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Wie ein persönlicher Angriff

Genau vor der Ladentür, auf unserem Waschbetonsockel, saß eben ein Verkäufer von Obdachlosenzeitungen und hatte sein Sortiment in der Ecke rechts neben dem neuen alten Gemüsegestell und vor dem Mülleimer, den er für Kunden unerreichbar in die Ecke hinter der Tür geschoben hatte, ausgebreitet.

Er war zum Glück nett und kooperativ und sitzt nun auf der anderen Gehwegseite zwischen den Fahrradständern auf einem kleinen Möbelstück, das einem Nachttisch nicht unähnlich ist.

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Kommentare

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Björn am :

Naja, das Tag Bettler finde ich bei einem Zeitungsverkäufer etwas fehl am Platze.

SB am :

Warum, genau, denn?

Weil er nur indirekt bettelt?
Der Verkauf von Obdachlosenzeitungen ist exakt dieselbe Masche der moralischen/emotionalen Erpressung, nur erweitert um "Du edler Spender förderst meine soziale Re-Integration, indem Du mich bei 'sinnvoller Arbeit' unterstützt! :-D" vs. "Du kaltherziger Schlechtmensch kümmerst Dich einen Sch... um mich arme Seele, wegen Dir werde ich (Mangels o.g. Re-Integration durch Arbeit) wieder in der Gosse landen!!1! :'( "

Carom am :

Der Aufenthalt direkt vor der Ladentür ist ja auch das Versperren eines Fluchtwegs. Auch deshalb halte ich die Versetzung für gerechtfertigt.

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