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Supermarkt ohne Zigaretten?

Mal wieder so ein Gedankenexepriment: Supermarkt ohne Zigaretten?

Eine der klaugefährdetsten Waren in einem Supermarkt sind Tabakwaren, darunter vor allem Zigaretten. Die Artikel sind klein, leicht und teuer, auch nach der "Zigarettenwährung" noch ein beliebtes Tauschmittel und lassen sich ansonsten wunderbar unter der Hand verkaufen.

Für Händler ist das doppeltes Risiko, denn abgesehen davon, dass Zigaretten gerne geklaut werden, ist die Gewinnspanne bei Tabakwaren unerfreulich klein. Sind bringen zwar Kunden in den Laden – aber keinen bedeutenden Gewinn, der den Aufwand (beispielsweise die Anschaffung der Smokythek) und das Risiko von sich aus schon rechtfertigen würde. Aufgrund der kleinen Spanne ist der aufgedruckte Verkaufspreis auch nicht weit vom tatsächlichen Einkaufswert der Ware entfernt, so dass man sich nicht mal damit trösten kann, dass ja "nur der Einkaufswert" abhanden gekommen ist.

Aber was wäre, wenn wir gar keine Zigaretten mehr anbieten würden? Ich glaube, das würde nicht gut gehen. So lange Zigaretten legal gehandelt werden dürfen und konsumiert werden, werden Kunden sie wohl auch in den klassischen Verkaufsstellen erwarten. Sollte es mal Handelsbeschränkungen geben, so wie in Österreich, wäre das eine Sache – aber einfach nur so auf diesen wichtigen Kundenmagneten verzichten, mag man ja auch nicht tun.

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Kommentare

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Georg am :

Bei Aldi Süd soll es doch auch keine Rauchware geben so ich mich nicht irre und die Existieren doch auch ganz gut

Egal am :

Du irrst da

Es gibt bei aldi süd auch zigaretten

Josef am :

Da ist wie immer ein wenig Wahrheit dran. Sehr lange hat Aldi Süd auf Tabakwaren verzichtet, womöglich bis nach 2000. jetzt haben sie aber ein paar wenige Marken, marlboro natürlich, plus ein breites Sortiment von der Eigenmarke, einschließlich der großen stopftabak Gebinde.
Aber überhaupt ist Aldi weder vom Sortiment noch von der Personalsituation mehr der karge Discounter von vor 20 Jahren.

Südaldianer am :

Die haben sich sogar bei der aktuellen Preiserhöhung vorher scheinbar massiv mit Ware eingedeckt. Seit Wochen schon noch zum alten Preis!

TOMRA am :

Keine Kippen, keine Bild Zeitung und vielleicht noch keine Taschenflaschen mehr?
Da schaut dann vermutlich ca. ein Drittel der potentiellen Kundschaft in die Röhre, oder?

wupme am :

Ein Drittel der Kundschaft vielleicht, aber welchen Anteil am Umsatz hat dieses Drittel?

Asd am :

Dafür freut sich dann vielleicht zwei Drittel der Kundschaft, dass das ein Drittel Asi-Klientel, das eh kaum Gewinn abwirft, woanders einkauft.

Wäre mir aber auch zu riskant.

Stephan am :

Die grösste Supermarktketten der Schweiz (Migros) verkauft seit jeher weder Tabakwaren noch Allohol. Das ist hierzulande breit akzeptiert und es geht dem Konzern gut.

https://www.tagblattzuerich.ch/aktuell/warum/warum-detail/article/warum-verkauft-die-migros-keinen-alkohol-und-keine-tabakwaren.html

Der kleine Dutti am :

Und im Umkreis von keine 200 Meter, t.w. gar im selben Gebäude, findet man einen Denner der Tabak, Wein und Spirituosen zu Discountpreisen anbietet. Hat der Herr Schweri geschickt eingefädelt. Und seit ein paar Jahren gehört Denner zur Migros Gruppe.

Jan am :

Kannst ja einen Automaten im Ausgang aufstellen, geringe Klaugefahr, keine Alters Prüfung an der Kasse. Kann man von mir aus auch komplett abschaffen

Banknote am :

Bitze entweder die (gefühlte) Sogwirkung ausnutzen ODER über den ach so kleinen Mehrgewinn schimpfen. Ansonsten wirkt es viel zu wendehalsig und unehrlich.

muetze am :

Hier in Frankreich gibts Tabak und Zigaretten auch nur im Tabakladen, aber nicht im Supermarkt. Und zudem sind die hier seit längerem schon die Packungen einheitlich komisch grünbraun. Klar bekommt man auch unter der Hand mal in der Bar/Cafe oder Tanke aber nicht offentsichtlich und dann auch nur eine sehr kleine Auswahl. Das man Zigaretten und Tabak nur im Tabakladen bekommt ist anscheinend noch ein Überbleibsel aus Revolutions oder Kriegszeiten.

zbygnev am :

Moin, @muetze:
war das nicht so, daß man in F gezielt eine Bar aufsuchen musste, um legal (und nicht nur 'unter der Hand') Tabakwaren zu kaufen, weil es die nur dort gab? 'bar-tabac' oder so?
(ich gebe zu: ich bin alt, und meine Kenntnisse über das Volk der Franzosen stammen hautsächlich aus den Werken der Herren Franquin, Uderzo, Goscinny und Co., also zu 2/3 Belchier :-) )

z.

masterX244 am :

Tabakverkaunf und Bar sind ziemlich oft zusammen. Daher kommt diese Assoziazion. ===> Wikipedia-Artikel derh ier hinter dem Wort Österreich verlionkt ist

John Doe am :

In Frankreich war die Situation vor roundabout 15 Jahren schon so, dass man nur in bestimmten Läden bis 18 Uhr geföffnet, an Kippen kam. Nur mit Ausweiss und bei einem saftigen Preis (damals schon über 6-7 Euro (Hier lag der Preis etwa bei 3,60€). Keine Automaten und man sah auch keine Jugendlichen mit Kippe, wobei es die natürlich gab, nur eben nicht mit 12 Jahren, eher dann so ab 16-17.

Mitleser am :

Würde mich eher auf süßigkeitenfreie Läden freuen ^^

Ulf am :

Zumindest die Drogeriekette dm verzichtet auf Zigaretten, während Rossmann welche im Angebot hat.

Ein Edeka hier im Bahnhof hat einen Touchscreen für Zigaretten. Raus kommt eine Karte mit Magnetstreifen, die nach der Bezahlung in einen Vensafe-Automaten geschoben wird, der im Ausgangsbereich steht und die Ware auswirft. Kondome und Rasierklingen sind da u. a. auch noch drin. Hochwertigen Alkohol gibt es nur verschlossen in Vitrinen.

Auf Alkohol verzichten einige Kioske aus religiösen Gründen, ein Kiosk oder Supermarkt ohne Zigaretten ist mir nicht bekannt

Urzifurzi am :

Ich persönlich würde diese Artikel schon aus moralischen Gründen nicht verkaufen wollen. Wenn man das weiter denkt, hat man bei einem Supermarkt aber schnell nur noch 10% der Waren im Regal stehen, weil nahezu überall irgendwas verwerflich sein könnte... :-D

Alauner am :

(Kommentar entfernt)

Josef am :

Wer noch raucht? Die Migranten, das war einfach. Und irgendwelche Bürschchen im Schulalter kommen sich vereinzelt auch noch cool dabei vor.

rtq am :

Es gibt einen widerlichen Schlag Menschen, die, egal was das eigentliche Thema ist, Migranten ins Spiel bringen. Wie armselig kann man sein?

Kommentarer am :

Sagen wir es einmal so: Einige Branchen profitieren (gewollt) vom Merkelplan. Der Fremdkulturenanteil an Tabakwarenumsätzen sollte z.B. tatsächlich recht hoch liegen. Dass die Personengruppe sehr rauchaffin ist, geben selbst linksgrüne Zottelz freizügig zu.

Stefan G. am :

"Wer raucht denn bitte noch?"

Beim Blick hier auf die Einkaufsstraße: Gefühlt jeder Zweite.

Ich weiss nicht ob die Zahl der Raucher in den letzten Jahren wirklich so extrem zugenommen hat, oder ob es nur einfach mehr in der Öffentlichkeit (und ohne jeden Anfall von Rücksicht) machen...

Josef am :

Viele, die noch nicht so lang hier sind, nehmen es mit der Rücksicht tatsächlich nicht so genau.
Man ignoriert z.B. gern auch auf hochfrequentierten Bahnhöfen die gelben Raucherbereiche und Quartz ungeniert in der Unterführung oder an der Treppe.
Das war gefühlt schon Mal besser vor ein paar Jahren.

Mitleser am :

Das ist aber kein Migrantenproblem, sondern das machen leider auch genug Ureinwohner.

Mitleser am :

Das ist aber kein Migrantenproblem, sondern das machen leider auch genug Ureinwohner.

Josef am :

Ich wage aber zu behaupten, dass die Ureinwohner tatsächlich besser dressiert wurden, als an den Freiluftbahnhöfen vor Jahren die Restriktionen eingeführt wurden. Da waren viele von den Migranten einfach noch nicht da.
Jetzt habe ich schon den Eindruck, es reißt wieder ein, dass man sich im Freien überall eine ansteckt.
In Gebäuden hält sich eigentlich jeder an das Rauchverbot. Seltene Situationen mit irgendwelchen völlig zugedröhnten meist agressiv auftretenden Subjekten mal ausgenommen.
Man geht dann am besten auch aus anderen Gründen möglicht ans andere Ende der U-Bahn und kann sich freuen, dass man nicht mehr wie früher sämtliche öffentliche Räume vollgequalmt vorfindet.
Aber dass man am vollen Bahnsteig schon aus Anstand und Rücksichtnahme nicht rauchen sollte, wie man lustig ist, das kapieren viele nicht.
Ja, der Rauch hält sich nicht an die Markierungen, aber man hat noch ein bißchen die Chance als Nichtraucher auszuweichen, wenn nicht überall einer mit Kippe rumsteht.
PS: sonstigen Unterstellungen zu meiner Person kratzen mich nicht.

John Doe am :

Der Rauch hält sich auch exakt an die gelbe Markierung

Stefan G. am :

"Viele, die noch nicht so lang hier sind, nehmen es mit der Rücksicht tatsächlich nicht so genau."

Die Einschränkung kann ich aus eigener Erfahrung nicht gelten lassen. Das zieht sich durch die ganze Bandbreite der Bevölkerung...

Josef am :

Das ist meine subjektive Einschätzung auf meinem Arbeitsweg.
Meine zweite subjektive Einschätzung ist, dass ingesamt weniger Leute rauchen als schonmal. Das deckt sich bestimmt auch mit den Statistiken.
Bayern, wo ich nunmal wohne, hat ja mal dieses sehr restriktive Rauchverbot ohne Ausnahmen für kleinere Kneipen erlassen. Ungefähr zu der Zeit wurden die Daumenschrauben auch in Nicht-Tunnelbahnhöfen angezogen. Rauchend im Pulk vom Bus zur S-Bahn zu latschen ist so nicht mehr drin, auch wenn der Weg im Freien ist. Man muss in so eingezeichnete Raucherbereiche gehen. Was ja auch bundesweit so ist bei der Deutschen Bahn. Und genau das wird zunehmend ignoriert, ich schätze anders als zur Einführung wird es nicht mehr überwacht. Es ist dann wenig lecker, um 7 Uhr morgens mit winterlichem Schnupfen anderer Leute Abgase einzuatmen.

ShadowAngel am :

"Es gibt einen widerlichen Schlag Menschen, die, egal was das eigentliche Thema ist," Fakten einfach konsequent ablehnen und nicht akzeptieren wollen. Auch wenn es schlichtweg Fakten sind.

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