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Testkaufergebnis vom 4. April 2018

Wieder einmal 100 Prozent. :-)

(Da fällt mir ein, dass ich immer noch nicht den Pokal ausgehändigt bekam.)


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Kommentare

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Bernd am :

Ein weiteres Indiz dafür, dass einem die Sache selber (Test von Supermärkten und deren Qualität bzw. dessen Steigerung) völlig egal ist, sondern es nur um die Kohle geht, die der Einzelhändler für diese Mogelpackung auf den Tisch legt.

Das ist ein ähnliches System wie DLG. Das war vor 15 Jahren noch zuverlässig. Oft waren die prämierten Artikel wirklich gut, Inhalt wie Geschmack meist top. Zwischenzeitlich prangt auf gefühlt jedem zweiten Produkt ein DLG-Zeichen in Silber oder Gold (wo ist Bronze überhaupt?), aber man kann sich überhaupt nicht mehr drauf verlassen. Die Hersteller schicken ihre Ware und bezahlen die Knete für die Prüfung an die DLG und "erwarten" natürlich auch ein Logo, was sie dann 24 Monate wieder auf ihr Produkt aufkleben dürfen. Der Rubel muss ja rollen. Mit Qualität und gutem Geschmack hat das nichts zu tun.

Frontal21 hat das letztens mit einer "Wurst" getestet, die großteils aus wirklich miesen Schlachtabfällen (Seperatorenfleisch) hergestellt war. Schwupps, der eklige Müll bekam nach 5 Wochen von der DLG eine Auszeichnung "silber". Hauptsache die "Prüfungsgebühr" wurde vorab überwiesen.

Nee, für mich sind das betrügerische Machenschaften um den Verbraucher zu blenden (zu verarschen).

Bernd am :

Hier der Link zur Sendung:
https://www.zdf.de/politik/frontal-21/videos/wurstpanschen-leicht-gemacht-100.html

Aha am :

Außer das normalerweise nie ein Verbraucher diese Ergebnisse sieht? Wie genau werden Verbraucher da geblendet? Aber Hauptsache mal maulen.

Enferax am :

Naja, es ist schon etwas eigenartig, wenn der Geprüfte selber dafür Sorge zu tragen hat, dass nichts in dem Produkt ist, dass den Prüfbedingungen widerspricht. Es handelt sich dann doch nur noch um einen Beautycontest für Wurst.

Und tatsächlich sehe ich in der DLG Medaille auch keinen Kaufanreiz, denn sie prangt dafür auf zu vielen Lebensmitteln um noch eine Besonderheit darzustellen.

Aha am :

Es ging um die Secret Shopper Ergebnisse.

Bernd am :

Der Verbraucher in diesem Fall ist Björn. Er zahlt. Und darauf kommt es an. Der Rest ist Blenderei.

aufrechtgehn am :

Dass das DLG-Siegel nichts bedeutet, außer, dass es den bezahlten Testern bei der Geruchs- und Geschmacksprobe nicht unmittelbar übel geworden ist, davon wurde schon vor 30 Jahren das erste Mal berichtet. Ist aber natürlich nicht verkehrt, das hin und wieder mal in Erinnerung zu rufen.

Was das Ganze jetzt aber mit Björns Mystery-Shopping zu tun hat, erschließt sich mir nicht ganz. Das ist ja, wenn ich es richtig verstanden habe, eine unangemeldete, zufällig Bestandsaufnahme nach vorgegebenen Kriterien (wobei ich nicht weiß, welche das sind und wie relevant die sind). Insofern ist dessen Aussagekraft natürlich auch begrenzt, aber das dürfte Björn wissen. Er bekommt ja aber auch direktes Feedback von den Kunden und teils hier im Blog.

0815 am :

Grundsätzlich finde ich solche externen Checks nicht schlecht. Allerdings beschleicht mich immer der Verdacht, dass der Anbieter der Prüfungen ja wenigstens ab und an mal ein zumindest gutes Ergebnis präsentieren muss, weil er sonst die Basis seines Business verliert.

Asd am :

Ist doch andersrum. Wenn immer alles bestens ist, gibt es nichts zu verbessern. Dann kann man die Testkäufe auch einstellen.
Nur, wenn auch mal Kritik dabei rumkommt, lohnt sich das doch für Björn.

0815 am :

Was aus meiner Sicht quasi einemn Zirkelschluss bedeuten würde

Plusverteilerdose am :

Z.B. bei Audi-/VW-Autohäusern wird immer gebettelt, unbedingt bei der Telefonumfrage mit "äußerst zufrieden" zu bewerten. Die wollen offenbar gar nicht wissen, was bei ihnen alles schief läuft, bis hin zur Missachtung der Vorgaben in Wartungs- und Reparaturleitfäden.

Marvin am :

Das Problem ist (vor allem seit dem Diesel-Skandal) achtet der Konzern ganz extrem auf solche "Meldungen" und da bekäme das Autohaus gewaltig einen auf den Deckel wenn sich die miese Rückmeldung häufen. Darum bettelt man da für die gute Bewertung.
Das man aus dem Fehler lernen kann, ist bei vielen Autohäusern leider noch immer nicht angekommen.Da wird nur gedacht: "Oh Shit, eine schlechte Bewertung, wir dürfen uns keine zweite erlauben -> Bettelt um gute Bewertungen" anstatt die Ursache abzustellen.

TT am :

Das Problem ist aber, dass es schon einen auf den Deckel gibt, wenn statt "äusserst zufrieden" ein "sehr zufrieden" gegeben wird. Der Anspruch, immer und bei allen Fragen "äusserst zufrieden" zu bekommen, ist doch total überzogen. Was für ein Service-Supermann soll das sein, der sich in alle Kunden derart einfühlen kann, dass immer nur "äusserst zufrieden" rauskommt?
Zumal ich mir total blöd vorkomme, bei allen Fragen am Telefon "äusserst zufrieden" zu sagen (speziell bei Fragen, für die mein Audi-Berater nix kann, aber trotzdem eins auf die Nuss bekommen würde). Das sind so viele Fragen; bei der Begeisterung, die so viel Zufriedenheit impliziert, müsste ich meinen Audi-Typen eigentlich vom Fleck weg heiraten.

Yellow Bug am :

Das Problem sind doch nicht die Autohäuser sondern VW. Sobald man nicht "äußerst zufrieden" ist muß der Händler fürchten bei nach der nächsten Kündigung seines Händlerstatus durch VW keinen neuen Vertrag mehr angeboten zu bekommen.
Das ist das gleiche wie bei Ebay mit den 5 Sterne Bewertungen und was weiß ich wo noch.
Der kleine Händler wäre womöglich sogar wirklich dankbar für konkrete Verbesserungsvorschläge durch berechtigte Kritik, aber der "Partner"-Konzern eben nicht. Der lässt dem kleinen gar keine Chance was zu verbessern...

Claus oder doch nicht Claus? Ich habe Fans! Juhu! am :

Kommt drauf an, wer welchen Ghettosupermarkt bewertet. Man muss nur diesen Blog lesen, um zu wissen, dass es niemals 100% sein können.

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