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Bäume an der Halle

Gar nicht wegen den Stürmen in der letzten Woche, sondern eher ganz allgemein muss ich mir unbedingt mal Gedanken darüber machen, was ich mit dem Baumbestand bei mir an der Halle mache. Ich leide einen schweren inneren Gewissenskonflikt, denn einerseits bringe ich es einfach nicht über's Herz, diese beiden großen Nadelbäume zu fällen (kürzen ist bei Nadelbäumen aus optischen Gründen nun eher gar keine Option), andererseits stehen sie so dicht am Gebäude, dass mir zwar auch große Äste, vor allem aber die ständig herabrieselnden langen Nadeln der Kiefern ernsthaft zu schaffen machen. Regenrinnen und Fallrohr verstopfen damit leider extrem und auch diese Gittereinsätze, die man in die Regenrinnen legen kann, haben kein Stück weitergeholfen.

Vor ein paar Jahren hatte ich das ja mal alles gereinigt und dabei auch besagte Gitter entfernt, aber das ist eine ganz besch…eidene Arbeit, da man da oben nur mühsam ankommt und es ohnehin ein fast endloser Kampf ist.

Am liebsten würde ich mich um diese Problematik gar nicht kümmern müssen, aber früher oder später muss ich da mal eine Entscheidung fällen. Nur eines ist klar. Mit diesem Biotop auf Tannennadelgrundlage unmittelbar auf der Dachhaut und in der Regenrinne geht es nicht weiter.


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Kommentare

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Markus am :

Ganze ehrlich... weg damit!
Vielleicht dafür einen Kugelahorn pflanzen? Bleibt immerhin klein und gleicht das Gewissen aus ;-)

Georg am :

Wenn selbst der Kleingartenverband das fällen von Nadelbäumen auf Parzellen anordnet kann es doch kein Problem sein diese Bäume zu beseitigen.Mein Bekannter musste als er in Findorff einen Kleingarten übernahm drei Tannen und einen Nussbaum fällen,sie haben dort lt.Bundeskleingartensatzung nichts verloren.

disk02 am :

Du gibst dir die Antwort doch schon selbst, willst dir nur nicht eingestehen, dass sie lautet: Weg mit den Dingern.

Du zögerst doch auch sonst nicht so sehr rum, also lass sie fällen.

simmiy am :

Ehrlich? Der rechte Baum sieht auch oben schon reichlich kaputt aus. Deswegen das genadel. Normalerweise nadeln Nadelbäume nicht so stark das sie Regenrinnen verstopfen. Dann sind die Bäume angeschlagen und können weg,zudem stehen sie ziemlich dicht am Gebäude. :-)

Christian_08 am :

Dann sind diese "Tannen" wohl, genau wie die Spartanne bald Geschichte.

Gibt es in HB eine Baumschutzsatzung? Bei uns in der Gemeinde ist es mittlerweile entspannter. Hier haben nur noch Bäume einen besonderen Schutz, wenn sie "ortsbildprägend" sind.

Klugscheisser am :

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod ... ;-)

„... wegen der Stürme ...“

Hans am :

Hausmeisterdienste reinigen auch Dachrinnen.

Engywuck am :

ähnlich wie Christian08: du musst aufpassen, ob die Bäume "fällbar" sind. Bei uns dürfen sie unter einer gewissen Höhe außerhalb der Brutzeit von Vögeln (also jetzt :-)) gefällt werden. Was dazu führt, dass keiner der bei Verstand ist seine Bäume höher als die Grenze werden lässt.
So dicht am Gebäude würde ich aber auf jeden Fall fällen. Durch den Schatten geht die Wand kaputt. Für das ökologische Gewissen kannst du ja ein paar nicht zu hoch werdende Büsche am Straßenrand pflanzen (dabei beachten, dass Büsche breit werden, also mindestens 50cm weg vom Trottoir!)

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