grundgesetz), Lebensmitteleinkauf nicht.

Flox on :

Und wie vertragen sich dann die Einschränkungen für private Treffen mit Art 8(1)?
Bzw vorher weiß Corona das ich gerade meine Religionsfreiheit ausübe und es sein Ausbreitungsverhalten deswegen ändern muss?

Fallout Boy on :

Absolut richtig. Aber im Grundgesetz steht "Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.", da steht nicht "Die ungestörte Religionsausübung in Gemeinschaft Anderer wird uneingeschränkt gewährleistet.".

Die Frage muss also meiner Meinung nach schon erlaubt sein: Warum spielen Kontaktbeschränkungen bei der Religionsausübung scheinbar keine Rolle, aber private Treffen unter Verwandten (ElternGroßeltern) in privaten Wohnungen/Häuser dürfen zahlenmässig auf eine haushaltsfremde Person beschränkt werden, obwohl es Art. 6, 8 und 13 gibt?

Wieviele "Haushaltsfremde" treffe ich denn im Gottesdienst?

Soviel wieder Mal zur "Trennung" von Staat und Kirche. :-(

Flox on :

Da muss nun schon fairerweise sagen das ich mich in Kirchen nur mit Maske und Abstand "treffen" darf, während im privaten man sich im Regelfall ohne beides trifft.
Es bleibt natürlich die Frage im Raum warum es möglich sein soll jemanden, mit Abstand und Maske, beim reden zu zu hören, (aka Predigt in der Kirche), aber nicht Musikern im Konzertsaal oder sich einen Film im Kino anzusehen. Die Frage ob das auch für die privaten Betreiber wirtschaftlich geht, hier mal ignoriert.

Jan on :

Soweit ich weiss, sind die Viren weder besonders nachtaktiv noch werden diese von nachtaktiven Insekten o.ä. übertragen. Somit gibt es keine Rechtfertigung dafür, im Gegenteil, Abends begegne ich fast niemand und kann erheblich Abstand halten. Das erinnert sehr an Sippenhaft, nur weil sich einige nicht benehmen können, werden alle in einer Region bestraft. Die Verantwortlichen gehören hinter Gitter, Nötigung, Freiheitsberaubung, Rechtsbeugung... Schulen zu, öffentliche Verkehrsmittel nur mit max 10 Leuten pro Bus wären sicher hilfreicher.

Habakuk on :

Die Viren sind nicht nachtaktiv, aber es gibt eben Leute, die abends noch Freunde und Bekannte besuchen oder sogar Partys machen. Auch wenn das im konkreten Einzelfall oft genug harmlos ist, trägt es doch leider in der Summe zur Ausbreitung des Virus bei.

Dass dann generelle Regeln gesetzt werden müssen ist normal. Das ist wie im Straßenverkehr, wo eine Geschwindigkeitsbeschränkung normalerweise immer und für alle gilt, auch wenn viele Fahrer sich verantwortungsbewusst verhalten würden und es auch Sichtbedingungen / Wetterverhältnisse gibt, bei denen man gefahrlos schneller fahren könnte.

Weshalb man deshalb nun mit Schaum vor dem Mund gleich Sippenhaft, Verantwortliche hinter Gitter, Nötigung, Freiheitsberaubung, Rechtsbeugung brüllen muss, erschließt sich mir nicht. Damit wird jedenfalls jegliche sinnvolle Diskussion verhindert und eine Nähe zu den Covidioten nahegelegt. Und wer möchte bei denen schon dabei sein ...

AM on :

"Damit wird jedenfalls jegliche sinnvolle Diskussion verhindert und eine Nähe zu den Covidioten nahegelegt. Und wer möchte bei denen schon dabei sein ... "

Jede sinnvolle Diskussion wird von Leuten wie dir, die keine guten Argumente haben und kein eigenes Denken, die manipulativ jeden beleidigen ("du gehörst zu den Covidioten, wenn du dich widersetzt"), der nicht obrigkeitshörig alles hinnimmt, im Kein erstickt. Nur schade für euch, dass es kritischen Menschen zunehmend egal ist, wie naive, nicht-selbstdenkende Menschen sie beschimpfen.
Ihr seid die wahren Covidioten. Wenn von oben die Anweisung kommt, ihr sollt aus dem Fenster springen, weil das gegen das VIrus hilft, würdet ihr es sofort tun.

Habakuk on :

Ich habe die Argumente in den ersten beiden Absätzen genannt. Musst du wohl überlesen haben.

Die Bezeichnung Covidioten war eine Reaktion meinerseits auf den Originalbeitrag, in dem die Argumente folgendermaßen aussahen: Sippenhaft, Verantwortliche hinter Gitter, Nötigung, Freiheitsberaubung, Rechtsbeugung. Musst du auch überlesen haben, oder das ist für dich dann die "sachliche Diskussion".

Euch Covidioten haben sie in den Telegram Gruppen dermaßen das Gehirn gewaschen, ich hätte nicht gedacht, dass so etwas möglich ist.

AM on :

Ab und zu Gehirn waschen ist sehr viel besser als gar keins zu haben.

Panther on :

@ Habakuk
+1

@ Jan
Vor lauter Schaum vor dem Mund hast du leider nicht mitbekommen, dass ein paar Leute im Auto (ohne FFP2, ohne Abstand, ohne systematische Lüftung, ohne Kontrolle) das größere Risiko als jede Bahn- und Busfahrt (wo m.W. bundesweit noch kein einziger Fall aufgetreten ist) sind. Was die Schulen angeht, können wir uns ggf. eher einig werden.

Flox on :

Sind in Bus und Bahn wirklich noch keine Infektionen aufgetreten, oder könnte es daran liegen das die Nutzer im Regelfall nicht erfasst werden und deswegen keine entsprechende Verbindung zwischen 2 Infektionen hergestellt werden kann? Bzw eine mögliche Verbindung als unwahrscheinlich, da ja Maskenpflicht gilt, angesehen wird und es andere, vermeintlich, plausiblere Infektionswege gibt?

Fallout Boy on :

Und woher weiß man denn, ob in Bus und Bahn bisher keine Fälle aufgetreten sein sollen? Von den Gesundheitsämtern, die laut Merkel sogar im August 2020 bei niedrigsten Inzidenzzahlen nichtmal fähig waren, den Ort von mehr als 10-20% aller Ansteckungen ausfindig zu machen?

Warum sollte dann im Herbst der ÖPNV auf 20-30% der Normalkapazität beschränkt werden, wenn er so sicher ist? Warum sind "Touriflieger" (Flugzeuge, die typische Touristenziele ansteuern) dann gefährlicher als der ÖPNV? Weil man mit dem ÖPNV zum Arbeiten fährt und mit dem Flugzeug nur ins Ausland fliegt, wo man Geld ausgibt, dass Deutschland nicht in Form von Steuern zugute kommt? Ja, ich weiß schon, Ballermanntouristen... dennoch: Nicht jeder, der über Ostern nach Mallorca geflogen ist, hat dort gefeiert als wäre es 2019.

So einfach würde ich es mir da nicht machen (wollen).

Fallout Boy on :

Aber warum muss denn bei Zweifeln an der Rechtmäßigkeit von Maßnahmen gleich wieder die "Coviditioten"-Keule ausgepackt werden?

Sobald jemand auch nur kleinste Zweifel an Sinnhaftigkeit und Rechtmäßigkeit von Maßnahmen geäußert wird, heißt so oft immer gleich "AfD/Nazi/Aluhutträger/Schwurbler/Querdenker/Covidiot".

Die Meinung Anderer einfach mal empathisch annehmen und vielleicht auch die Hintergründe, warum manche nach über einem Jahr "Pandemie" ein wenig mehr am Rande des Nervenzusammenbruchs (Verlust von wirtschaftlicher Existenz/Arbeitsplatz, Eltern mit permanenten Home Schooling/Kinderbetreuung ohne jegliche Unterstützung, psychische Probleme aufgrund sozialer Isolation, etc.) stehen als andere verstehen WOLLEN, täte uns allen vielleicht manchmal ein wenig besser.

Habakuk on :

Äääh ... von all den Begriffen, die du genannt hast, habe ich nur einen einzigen verwendet, nämlich Covidiot.

Dafür hieß es im Originalbeitrag Sippenhaft, Verantwortliche hinter Gitter, Nötigung, Freiheitsberaubung, Rechtsbeugung.

Eventuell solltest du dich mal wegen selektiver Wahrnehmung behandeln lassen.

Fallout Boy on :

Bitte selbst nochmal genau meinen Beitrag lesen. Ich habe nicht DIR unterstellt, jemanden hier als "AfD/Nazi/Aluhutträger/Schwurbler/Querdenker/Covidiot" tituliert zu haben, sondern ich habe eine Auswahl von typischer Reaktionen auf jedwede Form (auch sachlicher und evidenzbasierter) von Kritik an Coronamassnahmen aufgeführt. Das war als Beispiel gedacht, zu der reflexartig unterstellten "Nähe zu Covidioten".

Der zweite Absatz des Originalbeitrags war gefühlt vielleicht ein wenig überzogen, aber über manche der Vorwürfe im letzten Absatz kann man durchaus ernsthaft nachdenken. Die im ersten Absatz aufgeworfenen Fragen haben meiner Meinung nach schon eine Berechtigung.

Die Frage, warum es gerade einer Ausgangssperre bedarf, um private Treffen oder Partys, die aktuell eh schon nicht erlaubt sind, zu verhindern bzw. sanktionieren zu können, beantworten sie für mich persönlich nicht. Siehe auch meinen Beitrag vom 22.04.2021 16:28.

Madner Kami on :

Nach deiner Logik, müsste es dann eben einfach ein Versammlungsverbot geben aber genau das gibt es ja nicht, sondern ein Nachtsrausgehverbot. Nächtliche Ausgangssperren sind einfach schwachsinnig, von vorne bis hinten, denn der einzige Effekt den diese haben ist, die Akzeptanz für die richtigen Maßnahmen zu unterminieren.

Nicht der Andere on :

Reichlich Schwurbler/Totaloppositionisten hier unterwegs (Kami, Boy, AM...).

Zum Glück gibt's hier kein Like-System. Ansonsten käme das vielleicht so, wie bei der FAZ, wo sie seit zumindest 'nem Jahr die Leserkommentare sowohl in Anzahl, und erst recht in Likes um Faktor 10 bis 20 im Vergleich zum ersten nichttotaloppositionellen Kommentar hochklickern und dominieren. Die Dominanz der gefühlten, gefühllosen Mehrheit.

AM on :

Klar, ihr könnt auch nichts anderes als andere "Schwurbler" und "Covidioten" nennen.
Bitte keinerlei Kritik an den absurden Maßnahmen.
Alles schön befolgen wie brave Kinder. Sonst seid ihr böse!

Glaubt daran

- dass Inzidenzen das Maß aller Dinge sind
- tagsüber in Bus und Bahn keine Viren sind, weil Viren kein Geld haben, eine Fahrtkarte zu lösen
- dass bei einer schlimmen Pandemie die Gesundheitsämter an den Wochenenden nicht zu arbeiten brauchen
- man 9000 Intensivbetten abschaffen kann
- es Sinn machte, dass Friseure öffnen durften, obwohl man ganz nah ohne Spuckschutz am Kunden ist, aber Einzelhändler nicht
- es bei so einer schlimmen Pandemie natürlich eine Untersterblichkeit im März gibt

Das Beängstigende ist nicht die "Pandemie", sondern solche obrigkeitshörigen Menschen wie ihr, die alles unkritisch befolgen. Mich wundert es nicht mehr, wie einiges in der Vergangenheit passieren konnte.

Josephine Doe on :

Genau das gibt es auch, sonst noch wer was dummes beizutragen?

Josephine Doe on :

Laber Laber Laber, zieh halt nach Österreich oder so wenn es dir nicht passt. Aber Vorsicht, da herrschen härtere Ausgangsbeschränkungen. Dummschwaller

Georg on :

Religion verdirbt den Charakter

miwi on :

Doch, das gehört so. Sagt Söder.

*kopfschüttel*

Hendrik on :

Gut, die genannte Begründung ist vielleicht etwas unglücklich. Allerdings wird das Angebot an Gottesdiensten am Abend und die Nachfrage danach doch deutlich geringer sein als es bei Supermärkten sein wird.

Fukhfkbrjnvg on :

Gibt schlimmeres.

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