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Leergutbon aus Stuttgart

Vieles in der Edeka-Welt ist für uns noch neu und was dem einen oder anderen logisch erscheinen mag, geht im Alltag in der Masse schlichtweg unter.

So zum Beispiel die Tatsache, dass auf einem Leergutbon eines Edeka-Marktes in Stuttgart zwar "Edeka" steht, dieser aber mit uns überhaupt nichts zu tun hat und wir das Geld (im Gegensatz zu beispielsweise allgemeinen Edeka-Geschenkgutscheinen) auch gar nicht über die Großhandlung verrechnen können. Mir war das schon klar, aber solche Details tauchen nun mal nur nach und nach auf und können entsprechend auch nur sukzessive an die Mitarbeiter vermittelt werden.


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Comments

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Peter on :

Kann man da nicht im Barcode irgendwas hinterlegen, dass dieser nur im eigenen Markt gelesen werden kann und andere Bons abgelehnt werden?

NetzBlogR on :

Ich vermute mal, dass die Codes im Warenwirtschaftssystem hinterlegt sind, an das alle angeschlossen sind. Stell Dir mal den Aufwand vor, für jede Filiale eigene Codes zu generieren.

Das müsste man im System vermerken und der Automat müsste auch angepasst werden.

Peter on :

Ja, vielleicht denke ich da zu einfach. Aber sowas könnte man ja ggf. vlt mit ner Filialnummer lösen, die im Barcode mit "versteckt" werden könnte. Aber wie gesagt, vlt denke ich da auch zu einfach, weil auch tiefes Wissen bzgl der Barcode Erstellung fehlt.

wupme on :

Die Codes werden bei den meisten nirgends erfasst und sind daher auch leicht fälschbar.

Passend dazu empfehle ich auf Youtube folgendes Video von Felix Lindner
DEF CON 16 - FX: Toying with Barcodes

Tom on :

Gerade in "traditionelleren" Supermärkten/Warenhäusern nutzen Kassierer die "Leergutbuchung" gern zum schnellen Ausgleich von Ausgaben (ohne aufwändiges Stornieren), z.B. infolge falsch abgerechneter Artikel.

HB on :

Die Filialnummer _ist_ in diesem Bon hinterlegt.
Dass dieser Bon in einem anderen Markt angenommen wird, ist einzig und allein ein Problem des Kassensystems, das den Bon akzeptiert hat.
Ein Anruf bei der Kassenhotline sollte dies klären.

Michael K. on :

Beim REWE werden Leergutbons fremder Filialen vom Kassensystem nicht akzeptiert (… und deswegen manchmal händisch eingetippt, weil irrtümlich angenommen wurde, dass der Barcode nicht lesbar ist).

ednong on :

Also damals, vor Urzeiten, da akzeptierte extra Bons fremder Filialen nicht. Bei Rewe werden die ebensowenig akzeptiert. Bei Edeka habe ich das noch nicht probiert, vermute aber auch, dass die Filiale ebenfalls mit codiert ist.

Zu weit weg um Kunde zu sein on :

Ich habe schon ewig nicht mehr auf die Bin's draufgeguckt. Aber ich hatte eigentlich die Hoffnung, dass die inzwischen mit eindeutigen IDs eine Real-Time-Anbindung an den LGA hat (damit die Codes nicht einfach durch Kopieren mehrfach eingelöst werden können).

HB on :

Ach was?!?!

Natürlich geht sowas.
Wenn Automat und Kasse aufeinander abgestimmt sind.
Hier hätte die Kasse die Annahme verweigern können und sollen, ja müssen.
Aber offenbar ist dieser Mechanismus, den es bei Edeka gibt, hier nicht aktiv.
Die Bons aus dem in Björns Laden installierten Leergutautomaten sind vom Format her gegen den hier im Bild gezeigten auch eher Steinzeit (siehe Bilder in den Spendenbox-Einträgen und der Eintrag mit 1,11).
Ein Wunder, dass das noch so ist. Das geht besser.

Bär on :

- Björn hat aber veraltete Technik.
- Björn beschäftigt aber unsorgfältig arbeitende bzw. Mir-doch-egal-MA.
- Zum Glück gibt es Regiemärkte und Discountketten, die gegen den Bon auch in anderen Filialen auszahlen.

Michael on :

Bei Aldi oder Lidl steht auch meistens drauf, dass dieser Leergutbon nur in der Filiale gültig ist wo man ihn her hat.

Michael on :

Und Björn hat ja auch noch die manuelle Leergutkasse, die auch nur einfache Bons macht.

Micha on :

Schön zu lesen wie wieder in die Böser-Björn-Kerbe gehauen wird.
Hier ist dein Fisch:
>

matthiasausk on :

Hmm ... man kann den Code ja schnell selberscannen. Das ist ein ganz normaler EAN-128, mit dem man zB Zahlenfolgen sehr schön codieren kann - wie auch in diesem Fall.

Der Betrag ist nicht im Klartext abgespeichert. Die Zahl 645 kommt im Klartext vor, was aber auch Zufall sein kann.

Jedenfalls muß entweder der Betrag in verschlüsselter Form dem Bon zu entnehmen sein, da der Bon sicherlich nicht in Björns Laden gespeichert war oder es erfolgt ein Abgleich über die EDEKA-Wolke.

Man müßte jetzt wissen, was das Kassensystem alles kann. Und wenn die Filiale nicht erkannt wird, dann ist das ... nicht gut.
Aber wenn EDEKA so schlau ist, DASS das erkannt wird und der Stuttgarter Markt eine Belastung und der Bremische Markt eine Gutschrift bekommt und der Bon auch noch entwertet wird, dann wäre das natürlich sehr gut und kundenfreundlich und alle hätten alles richtig gemacht.

Tinchen on :

Die Rückerstattung wenigstens bei gleichnamigen Läden sehe ich als Kunde als selbstverständlich an. Das Kassieren des vom Kunden geliehenen Geldes und die Abrechnung funktionieren doch umso besser.

Zu weit weg um Kunde zu sein on :

@Björn, hat denn dein Automat eine Echtzeit-Anbindung an einen Dienstleister? Oder nur zB für nächtliche Datenübertragung,?

Max on :

Ich bin öfters in genau diesem Edeka einkaufen und hatte Bons schonmal ein paar Wochen im Geldbeutel vergessen. Danach mussten sie von der Kassiererin manuell eingegeben werden, weil der Code offenbar nicht mehr gültig war.

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