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Der direkte Weg zum Waschmittel

Eine Kundin fragte mich, wo bei uns das Waschmittel steht. Von unserem aktuellen Standort passte die nachfolgende Beschreibung ziemlich gut: "Hier jetzt links und dann immer geradeaus. Dann laufen Sie direkt darauf zu."

Unsere Philosophie hier ist eigentlich, die Kunden zur Ware zu begleiten. Bei der Frage nach bestimmten Produkten ("Haben Sie das Persil Megagigaultratabcappodpulver auch in COLOR?") gehen wir im Grunde immer mit, bei eher allgemein gehaltenen Anfragen machen wir es zwar auch, aber wenn die Wegbeschreibung auf maximal zwei Schritte zu reduzieren ist, vertraue ich meistens auf den Orientierungssinn der Kunden. Wenn ich dabei nicht hundertprozentig sicher bin, gucke ich oft genug dennoch vorsichtshalber hinterher, meistens, um sicherzustellen, dass meine Wegbeschreibung auch verstanden wurde.

"Hier jetzt links und dann immer geradeaus. Dann laufen Sie direkt darauf zu" hielt ich für relativ verständlich. Die Kundin bedankte sich, bog links ab und drehte sich nach einigen Schritten nach rechts um und guckte irritiert in den Gang mit den Chips und Knabberartikeln.

Das war nun einer der Fälle, bei denen ich hinterherguckte. Ich rief der Kundin zu: "Einfach geradeaus durch, kommen Sie direkt drauf zu.". Sie kam aus dem Gang raus, ging zwei Meter weiter und drehte sich um, um in den Gang mit Toilettenpapier zu gucken. Ich ging schließlich doch zu der Kundin und zeigte ihr den direkten Weg zum Waschmittelregal.

Aber zumindest hat sie sich nicht auch noch darüber beschwert, dass das Waschmittel bei uns "so versteckt" stehen würde … :-)

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Kommentare

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Falk am :

Popcorntüte ist aufgemacht, denn gleich wachen die Trolle auf und dann gehts hier wieder rund mit dem Harste-Bashing.

Nicht der Andere am :

Fängt ja schon damit an, daß der eine sich ein klein wenig dort auskennt. Und hört längst nicht auf damit, daß bei zwei Gegenüberstehenden dem einen sein Links dem anderen sein Rechts ist. Und dem einen sein Geradeaus dem anderen sein Rückwärts/Umdrehen. Und und und!

... die richtigen Kritiker kommen dann gleich auch noch...

Hendrik am :

Ach, was soll man denn hier bashen? - Außer, dass Björn natürlich hätte wissen müssen, dass eine Frau grundsätzlich nicht navigieren kann und man diese immer zu ihrem Ziel führen muss. Was aber nicht seine Schuld ist.

Ich meine, meiner Freundin kann das Navi drei mal sagen, dass die links abbiegen soll, die fährt trotzdem gerade aus, oder biegt rechts ab.

Geht man mit ihr durch die Stadt, trennt sich kurz, weil sie Schuhe oder Taschen kaufen will und erklärt ihr, wo man sich wieder trifft, dauert es (nachdem sie ihren Schuhkaufmaraton erledigt hat) keine 5 Minuten, dass sie anruft, um noch mal nach dem Weg zu fragen, um dann kurz darauf noch einmal anzurufen, mit der Erklärung, man wäre dort nicht zu finden, wo man sie hinbestellt habe.
Kein Wunder, wenn sie doch am anderen Ende der Einkaufsstraße steht. :-O

So sind doch alle Frauen. Björn kann man dafür keine Schuld geben! Also wer soll hier trollen?

Und nun kommen die Feministinnen und killen mich. :-D
Kennste, kennste...

Nicht der Andere am :

Der Trick: Man fragt sie, wo sie ist und geht dorthin. Alles andere ist dann ja sowieso schon längst erledigt.

mipani am :

QUOTE:
Der Trick: Man fragt sie, wo sie ist und geht dorthin.

Und du glaubst, du bekommst auf diese Frage eine hilfreiche Antwort? "Ich stehe direkt vor dem Alexa's" - Aha.

Cosmo am :

Das mit dem "direkt zur Ware begleiten" kenne ich noch von meiner Zeit als Aufpacker.

Eine Woche lang habe ich das gemacht. Danach hab ich das sein lassen, da ich zu meiner eigentlichen Arbeit gar nicht gekommen bin und ständig nur Leute durch den ganzen Markt geführt habe.

Bei euch ist das vermutlich nicht ganz so schlimm, auf Grund der Größe. In meinem Markt war das immer ein halber Marathon von vorne nach hinten. :-D

Flunder am :

Von den Warenhäusern, Großflächendiscountern etc. kenne ich es eigentlich nur in der Form, dass kurze Wege mitgegangen werden und sonst auf "den Kollegen dort hinten bei ..." verwiesen wird.

Flunder am :

Ernst gemeint: Wie kann ein Laden auf einer offenbar so kleinen Fläche derartig seltsam sortiert sein, dass überhaupt jemand fragen muss?

GelberBuntstift am :

Wer meint, es hat etwas mit der Sortierung zu tun, hat vermutlich noch nie im Handel gearbeitet ;-) Dann wird man wissen, dass selbst Stammkunden, die seit Jahrzehnten täglich kaufen kommen eines Tages nach der H-Milch fragen, obwohl man sie das letzte mal 1975 umplatziert hat.

Henry am :

In Zeiten der (grundsätzlich) überall gleichartig bestückten Discounter und einer allgemeinen Marktkonzentration auf wenige Akteure hat sich die Problematik selbst im Urlaub usw. relativiert. Umso "überraschender" würde sicherlich ein Einkauf bei Björn und ähnlichen "Schrammelläden" ausfallen. Wobei man hinzufügen sollte, dass selbst bei B. diverse Zeichen der Zeit Einzug gehalten haben.

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