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Zeitverwirrt

Eine Kunde fragte mich gerade eben nach einem bestimmten Artikel, der gerade ausverkauft, allerdings auch schon wieder nachbestellt ist.

"Der müsste mor..." – ich stutzte. "Äh, also heute. Nachher... wieder geliefert werden." Ich kam mir vor wie ein Sprachverwirrter. Aber irgendwie wusste ich zuerst auch nicht so recht, was ich sagen sollte.

Das sind also die kleinen Tücken der Non-Stop-Öffnung.

Nachtschicht

Heute Nacht bin ich mal wieder im Laden. Mal gucken, ob Blogbares passiert oder ob die nächsten Stunden bis zu meiner Ablösung um 6 Uhr ruhig und langweilig verlaufen.

Probeflaschen

Von einem meiner Getränkelieferanten habe ich einige Muster von Artikeln bekommen, die ich ab jetzt auch bestellen kann. Zum einen zwei Biere, nämlich Krug-Bräu und Augustinerbräu, zum anderen gleich vier Cider-Sorten: Bulmers, Stowford Press, Strongbow und – wer hätte das gedacht – Savanna Dry.

Ich werde die sechs Produkte selbstverständlich selber verkosten. Sofern mir Cider schmeckt und ich nicht schon nach der ersten Flasche kapituliere...
Ob ich die Artikel hinter ins Sortiment aufnehmen werde, weiß ich noch nicht. Immerhin: Apfelwein ist derzeit ja noch nicht bepfandet und so bräuchte ich mir wenigstens keine Sorgen darum zu machen.


Feuerwerksdiebe

Die beiden Halbstarken, die gerade für ein mittlereres Vermögen Feurwerksartikel klauen wollten (und dabei leider entwischt sind, wenn auch zum Glück ohne die Ware), hätten sich damit mal beide Hände wegsprengen sollen.

In ihrer Heimat ein Erkennungsmerkmal für Diebe.

Sacktheorien

So unterschiedlich sind sie, die Leute. Angenommen, es kommen zwei Kunden nacheinander an die Lagertür und jeder von ihnen hält eine Karte mit vier Coupons für "gelbe Säcke" in der Hand.

Kunde 1 möchte nur ausdrücklich nur eine Rolle haben. "Können Sie den einen Coupon ausschneiden?" Auf die Frage, ob er nicht alle vier mitnehmen möchte, erfährt man, dass er sich die lieber einteilt und einen nach dem anderen haben will.

Kunde 2: Vorgewarnt fragt man vorsichtg, wieviele Rollen er denn gerne hätte. In dem Fall lautet die Antwort natürlich "Alle vier, ich will schließlich nicht mehrmals laufen müssen."

Wie immer... Man kann's keinem Recht machen. :-)

Geldscheinschiffchen

Ich weiß gerade nicht, was ich seltsamer finden soll... Die Tatsache, dass ein Kunde ernsthaft mit einem zu einem Schiffchen zusammengefalteten 50-Euro-Schein bezahlt hat – oder dass mein Mitarbeiter die Banknote tatsächlich so wie sie ist angenommen und später dann in seine Kassenabrechnung gelegt hat... :-P


Kunststoff-Stopfen

Seit Jahren schon sammeln wir hier im Laden im Rahmen der Korkampagne des NABU gebrauchte Korken.

Immer mehr Winzer gehen dazu über, Stopfen aus Kunststoffmaterial in die Flaschen zu stecken. Hoffentlich stören die nicht allzu sehr, wenn sie zwischen den echten Korken liegen. Auf den ersten Blick sehen die Dinger aber auch zu echt aus:


Der nächste Wasserschaden

Wieder einmal ist's so weit:
Ein Wasserfleck macht sich hier breit,
krabbelt an der Deck' entlang.
(Ja, mir wird schon mächtig bang.)

Über dem Obst und dem Gemüse,
läuft's hinunter bis zur Remise.
Von dort noch weiter ohne Stopp,
und dann tropfenweise: "Plopp!"

Ich seh's schon vor mir, den alten Kummer:
Wieder muss der Putz der Decke runter.
Lärm und Dreck macht die Arbeit (grobe)
und stellt die Kunden auf eine harte Probe.

Ich will nicht mehr. Scheißspiel, echt. :-(


Dekoration für Silvester 2008

Traditionell schmücken wir hier nach Weihnachten die verbliebene Weihnachtsdekoration bunt für den Jahreswechsel. Diesmal habe ich (wieder) eine große, aufblasbare Rakete, die sehr deutlich auf das Hinweisen soll, was hier am Montag zu bekommen ist: Feuerwerksartikel aller Art.

Ich hoffe, das mit den Handzetteln in der Sonntagszeitung hat so geklappt, wie es sollte. Wäre jedenfalls nicht verkehrt, denn die bestellten Mengen waren schon darauf ausgelegt, dass die Kunden durch die Werbung angezogen werden.


Platte Ente

Ein Kunde hatte zu Weihnachten eine frische Bio-Ente bestellt. Ich habe diese Bestellungen selber nur gegen Anzahlung entgegengenommen und war, da sie erst am 24.12. geliefert wurden, bei der gesamten Bestellung natürlich von meinem Lieferanten abhängig und hatte auch keine Chance mehr auf irgendwelche Korrekturen, falls etwas nicht so geklappt hätte, wie es hätte klappen sollen. Aber normalerweise ist das alles ja auch kein Problem.

Nor-ma-ler-wei-se.

Keine Ahnung, was die auf dem Weg vom Schlachtbetrieb bis zu mir in den Laden mit dem armen Tier angestellt haben. (Mal davon ausgehend, dass es nicht "Tod durch erschlagen mit einem stumpfen Gegenstand" war...) Ich vermute, irgendein Dussel hatte einen schweren Gegenstand auf die Ente gestellt.
Jedenfalls habe ich die Ente selber zum ersten Mal gesehen, als der Kunde sie gegen Mittag abholen wollte – und dass der nicht damit einverstanden war, über 40 Euro für das deformierte Geflügel zu bezahlen, kann sich jeder denken. Die Druckstelle war sicherlich kein gesundheitsgefährdender Mangel, aber sah doch immerhin nicht wirklich schön aus und so einige ich mich spontan telefonisch mit meinem Lieferanten auf den halben Preis. Damit war dann auch mein Kunde einverstanden.


SPAR-Markt in Saltburn-by-the-Sea

Blogleser Phillip hat mir ein Bild eines (bzw. des) SPAR-Marktes aus dem kleinen Ort Saltburn-by-the-Sea, der im Norden Englands direkt an der Ostküste liegt. Dazu schreibt er:
Hallo, Bjoern.

Im Anhang findest du ein Photo dass ich heute geschossen habe. Der Spar-Markt ist ein wenig versteckt, und erinnert vom inneren her sehr an einen Tante-Emma-Laden, auch wenn ich nur kurz im Laden selbst war. ;-)

Ansonsten bietet er das typische (zumindest fuer England, ich kann nicht fuer ganz Grossbritannien sprechen) Sortiment und auch Angebote kleinerer Laeden.
Auch für dieses Bild natürlich vielen Dank. :-)


Weihnachtsrückblick

Ich bin inzwischen auch wieder zurück unter den Lebenden. Das "Weihnachtsprogramm" hier im Blog lief – einige haben sich das wohl schon gedacht – automatisch ab, denn mangels eines privaten Internetzuganges hätte es gar nicht anders funktionieren können.

Meine persönliche Kalorienbilanz dürfte dieses Jahr außergewöhnlich niedrig sein. Die unappetitlichen Details erspare ich euch und drücke es einfach mal so aus: Ich habe den weißen Porzellangott angebetet.

Momentan verbringen wir hier im Laden die Zeit damit, übriggebliebene Weihnachtssüßwaren zu reduzieren und die Feuerwerksartikel aufzubauen. Dazu später mehr.


Dieses Schild haben mir übrigens meine lieben Mitarbeiter aus Findorff zum Geburtstag geschenkt. Sollte man sich öfter mal dran halten. ;-)


Die Kalorienregeln zu Weihnachten

Die Kalorienregeln zu Weihnachten – zum Aufhängen am Kühlschrank!

Da wir uns ja nun der Weihnachtszeit nähern, ist es wichtig sich an die Kalorienregeln zu erinnern:
1.Wenn du etwas isst und keiner sieht es, dann hat es keine Kalorien.

2.Wenn du eine Light-Limonade trinkst und dazu eine Tafel Schokolade isst, dann werden die Kalorien in der Schokolade von der Light-Limonade vernichtet.

3.Wenn du mit anderen zusammen isst, zählen nur die Kalorien, die du mehr isst als die anderen.

4.Essen, welches zu medizinischen Zwecken eingenommen wird, z.B. heiße Schokolade, Rotwein, Cognac, zählt NIE.

5.Je mehr du diejenigen mästest, die täglich rund um dich sind, desto schlanker wirkst du selbst!

6.Essen, welches als ein Teil von Unterhaltung verzehrt wird (Popcorn, Erdnüsse, Limonade, Schokolade oder Zuckerln), z.B. beim Videoschauen oder beim Musikhören, enthält keine Kalorien, da es ja nicht als Nahrung aufgenommen wird, sondern nur als Teil der Unterhaltung.

7.Kuchenstücke oder Gebäck enthalten keine Kalorien, wenn sie gebrochen und Stück für Stück verzehrt werden, weil das Fett verdampft, wenn es aufgebrochen wird.

8.Alles, was von Messern, aus Töpfen oder von Löffeln geleckt wird, während man Essen zubereitet, enthält keine Kalorien, weil es ja Teil der Essenszubereitung ist.

9.Essen mit der gleichen Farbe hat auch den gleichen Kaloriengehalt (z.B. Tomaten und Erdbeermarmelade, Pilze und weiße Schokolade).

10.Speisen, die eingefroren sind, enthalten keine Kalorien, da Kalorien eine Wärmeeinheit sind.
Vielen Dank an Torsten, der mir diese überaus wertvollen Tipps schon vor drei Jahren zugeschickt hat. :-)

(Sag noch einer, ich bearbeite keine E-Mails...)