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Gelöste Kassenschublade

Dieser Moment, in dem man plötzlich an der Kasse den kompletten Geldeinsatz in der Hand hält, weil sich die Verklebung mit dem Kassentisch gelöst hat…

Nein, vergesst es! Das Bild ist nämlich schon ein paar Tage älter, da ist alles wieder heile und nichts mehr mit "easy access". :-)


Reifenschaden Anfang Dezember

Anfang Dezember waren wir in Köln zu einem für den Kauf des Ladens notwendigen Notartermin. Auf dem Weg ins Rheinland hatte sich auf der A1 aufgrund einer Baustelle ein Stau gebildet, innerhalb des Staus gab es einen kleinen Auffahrunfall, die beiden betroffenen Fahrzeuge standen hinter den Leitbaken der Baustelle und der Verkehr kroch im Schneckentempo am der Unfallstelle vorbei.

Da die Autos dicht an dicht fuhren, sahen wir die noch auf der Fahrbahn liegenden Trümmerteile (Glas- und Kunststofffragmente) zu spät. Es knirschte kurz und zwei Minuten später standen wir mit plattem Reifen auf dem Pannenstreifen. Den Rest erledigte an dem Tag der ADAC für uns und auch den Notartermin konnten wir glücklicherweise noch um ein paar Stunden nach hinten verschoben wahrnehmen.

Dass die Trümmerteile für den kaputten Reifen verantwortlich waren, wurde uns schon recht schnell klar, folglich müsste sich der Schaden über die Versicherung des Unfallverursachers bei der Autobahnbaustelle abwickeln lassen. Doch wie kommen wir an die Daten?

Mit der großen Hilfe der Polizei Köln konnten wir ermitteln, um welchen Unfall es sich genau handelte (Gar nicht so einfach, wenn man nur weiß, dass es in "ungefähr in einem 10km großen Teilstück" passiert ist. In der Folge wurde ich als weiterer Geschädigter in die Unfallanzeige mit aufgenommen. Nachdem wir zwischenzeitlich den Unfallverursacher und daraufhin auch seine Versicherung kontaktiert hatten, sollte jetzt endlich auch dieses Kapitel ein Ende finden.

Uralter Kühlschrank

So sieht übrigens unser >30 Jahre alter Kühlschrank im Aufenthaltsraum aus. Das Teil funktioniert zwar noch, verbraucht aber einerseits zu viel Strom (alleine durch die unnötigen Tiefkühlfächer unten) und ist auch von innen nicht mehr sonderlich appetitlich. Sobald die neue Front für den neuen Kühlschrank hier ist, wird der alte Kühlschrank endgültig ausgemustert.


LED-Retrofit-Röhre vs. Leuchtstoffröhre

Die eigentlichen Röhren kann man kaum voneinander unterscheiden. Selbst ein Elektro-Fachmann hat schon von unten in meine hochwertigen Retrofit-Röhren geguckt und sie für klassische Leuchtstoffröhren gehalten. Fand ich gut.

Aber beim Blick in die Leuchten kann man den Unterschied ganz gut sehen. Die Leuchtstofflampen strahlen rundherum und dementsprechend wird auch der Reflektor in den Kästen angestrahlt. Das sieht man auf der rechten Bildhälfte sehr deutlich. Die LED-Röhren, links im Bild zu sehen, strahlen dagegen nur nach unten und so bleibt der Reflektor darüber dunkel.

Das sieht jetzt aber auch nur auf dem Foto so krass aus. Bezüglich der Beleuchtung des Marktes macht es nämlich keinen Unterschied.


Ein winziger Magnet und die Folgen

Den ganzen Vormittag hatten wir schon Kummer mit dem Leergutautomaten, weil immer wieder leichte Blechdosen am Anfang der Rutsche in den Cruncher hängengeblieben sind. Zwischendurch haben wir das Ding von innen sogar noch ausgesprochen gründlich gereinigt, da wir dachten, dass die Dosen vielleicht auf dem mit Getränkeresten verklebten Blech hängen blieben – aber es half nichts. Mehrere Kunden beklagten sich, weil der Automat streikte und als ich auf die Suche nach der Ursache für die hängenbleibenden Dosen ging, entdeckte, dass die Weiche auf der linken Seite magnetisch war. So sehr, dass Dosen da im Vorbeirutschen hängenbleiben konnten:



Ich wollte gerade ausholen und eine Mail an Firma Trautwein schreiben und fragen, wer denn auf die glorreiche Idee gekommen war, an so einer Stelle einen dermaßen kräftigen Magneten einzubauen. Da fiel mir zum Glück noch rechtzeitig ein, dass es natürlich sein könnte, dass der Magnet gar nicht zum Automaten gehört, sondern irgendwie am Leergut klebte und dann selber am Blech der Weiche hängengeblieben ist. Genau so war es dann auch.

Auch nach jahrelanger Erfahrung mit starken Magneten ist es auch für mich immer wieder faszinierend, welche Kraft so ein winziges Teil hat. Der ist gerade mal einen guten Millimeter dick und hat nur fünf Millimeter Durchmesser:


Meine Planungen zur neuen Unterverteilung

Unsere neue Unterverteilung hier im Markt muss erneuert werden. Ist bekannt, die Planungen dafür habe ich im Kopf, aber sowas lässt sich nicht mal eben wie ein Ersatzteil austauschen. Für einen kompletten Supermarkt sind schon einige neue Leitungen notwendig.

Ich habe mir am Wochenende mal ein paar Gedanken gemacht, welche Verbraucher wir tatsächlich haben werden. Damit müsste sich die Bestückung des Standschrankes relativ genau planen lassen. (Dahinter jeweils meine Einschätzung zur benötigten Absicherung)

Verwaltungsbüro
3 x 16A (Licht, Steckdosen)

Kassenbüro
3 x 16A (Licht, Steckdosen)

Aufenthaltsraum
3 x 16A (Licht, Steckdosen)

Lager Licht
1 x 16A

Lager Ballenpresse
1 x (3x16A) (Drehstrom)

Lager Leergutautomat
3 x 16A

Lager Steckdosen
6 x 16A

Toiletten
3 x 16A

Hofbeleuchtung
1 x 16A

Kühlanlagen
1x (3x32A) (evtl. sogar 3x63A), bekommen eine eigene UV

Laden Klimaanlage
1 x (3x16A) (Drehstrom)

Kassentisch
3 x 16A

Werbeanlage
1 x 16A

Backofen
3 x (3x16A) (Drehstrom)

Gemüse-Licht: 3-Phasen-Stromschiene
1x(3x16A)

Laden Steckdosen
1 x (3x16A) (Drehstrom)
11 x 16A

Steckerfertige Kühlmöbel
11 x 16A

Durchlauferhitzer Laden
1x(3x32A) (Drehstrom)

Videoanlage
3 x 16A

Laden Licht (Aktueller Stand, 12 Lichtbänder. Wie kann man das am besten lösen, dass das Ladenlicht in mehreren Blöcken vom Büro aus schaltbar ist?)
12 x (3x16A)

Das müsste im Wesentlichen alles sein. Kann sein, dass an einzelnen Stellen noch der eine oder andere Verbraucher zu berücksichtigen ist, aber das ist für die aktuelle Planung unrelevant. Eigentlich ganz überschaubar, aber letztendlich braucht es nicht viel mehr zu sein…

Küchenfront in Graphitschwarz

Bevor wir da irgendwelche Experimente machen, wird die Front des Kühlschranks dunkelgrau werden. Ist zwar nicht gerade "blau mit schwarzen Sprenkeln", dürfte farblich aber noch am besten zu den bestehenden Türen passen. Und letztendlich ist es irgendwie auch egal. Ich hätte wohl auch den Farbton Rosa "Orchidee" bestellen können. :-D


"Büro2" – wo hin?

Vor rund zehn Jahren hatten wir hier im Markt in der Gastfeldstraße ein ungenutztes Kühlhaus umgebaut: Fliesen wegstemmen, Dämmung ausbauen, Elektroinstallation, Innenausbau – fertig.

Und nun? Überlege ich, ob ich mit dem Büro woanders hinziehen kann. Wir haben zwar das winzige (<4qm!) Kassenbüro, aber das reicht gerade für die notwendigen Arbeiten rund um das Tagesgeschäft. Da da auch Mitarbeiter Zugang haben, ist das kein Ort, an den ich mich zum konzentrierten Arbeiten zurückziehen kann. Dazu möchte ich dort wichtige Dinge (angefangen bei allen Personalsachen) zwingend heraushalten. Das war ja auch der Grund, warum ich damals überhaupt ein eigenes Büro haben wollte…

In diesem Ladenplan seht ihr oben links einen abgetrennten länglichen Raum. Eigentlich sind das sogar zwei Räume: Ganz in der Ecke ist das Büro und davor der Raum, in dem wir die Brötchen backen.
Wer die Platzprobleme hier kennt, wird nachvollziehen können, dass ich diese Ecke gerne zur Verkaufsfläche hinzufügen würde. Das Büro müsste also umziehen und Brötchen backen möchte ich zukünftig gerne direkt im Verkaufsraum, so wie es auch jetzt schon in vielen anderen Supermärkten passiert.

Nur: Wo soll ich hin?

Nach Hause möchte und vor allem kann ich mit den Sachen nicht, weil das logistischer Unsinn wäre. Die Mitarbeiter sind hier und sämtliche Personalfragen müssen hier vor Ort geklärt werden können, ohne erst die entsprechende Mappe aus dem heimischen Büro zu holen. Und das war nur ein Beispiel von vielen.

Noch eine Ecke im Lager abtrennen, wie schon Ende 2005, als wir einen Lagerraum für hochpreisige Waren (u.a. Tabak und Alkohol) gebaut hatten? Dafür ist kein Platz, wir saufen jetzt schon ab auf der kleinen Fläche.

Eine Wohnung im Haus obendrüber? Alle vermietet und auch nicht zu verkaufen, dazu wäre eine komplette Wohnung auch ein bisschen zu viel des Guten.

Einen Wohncontainer auf den Hof stellen? Nein!

Nach vielen Überlegungen habe ich nun einen Kompromiss gefunden. Der Personalraum hier war mal sehr groß, vor rund 13 Jahren hatten wir ihn mit einer (improvisierten und nie richtig fertig gewordenen) Leichtbauwand etwa halbiert. Die abgetrennte Fläche dient als Lager für temporär nicht benötigtes Geraffel und sonstiges Zeugs hier aus der Firma. DAS kann auch in den Keller oder in die Halle, benötigt aber definitiv keinen eigenen, knapp 10qm großen Raum. Da werde ich wohl hinziehen, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Ich möchte eine richtige Mauer mit vernünftiger Tür bauen, die Elektrik muss neu gelegt werden (dafür ist erstmal der neue Verteilerschrank im Keller nötig), Netzwerkkabel müssen da hin, alles muss renoviert werden usw.

Kurz: Viel Stoff für viele neue Blogeinträge. :-D

Ausgang vs. Kein Ausgang

Wie baut man eigentlich einen Notausgang in einen Laden, ohne dass man riskiert, dass einem dadurch die Bösewichte mit der Ware abhauen? Selbst bei einem Türalarm wären die Leute zwar nicht unauffällig verschwunden, aber trotzdem verschwunden…

Neue Front für den Kühlschrank

Ich werde wohl für den neuen Kühlschrank eine komplett neue Front kaufen. Das alte Muster gibt es nicht mehr und bevor ich einen anderen Blauton nehme, der sich mit der bestehenden Farbe beißt, wird es wohl auf ein neutrales Dunkelgrau hinauslaufen.

Bis das so weit ist, bleibt der Kühlschrank außer Betrieb, da man die Tür gar nicht vernünftig öffnen kann.

Decke? Decke??

Bezüglich der bereits angesprochenen Ausarbeitungen zu den Möglichkeiten, hier eine Rasterdecke einzuziehen soll ich Ende dieses Monats endlich eine Antwort bekommen.

Es ist leider manchmal etwas mühsam, mehrere Leute an einen Tisch zu bekommen. Besonders, wenn einer ein paar hundert Kilometer entfernt wohnt.

Der tolle, zu große Kassentisch

Als ich Ende Januar mehrere große und kleine Supermärkte hier im Großraum besichtigt hatte, ist mir ein ganz toller Kassentisch aufgefallen. Das war der Stehtisch, nach dem ich auch diese Frage in den Raum geworfen hatte. Stehtisch hat sich erledigt, den gleichen Tisch gibt es auch in einer Sitzversion. Alles toll.

Naja, fast.

Dieser wirklich super moderne (weil ohne Rundungen und im Grunde nur mit rechten Winkeln) Kassentisch ist nämlich viel zu groß für uns. Wir haben gerade im vorderen Bereich des Marktes so viele Pfeiler stehen, dass wir ihn beim besten Willen nicht sinnvoll unterbringen können. Was nützt es, wenn denn Durchgangsbreite für die Kunden auf beiden Seiten nur noch gerade mal 70cm beträgt? Hier ist zwar alles etwas enger, aber das finde selbst ich etwas arg wenig. Und auf einer Seite 80cm (empfohlene Mindestgröße) zu schaffen und an der zweiten Kasse nur noch 60cm zu haben, finde ich auch keine gute Lösung. Sehr, sehr schade. :-(

Bleibt wohl nur eine Lösung wie im Markt in Findorff. Der Tisch ist zwar modern und sicherlich auch nicht hässlich, aber wäre eben nur zweite Wahl für mich hier.

Kühlschrank, neu und untergebaut!

Der Geschirrspüler ist weg, der neue Kühlschrank hat bereits seinen Platz eingenommen. Parallel dazu haben wir der Spüle einen neuen Kleinspeicher und eine neue Armatur verpasst. Jetzt gibt es dort auch endlich heißes Wasser – notwendig, wenn wir das Geschirr ab sofort händisch abwaschen müssen.

Kleiner Wermutstropfen: Die alte blaue Blende des Geschirrspülers ist für den Kühlschrank zu klein und leider gibt es das Dekor auch nicht mehr. Entweder improvisiere ich da eine komplett neue Platte hin, die dann natürlich eine andere Farbe hat – oder ich stückele an die alte Platte unten ein Stück in dunkelblau ran. Dürfte die aufwändigere, aber vermutlich schönere Lösung sein.