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Kaltes klares Wasser

Kleine Notiz in der Baustelle für unsere Mauermänner:


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Comments

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SB on :

O tempora o mores!
Halten denn Wände auch, wenn sie nicht mehr nach dem ehernen Prinzip "Ein Stein, ein Kalk, ein Bier" gebaut werden?!?

matthiasausk on :

Kühles Bier in großen Flaschen ginge wohl besser ...

Johnny Donney on :

Diese "Geste" ist schon einen Blogeintrag wert?
Ich ahne Schlimmes....

Günther J on :

Ich hoffe, es sind mehr als nur Zwei Personen die Maurer. :-D

Hubert on :

Dafür kann man sich schin mal öffentlich feiern lassen.

Björn Harste on :

Vielleicht ging es ja auch nur darum, andere dazu zu inspirieren, es mir nachzumachen.

Roland on :

Lass dir von solchen negativen Kackenten doch nicht die gute Idee kaputtmachen. Wobei ein Feierabendbier nach getaner Arbeit sicher auch nicht schaden tut ;-)

Chrisss on :

Heute leider nicht mehr selbstverständlich, dass Handwerker auch Menschen sind. Man bezahlt ja, also haben die Arbeitssklaven gefälligst auch schnell zu arbeiten und mir nicht noch Kosten für Nahrung zu verursachen...

Ich finde es erstmal toll, dass Du denen überhaupt etwas anbietest. Wenn es deine Möglichkeiten hergeben, freue ich mich als Handwerker auch über:

- Kaffee
- ein zuckerhaltiges Getränk (Cola/Limo - Marke egal)
- ein paar Kekse

SB on :

Was macht eigentlich einen Handwerker (in der Eigenwahrnehmung) so viel 'wertvoller', als einen gemeinen Fabrikarbeiter ö.Ä.?
In anderen Worten: Womit verdient dieses zarte Pflänzchen eine Sonderbehandlung ggüber o.G., wieso kann es sich nicht mit den benötigten/gewünschten Verbrauchs- und Genussmitteln in ausreichender Menge selbst versorgen (und Diese in den nicht bezahlten Pause zu sich nehmen) - so wie das jeder andere Berufstätige auch muss?


P.S. Um Dir 1h Arbeit bezahlen zu können muss der Fabrikarbeiter 1d arbeiten (ich weiss, das ist nicht Deine Schuld und nicht Dein Profit)!

John Doere on :

JEDER andere berufstätige Mensch muss sich die gewünschten Genussmittel selbst beschaffen? Schau an, die ganzen Produktionsbetriebe in denen es im Pausenraum gratis Kaffee und Mineralwasser gibt sind dann wohl eine Fata Morgana?


(Zu dem unsinnigen Geätze gegen Handwerker sage ich mal nix, jeder hat eben den Job den er sich erarbeitet hat)

SB on :

RLY?
Dumme Unterstellungen und Anwürfe zeugen eher von Mangel an Argumenten.
Mein Job (IT) ist übrigens besser als der des Handwerkers - man soll aber nie die Bodenhaftung und den Kontakt zu den 'einfachen' Menschen verlieren.

Chrisss on :

Besser in welcher Hinsicht?
Gehalt? Arbeitszeit? Freude? Erfüllung? Ansehen?

Ich finde es schwierig, Berufe allgemein in besser und schlechter zu unterteilen.

Körperliche Arbeit ist nicht minderwertiger als Kopfarbeit und umgekehrt. Und viel Geld lässt sich in allen Berufen verdienen, wenn man gut genug ist und hart genug arbeitet.

SB on :

"Ich finde es schwierig, Berufe allgemein in besser und schlechter zu unterteilen."

Bzgl. Wertigkeit sehe ich auch so, das war eine rhetorische Antwort auf Johns 'Freundlichkeit'.
Bzgl. eigener Ausübung liegen dann aber doch Welten zwischen verschiedenen Jobs und man sollte sich wirklich den/einen suchen, den man gerne macht. Dann sieht man ihn auch viel eher als Dienstleistung an Kunden oder Arbeitgeber, denn als Lohnsklaverei.
"Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten." Konfuzius

Hans on :

Arbeit ist nicht gleich Leistung.
Wenn jemand den ganzen Tag Steine im Kreis herum trägt arbeitet er viel und hart. Abends liegen die Steine allerdings genauso wie vorher. Er hat also nichts geschafft bzw. keine Leistung erbracht. Einige, die über viel Arbeit jammern bewegen sich in der Kategorie Steine im Kreis tragen, ist halt so.

John Doere on :

Aha. Die Feststellung dass es durchaus auch Farbikarbeiter gibt die vom Arbeitgeber kostenlose Erfrischungen bekommen fällt also unter "Dumme Unterstellung", und die nüchterne Tatsache dass jeder den Job hat den er sich erarbeitet hat ist dann wohl ein "Anwurf"?

RLY in der Tat, in der IT muss man ja echt unter Strom stehen wenn man wegen so einem simplen Einwurf abgeht wie ein Zäpfchen.

Helmut on :

Ich bin auch ITler. Ich würde meinen Job aber nicht als besser, als der einens Handwerkers bezeichnen. Handwerker erbringen eine Dienstleistung, zu der ich (u.a.) in Ermangelung von Fachkenntnis und Geschick nicht in der Lage bin. Ich kann keine Heizung reparieren, der Heizungsmann evtl. keinen PC installieren. So hat jeder seien Fachbereich. Den einen Job als besser, oder den anderen als minderwertig zu bezeichnen, ist nicht angebracht.

Zum Thema Getränke: Bei geschätzten 4000 Vor-Ort-Terminen in meinem bisherigen Berufsleben habe ich aber locker 2000 Kaffee/Wasser bekommen.

SB on :

Im Rückblick: Ja, die 50%-Quote für Wasser/Kaffee kommt grob hin.
Bei zusätzlich Süssgetränk und Kekse (siehe ersten Beitrag) geht die Quote dann aber drastisch zurück...

Chrisss on :

Was macht eigentlich einen Handwerker (in der Eigenwahrnehmung) so viel 'wertvoller', als einen gemeinen Fabrikarbeiter ö.Ä.?
--> Nichts - habe ich auch nie behauptet

Zu dem Rest:
Wie John Doere schon sagt, gibt es auch in vielen Produktionsbetrieben, Büros, etc. Kaffee / Wasser / Essen für die Mitarbeiter. Arbeiter die an festen Orten arbeiten können sich auch ganz anders einrichten (Kühlschrank / Kaffeemaschine / Ventilator / Ersatzunterhose / wasauchsonstnochimmer), als jemand, der jeden Tag an unterschiedlichen Orten arbeitet.

Und abgesehen davon:
Jemand der zu mir nach Hause (ins Geschäft) kommt, den behandle ich anständig und biete ihm etwas an, ganz egal, ob das ein Handwerker mit Termin ist, ein Versicherungsvertreter, mit dem ich irgendwelche Unterlagen durchgehe, oder nur die Nachbarin, die ein bisschen schnacken will...

SB on :

Danke!
Zumindest das mit dem Kühlschrank ist durchaus ein Punkt, den ich übersehen hatte.
Heute Nacht mehr...

SB on :

...wurde doch spät, deshalb jetzt:
Wir haben da offensichtlich ein diametrales Grundverständnis des Dienstleistenden*: Ich lade mir keinen Freund** ein, sondern jemand kommt für teuer Geld (s.o.: 1h Dienstleister bezahlen >= 1d arbeiten müssen***) 'nach Hause', um einen Job zu erledigen. Da erwarte ich Fokussierung und Effizienz: Schnelle, präzise, fach- und sachgerechte Arbeit, um meine Zeit und mein Geld nicht zu verschwenden. Deshalb gibt es keine bezahlten Pausen****, keine Snacks oder Sektfrühstück.
Ich arbeite auch, durchaus gerne(!*****), Abends/Nachts oder am WE: Nach meinem Verständnis richtet sich der Dienstleister nach dem Kunden (er ist, wie erwähnt, teuer genug - sollte also Nutzenmaximierung für den Kunden betreiben) - nicht umgekehrt wie bei 'manchen' Handwerkern (Notdienste ausgenommen).

Ich drücke es mal so drastisch aus, wie Du ("Arbeitssklaven, ...): Das kann man als Leistungsverweigerer als Sklaverei ansehen oder als kundenorientierter Dienstleister als effizientes Arbeiten aus Arbeiterehre und Loyalität zum Kunden (nicht zum Chef - der Kunde bezahlt Deinen Lohn!).

BTW: Ich habe mich die vergangenen 25+ Jahre immer selbst versorgt und offen gestanden auch nie etwas (Kühlschrank ;-)) vermisst. Vielleicht fehlt mir deshalb das Verständnis für solche besonderen Bedürfnisse...


* gegenüber meinen Kunden bin ich das
** langfristige Kundenbeziehungen sind etwas Anderes
*** bei unseren Stundensätzen ist das noch schlimmer!
**** wenn ich z.B. angerufen werde wird die Zeit (+ Wiedereinarbeitung!) nicht dem Kunden berechnet, bei dem ich gerade bin
***** nicht wegen Zuschlägen (oft sogar ohne), sondern weil ich mich in den Kunden versetze. Arbeiten an kritischen Systemen (z.B. an Servern) haben immer das Risiko eines Totalausfalls - dann sollte der Schaden minimiert sein (man hat auch selbst weniger Stress, wenn die Stunde den Kunden nur 120€ kostet anstatt wegen des Arbeitsausfalles x.000€ ;-) )

Sven on :

Hallo zusammen,

auch ich hatte, als meine Wohnung innen ausgebaut wurde, immer wieder Handwerker im Haus. Das, was ich in Eigenleistung machen konnte, habe ich erledigt. Dinge, die mir nicht liegen, z. B. die Errichtung einer gläsernen Dusche, habe ich machen lassen. Und ja, dann gehört es für mich selbstverständlich dazu dem Arbeiter einen Kaffee, eine Limo oder auch einen Snack anzubieten - in dessen Arbeitszeit.

Sorry, aber für mich "gehört" sich das einfach so. Genau wie das Trinkgeld für den DHL (und Hermes, UPS etc.) -Boten gehört, genau wie die Flasche Wein / Sekt für den Postboten vor Weihnachten, wie ein paar Flaschen Wasser für die Männer (und Frauen) der Stadtreinigung.

Die drei Herren, die meine Küche aufgebaut haben, haben zusammen 60€ Trinkgeld bekommen, hatten gratis Wasser/Limo/Saft/Kaffee zur Verfügung und haben sich mittags auf meine Kosten einen Döner geleistet. Gut, deren Arbeitszeit für den Aufbau habe ich nicht separat vergüten müssen. Aber kommt es beim Kauf einer Küche noch auf diese noch nicht mal 100€ an?

Anderes Beispiel: die Glaser, die die Dusche errichtet haben, haben Kaffeestückchen und Kaffee bekommen, weil sie morgens hier waren. Der Chef wollte noch ein Angebot vom Laptop verschicken und ich habe ihm einen Gastzugang in mein WLAN eingerichtet. Im Gegenzug haben sie mir dann das Waschbecken, das ich selbst an die Wand gehängt habe, sauber einsilikoniert. Einfach so, noch hinterher.

Macht das soviel aus, einfach einem anderen eine (unerwartete) Freude zu machen?

eigentlichegal on :

Für die Arbeitsbedingungen eines Fabrikarbeiters ist alleine der Arbeitgeber verantwortlich. Wie dreckig oder heiß der Arbeitsplatz ist, welchen Lohn er dafür bekommt und welche zusätzlichen Erleichterungen er in Anspruch nehmen kann ist Sache zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Handwerker, die Hausbesuche machen, haben unter völlig unterschiedlichen Arbeitsbedingungen ihren Job zu machen
...für die - zumindest teilweise - der jeweilige Auftraggeber verantwortlich ist.
Es gibt übrigens entsprechende Regelungen für Arbeitsplätze. Die Einschränkungen fangen bereits bei 26*C an und ab 35°C ist ein Arbeitsplatz ohne Hilfsmittel definitiv zu warm!
.

Beste Lösung:
Der Handwerker schielt nicht dauernd aufs Thermometer, der Auftraggeber pocht nicht kleinlich auf die mangelnde Pflicht, Getränke zur Verfügung zu stellen
...und man bekommt die Arbeit zur Zufriedenheit aller Seiten erledigt!

Tanja Jung on :

Prost und ein schönes Wochenende!

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