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Abgerupftes Sicherungsetikett im Kaffeeregal

Fundstück im Kaffeeregal, das von einem weiteren Ladendiebstahl neben vielen anderen hier bei uns zeugt: Ein gewaltsam abgerissenes Warensicherungsetikett, das jemand auch gleich direkt im Regal hat liegen lassen.

Ärgert mich zwar immer noch, aber bringt den Puls nicht mehr auf 180.


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Comments

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GS75X on :

Würde ich bei einem bestimmten Artikel (Tabak) in einem bestimmten großen Supermarkt (R***, nicht REWE) auch gerne immer machen.
Nicht um zu klauen, sondern um den peinlichen Blicken zu entgehen, dass der Alarm auslöst, wenn ich mit meinem dort gekauften Tabak in der Hosentasche wieder in den Laden hineinlaufe... oder auch in andere R***-Märkte.
Die Klebe-Sicherheitsetiketten werden einfach nicht sauber entschärft.
Bein Rauslaufen tut´s ja noch, aber wenn ich zwei Tage später mit dem gleichen Tabak wieder hinein laufe, löst es die Anlage aus.

Ok, beim Hineinlaufen ist´s ja nicht so tragisch... aber unschön ist das doch.
War auch mal ein sehr nettes Schaulaufen, als ich in einen R***- Supermarkt hinein wollte und die Anlage sofort auslöste. Ich habe natürlich sofort meinen Tabak rausgezogen (hatte ich in einem anderen R***-Markt gekauft..)
Erfahrung, ist ja immer mein Tabak!
Am Info-Center zum Entschärfen gegeben, dumme Fragen bekommen, ungläubige Blicke, dass Sicherheitsetiketten doch entschärft sein müssten, obwohl in diesem R*** im Gegensatz zu dem anderen R*** der Tabak gar nicht gesichert wird!

Direkt vor die Anlage gehalten...nix... Wieder durchlaufen wollen...Alarm...
Das ganze bestimmt vier mal. Bis eine Mitarbeiterin mitbekommen hatte, dass da zwei Kinder rumsprangen und immer gleichzeitig mit mir durch die Sicherungsanlage gelaufen sind.
Es waren die Schuhe eines der Kinder, die in einem ganz anderen Laden gekauft wurden.

Der Tabak (bzw. das Sicherungsetikett) hat auch schon in ´nem Getränkemarkt ausgelöst, der keinen Tabak verkauft.

Jetzt trägt nicht jeder seinen Kaffee ständig in der Tasche mit sich rum, aber bei anderen Sachen ist das schon der Fall (Schuh, Tabak, etc.).
Irgendwie peinlich für die Kunden, wenn die Systeme nicht funktionieren und dann erstmal ein Verdacht entsteht.

Und nein, das Abreissen des Etiketts nach dem Kauf ist keine echte Lösung. Normalerweise kleben die nämlich richtig gut und damit würde ich die Verpackung ruinieren. Wer Tabakraucher ist, weiss was das heisst.

Konsument on :

"i let myself in" und andere auf yt beweisen regelmässig, wie sinnfrei viele Schutzmechanismen sind. Sowas vermiest eigentlich nur den Tag von spontanen Kleptomanen. Lediglich die Hersteller der Schutzmechanismen verdienen dran.

Anonymous on :

Profitipp: einfach mit dem Rauchen aufhören ;-)

Anonymous on :

Also du würdest gerne das Sicherheitsetikett vor dem Kauf abreißen, weil es sonst später Alarm auslöst, kannst es aber nicht nach dem Kauf abreißen, weil das die Packung kaputt macht? Ist die Packung vor dem Kauf stabiler oder hat Deine Logik hier einen Sprung?
Mein Tipp: geh mal zum Filialleiter und frag ihn, was man da machen könnte. Er kennt seine Anlage und weiß vielleicht Abhilfe.

Jürgen on :

Sehr geehrter Herr Harste,
bei diesem abgerissenen Sicherheitsetikett ist mir etwas eingefallen.
Sie haben/sind gerade dabei, ihr Kamerasystem zu modernisieren. Um per Kamera jeden möglichen oder tatsächlichen Diebstahl erkennen und unterbinden zu können, müssten sie wahrscheinlich deutlich mehr Kameras installieren und die Bilder in einem Kundenüberwachungskeller ständig von einer Person auswerten lassen 7zusätzliche Kameras, zusätzliches Personal = deutlich mehr Kosten). Das dürfte weder in ihrem Sinne noch im Sinne der Kundschaft sein, dieser würde man ja per Kamera, möglichst noch aus der Ferne steuerbar, auf die Finger gucken.
Jetzt meine Frage, ist es für ein Geschäft wie ihres tragbar, statt mehr Kameras in jeder Schicht eine Person zusätzlich mitlaufen zu lassen, die mit Warenverräumung, Auskünften, Aushilfen an der Kasse beschäftigt ist, aber einfach auch mehr Präsenz zeigt und damit automatisch zwei Augen mehr im Laden sind, die etwas sehen und damit auch Diebe eventuell abschrecken kann?
Konkret, sind die Umsatzausfälle durch Diebstahl so hoch, dass diese gegebenenfalls eine zusätzliche Kraft pro Schicht rechtfertigen, wobei diese Kraft dann entsprechend dazu beitragen müsste, die Diebstahlquote zu reduzieren?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Ich bin gespannt auf die sich anschließende Diskussion.

MfG,
Jürgen

Anonymous on :

Mal reine Milchmädchenrechnung: Der Laden hat 18 Stunden am Tag, 6 Tage die Woche auf. Vielleicht braucht man die zusätzliche Kraft nicht die ganze Zeit, gehen wir also mal von 12 Stunden täglich aus. Sind bei 10,- /Std bereits 120,- /Tag. Dazu die Lohnnebenkosten des AG (ca. 21%) sind wir bei 145,- /Tag. Oder hochgerechnet auf einen Monat: 3775,- €.
Solch ein System lohnt sich also nur dann, wenn diese zusätzlichen MA den Schaden durch Diebstahl um mindestens 3775,- € pro Monat reduzieren bzw. in einer Mischrechnung entsprechend andere produktive Aufgaben übernehmen. Letzteres dürfte aber eher schwierig werden, denn wenn es andere Aufgaben gäbe, hätte Björn dafür sicherlich schon jemanden zusätzlich in der Schicht.

Marlehn on :

Mal ein wenig kopfrechnen und schon hast du die Lösung.

Die emotional gepushten Verluste sind in der Realität so gering, dass sich derartige Gedankengänge im konketen Fall in keiner Weise auszahlen.

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