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Der Vorteil einer Stehkasse

Ein Kollege hatte es am ersten Tag schon richtig bemerkt:

Man begegnet den Kunden auf Augenhöhe.
Damit hat er absolut Recht und es ist ein sehr angenehmes Gefühl, nicht mehr ständig den Blick nach oben wenden zu müssen!

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Comments

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0815 on :

Huiiihhh! Mich erschreckt es das zu lesen! Ich habe noch nie „buckelnde“ Mitarbeiter gesehen. Wer will so etwas?

Chris_aus_B on :

Dann fragen wir ihn halt nochmal, wenn er den ersten Monat überstanden hat. (Falls dann noch möglich)

Falk on :

Das letzte Mal, dass ich im Sitzen kassiert habe war 2001, seitdem in Vollzeit, also 40 Stunden jede Woche im Stehen. Alles kein Problem. Ansonsten ist es eine schöne neue Kassenanlage und ich werde sie mir gerne im Laufe des Jahres anschauen.

Georg on :

und im Alter werden dann die Krampfadern gezogen........ :-O

Jan Reiners on :

Da kannst du denn die Herzkranzgefäße mit reparieren....

Joe on :

Jeff Bezos, Gründer von Amazon:

„Der Kunde ist nicht König, er ist Gott“

Richtige Einstellung.

DerBanker on :

Der hat gut reden, der ist ja auch der Gott seiner Firma.
Die Amazon Mitarbeiter und die Verkäufer auf Amazon Marketplace sind die armen Schweine, die dazwischen aufgerieben werden.

schock on :

Der Kunde ist König aber wir sind Kaiser.

Asd on :

Der Kunde ist König, aber wenn sich der König zu sehr danebenbenimmt gibt es eine Revolution, bei der königliche Köpfe rollen.

ednong on :

Hm nun ja,
man kann die Stühle und Laufbänder auch erhöht montieren. Und schon kann man den Kunden auch in Sitzen fast auf Augenhöhe begegnen ...

Bei Aldi (Nord) ist das hier der Fall.

Asd on :

Das ist für Rollstuhlfahrer genauso. Auf die wird genauso "herabgesehen" und sie müssen "aufblicken", wenn man als stehender Mensch mit ihnen spricht.

Wer da beim nächsten Mal nett und zuvorkommend sein möchte, geht neben dem Rollstuhlfahrer in die Hocke und kommuniziert so "auf Augenhöhe".
Wird mit Sicherheit wertgeschätzt, denn das macht eigentlich kaum jemand.

SPages on :

Habe Kumpel der seit Motorradunfall in seiner Jugend im Rollstuhl sitzt und praktiziere das schon immer wie von dir beschrieben. Gerade an Orten mit Musik beschallung ist das eh die einzige Methode damit man den anderen versteht.

Wunder on :

Ernsthafte Frage: Möchten Rollstuhlfahrer wirklich,dass man neben ihnen in die Hocke geht?

Ich assoziiere das immer mit kleinen Kindern, für die geht man ja in die Hocke. Bei kleinwüchsigen bleibt man ja auch stehen und beugt sich höchstens leicht runter.
Aber wenn das "in die Hocke gehen" wirklich angenehmer ist, werde ich das in Zukunft auch machen.

DerBanker on :

Hm, ich pflege die Behinderung eines anderen eigentlich zu ignorieren bis zu dem Moment, wo man darauf reagieren muss. Der andere wird einem schon Bescheid geben, wenn er was braucht. Viele Leute wollen übertriebene Anteilnahme gar nicht.

Melanie on :

Bei uns hat der DM auch hohe Kassen. Da sitzt der kassierer auch auf augenhöhe. Auch das Kassen band ist höher als bei den alten Kassen

akbwl on :

Ist bei den neuen Kassen eigentlich auch ein Kamera auf Wadenhöhe eingebaut, mit der die Kassiererinnen sehen können, ob sich noch etwas im Wagen befindet?

Theo on :

Eben das lässt sich im Stehen deutlich leichter kontrollieren, als im Sitzen...

Florian on :

An Tankstellen wird in 95% der Fälle im stehen kassiert.

DerBanker on :

Wir haben heute ebenfalls Stehtresen für die Kassierer, allerdings ist das Ganze so konzipiert, dass man sich dabei immer wieder bewegt und sich ab und an auch setzt. Die neueren Tresen sind höherverstellbar, der Boden durch Teppich gepolstert. Stehhilfen oder Gummimatten sind bestellbar.
Bislang habe ich durch Kollegen oder den BR keine grundsätzlichen Klagen über das System gehört.

Ich finde das Arbeiten im Stehen durchaus angenehm und habe das schon gemacht, als die meisten Kollegen noch auf hohen Stühlen saßen. Man braucht ggf. ein-zwei Monate, bis sich der Körper an die neuen Anforderungen gewöhnt hat.

HerrWorfsen on :

Ganz ehrlich, mich wundert es irgendwie schon ein bisschen, wie seltsam Deutschland (und andere europäische Länder) auf dem Gebiet sind. Hier in Japan ist eben dieser Punkt "auf gleicher Höhe mit dem Kunden" das allererste, was in kundenorientierten Berufen gelehrt wird. Du wirst keinen einzigen Supermarkt u.ä. hier finden, in dem das Personal vor dem Kunden sitzt. Mir kommt ganz im Gegenteil manchmal schon fast wie ein Schock vor, wenn ich ab und zu in Deutschland bin und dort einen Supermarkt besuchen muss. Das Personal sitzt völlig apathisch ohne Blickkontakt zum Kunden da und das Wechselgeld wird nicht herausgegeben sondern völlig achtlos auf den Tisch geknallt. Die Ware halbwegs Einpacken tut auch kein Kassierer in Deutschland. Wenn es sich an einer Kasse staut tut das Personal oft: gar nichts. Im REWE-Markt habe ich oft schon gesehen, wie ein Leergutautomat "kaputt" (=Container voll) war, und daneben haben die Mitarbeiter in aller Ruhe Waren eingeräumt. Und das schönste Erlebnis (ebenfalls in jenem REWE-Getränkemarkt) war eine Mitarbeitern, die mitten im Laden im Eingang zum Personaleingang steht und für alle Kunden sichtbar raucht. Wenn hier so etwas passieren würde, bräuchte die Frau vermutlich am nächsten Tag gar nicht erst wieder erscheinen.

Oh, und mein Lieblingsmoment in deutschen Supermärkten: Wenn eine neue Kasse geöffnet wird. Hier in Japan ist es ja so langweilig: Eine Kasse wird geöffnet und das Kassierpersonal bittet die Person, die an der Nebenkasse an vorderster Stelle wartet heran. Völlig unspektakulär. :-( Aber in Deutschland wird just in diesem kleinen Moment das kollektive Volksgedächtnis vom Blitzkrieg bis hin zu Stalingrad aktiviert. Heidewitzka!

Björn: Wie kommen deine Mitarbeiter denn damit klar? Bei mir war der Übergang vom "überwiegend sitzen"- zum "nur laufen und stehen"-Job in der ersten Woche die Hölle, aber danach war ich gewöhnt.

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