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Zeltbau

Gerade eben hat mich ein junger Mann von der Moschee neben unserem Innenhof angesprochen. Während des Ramadan möchte man hier gerne ein Zelt aufstellen, in dem gemeinsam gegessen wird.

Sowas war bislang noch nie ein Problem und auch, wenn der Hof offiziell zu meinem Laden gehört, habe ich den Platz noch niemals als Park- oder Veranstaltungsfläche verwehrt. Warum auch?

Schon wollte ich abnicken, da ergänzte er noch zwei weitere Informationen: Das Zelt ist etwa 5 x 10 Meter groß und soll die 30 Tage durchgängig hier stehenbleiben.

Ich versprach ihm, in den nächsten Tagen nochmal nachzumessen und mir Gedanken zu machen. Aber ich denke jetzt schon, das wird einer der Momente sein, in denen ich mich mal wieder zwingen muss, "nein" zu sagen.

Anstrich

Das Haus auf der anderen Straßenseite wurde vor einigen Wochen mal neu gestrichen. Wer auf die Idee gekommen ist, die Fassade in einem sehr hellen Rosa zu streichen, ist mir ein Rätsel. Vielleicht ist der Eigentümer ja farbenblind?

Offenbar hat irgendjemand dem farbenblindern Eigentümer gesagt, dass die Farbe scheußlich aussieht. Die Außenwand im Erdgeschoss hat in den letzten Tagen jedenfalls einen neuen Anstrich bekommen. In einem sehr hellen Himmelblau. Sieht ja nun irgendwie auch nicht besser aus.

"Krumme" Verpackungen

Anfrage eines Fernsehsenders, ob man denn in meinen Regalen auch neuerdings massenhaft Verpackungen mit "krummen Füllmengen" bekommen kann. Eine 95g-Tafel Schokolade zum Beispiel.

Ich konnte nur ehrlich zugeben, dass mir so ein Fall bislang noch nicht untergekommen. Und was die Zukunft bringt, wird sich zeigen.

Nicht nur wir arbeiten am Samstag

Es ist erfreulich, dass auch in dem großen Loch vor meinem Laden heute gearbeitet wird. Ich glaube jedenfalls nicht, dass die drei Männer mit den Warnwesten nur zum Spaß im Sand gespielt haben. :-)

Vielleicht sind wir ja doch schon schneller von der Baustelle erlöst, als ursprünglich geplant...


Baustellen-Stilleben

Blogleser und Nachbar Philipp hat mein Weihnachtsbaum-Foto von heute Morgen daran erinnert, dass er vor ein paar Tagen hier in der Baustelle schon ein anderes Stilleben entdeckt und fotografiert hatte. Vielen Dank für das Foto.

Das wär's doch noch. Baustellenkunst. :-)


Ä Tännschen

Irgendjemand hatte am Osterwochenende wohl einen sprichwörtlichen Clown gefrühstückt und einen Tannenbaum in die Baustelle auf unserer Straße "gepflanzt". Hätte eigentlich nur noch gefehlt, dass noch jemand eine Lichterkette oder ein paar bunte Kugeln daran aufhängt. :-)


Auffälliger Gefallen

Gerade eben rief der Polier der Baustelle vor unserer Tür an. Ob ich ihm einen Gefallen tun könnte, in dem ich den Bauzaun öffne und einen persönlichen Gegenstand von ihm an mich nehme und bis Montag hier im Laden deponiere.

Klar, kein Problem.

Erstaunlich aber, von wie vielen Menschen man sich bei so einer Aktion beobachtet fühlen kann... :-)

Monday, Monday...

Mit einem Kollegen stand ich vor dem Laden und begutachtete die Baustelle. Auf der anderen Straßenseite stand ein Kunde, der hier durch reichlichen und vor allem regelmäßigen Alkoholkonsum bekannt ist. Er ist eigentlich ständig irgendwie mehr oder noch mehr breit.

Der stand jedenfalls auf der anderen Straßenseite und fing plötzlich an zu singen: "Mooooooonday, Mooooooonday..!"

Was ist denn nun los, dachte ich? Wir haben doch Freitag. Ein paar weiteren Passanten war er jetzt schon aufgefallen, da setzte er fort: "Monday, Monday... So good to meeee..."

Wow, er trifft ja sogar die Töne. Nach einem weiteren "Moooonday, Moooooooonday, it was all i hoooooped it would beeeeee..." unterbrach er allerdings die Vorführung und trabte die Straße entlang.

Der Vortrag war zwar nun nicht künstlerisch wertvoll, aber dennoch an Unterhaltungswert kaum zu schlagen. :-)

Nächtliche Baustellenfotos

Blogleser und Nachbar Dirk hat mir ein paar Fotos geschickt, die gestern Abend / heute Nacht entstanden sind:
Angespornt von den Baustellenfotos (und Videos) in deinem Blog habe ich mir gedacht, dass ich vielleicht mal ein paar schicke Nachtaufnahmen von deinem Sparmarkt im Baustellenlicht machen könnte.
Soweit die Theorie. In der Praxis störte der relativ hohe und nicht zu öffnende Bauzaun vor der Tür das Vorhaben dann doch extrem. Na gut, so bleibt immerhin der "Hinter Gittern - Der Supermarkt-Knast" - Eindruck erhalten.
Trotzdem möchte ich dir das Ergebnis nicht vorenthalten und überlasse es dir hiermit zur freien Verfügung.
Vielen Dank dafür. :-)




Hinter Gittern

Der Bauzaun vor unserer Tür ist echt irritierend. Immer, wenn ich zur Tür gucke, habe ich das Gefühl, hinter Gitter gesteckt worden zu sein.

Der über zwei Meter breite Gehweg zwischen Tür und dem Bauzaun fällt aus der Distanz gar nicht auf und so sieht es tatsächlich ao aus, als hätte jemand meinen Laden schlicht und einfach mit einem Zaun versperrt.