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Planung Ausbau Oberlicht

Dreieinhalb Jahre ist unsere Türelement alt, nun wird sie wieder (temporär) zerlegt. Da unsere neuen Kühlregale nicht durch die (ohnehin schon 2,20m hohe) Eingangstür passen, muss das Oberlicht raus. Das ist zwar augenscheinlich nicht weiter problematisch und von Fachleuten auch in 1-2 Stunden zu erledigen – ursprünglich vorgesehen war das bei der Konstruktion aber nicht!

Der Steg zwischen der großen oberen Scheibe und den Türen muss dabei mittels zerspanender Werkzeuge (aka Säge) herausgetrennt und nach dem die Kühlregale hindurch geschoben wurden, mit Metallwinkeln wieder eingeschraubt werden. Ein Eingriff, den man hinterher leider sehen wird, aber es gibt keine Alternative dazu.

Der Fensterbauer weiß Bescheid, am Dienstag in unserer Umbauwoche stehen zwei Monteure hier morgens vor der Tür und warten auf den Startschuss.


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Kommentare

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John Doeer am :

Hättest du mal das Loch mit dem Notausgang nicht so schnell zugemacht ;-)

Maker am :

Eine mögliche Alternative zu den Metallwinkeln wäre das Verschweißen der Teile oder nicht? Vermutlich zeitaufwändiger, da die Naht auch nachgearbeitet werden muss, aber hinterher sicherlich schöner und ggf. auch stabiler.

Alternative zum "Zerlegen": Warum nicht gleich die ganze Tür ausbauen und hinterher am Stück wieder einsetzen? Zeitaufwändiger kann das eigentlich auch nicht sein...

Engywuck am :

hier dürfte es sich um (eloxiertes?) Aluminium handeln, da wird schweißen kompliziert (wenn auch nicht unmöglich), insbesondere "vor Ort". Zudem soll die Farbe des Elements ja möglichste erhalten bleiben und die Tür (und das Glas!) muss hinterher noch "passen".

Komplett zerlegen wäre vermutlich einfacher.

Maker am :

Ja, in der Tat ist Schweißen sicherlich nicht die einfachste Möglichkeit -- aber hübscher als Metallwinkel dürfte es werden, wenn der Ausführende es kann :-)

Ich würde aber ganz klar die komplette Demontage der Tür vorziehen.

Kleber am :

Besteht eventuell die Möglichkeit das der Rahmen aus Hohlprofilen besteht? Dann könnte man in die Hohlprofile mit einem
2K- Acrylatklebstoff Profile einkleben und hätte keine sichtbare Verbindung.
2k- Epoxi würde ich hier nicht nehmen, da diese zickig sein können was den Klebkraftaufbau angeht. Acrylate sind da wesentlich fehlertoleranter.

Bernd am :

Als Laie gefragt:
Wie willst du nach dem Positionieren vom Profil die innen eingeschobenen kleineren Profile verkleben und gleichzeitig an die richtige Position setzen?

Kleber am :

Es gibt zwei Möglichkeiten:
1) Ein thixotropierter Acrylatklebstoff. Diese Klebstffe "stehen" wenn sie nicht mehr gerührt werden. Das ist der gleiche Effekt wie bei Ketchup.
2) Fixieren der Profile beim EInschieben in das Hohlprofil mit Klebeband.

Robert T. M. am :

Ich arbeite im Bereich "Entwicklung Sonderlösungen" für einen großen Hersteller von Aluminium-Profilsystemen, bei dem sich die Fensterbauer dann das "Baukastensystem" kaufen und zu ebenen jenen Konstruktionen wie diene Türe verarbeiten.

Ich kann auf den Bildern nicht alles zu 100% erkennen, da die Bildqualität zu schlecht ist. Generell sollte aber folgende vorgehensweiße funktionieren:

Türe demontieren. Glasleisten der 5 Elemente drum herum entfernen. 4 Vertikale Pfosten demontieren. Horizontalen Riegel demontieren.

Kühlregale Rein-Raus.

Das ganze wieder Retoure.

Komplett ohne irgendwas zu sägen und wieder zusammen zu setzen. Ein qualifizierter Metallbauer sollte das in unter 1,5 Stunden schaffen zu demontieren und in gut 2 Stunden wieder montieren.

Mit Sägen und anschließend wieder zusammensetzen greifst du übrigens extrem in die Statik des Gesamtsystems ein. Dein Laden befindet sich in der Windlastzone "3". Daraus ergibt sich eine Windlast von ca. 1,2kN/m². Bedingt durch das Zurückversetzen der Türe kommt es zu einem Ventrui-Effekt bzw. zu Verwirbelungen der Luft in dieser Niesche was zu einem Windsog (Charakteristischer Lastbereich "A") führen wird.
Ende vom Lied: Eine größere als die Zugelassene Verformung von L/300 im Auflagebereich der Gläser was mittelfristig zu Sprüngen im Glas führen wird.

Lass es mit dem Raussägen und Reinsetzen sein, sondern zerlege lieber das Element entsprechend. Kostet vielleicht 100€ mehr, ein regelmäßiger Glasbruch kommt dich unterm strich teurer.

John Doe am :

Ich liebe es, wenn Leute Ahnung haben. Ja, fast jeder hat einen Beruf und damit einhergehend ein Gebiet, in dem er sich auskennt. Aber mich fasziniert das trotzdem immer wieder.
Danke für die tolle Erläuterung von jemandem ohne Ahnung von dem Gebiet.

SB am :

...ich habe ja den Verdacht, dass der Björn den Blog genau deswegen betreibt: Eine 'zweite Meinung' von finanziell nicht interessierten Experten zu bekommen...

Besserwisser am :

Einziges Problem: Björn ist allwissend und wird es deshalb trotzdem so machen wie er es für richtig hält und dann in ein paar Jahren jammern das die Scheibe schon zum xten Mal kaputt ist.

Freitag ist am :

Das darf er aber auch, schließlich ist das sowohl sein Laden als auch sein Blog

JAIN am :

JAIN.
Er ist (auch) Arbeitgeber und von daher zu Loyalität ggüber seinen MA verpflichtet: Seine Mitarbeiter 'leben und sterben' mit dem Laden und somit mit Björns Entscheidungen.

Das ist ähnlich einer Partnerschaft (oder gar Familiengründung): Damit gibst Du als loyaler Mensch wenigstens einen Teil Deiner 'freien Entscheidung' auf, weil Du immer auch die Auswirkung(en) auf Dritte im Hinterkopf haben musst - ein Single kann z.B. jederzeit bei Mars-I mitmachen, ein Partner/Familienmensch...

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