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Riss in der Presse

In diesem Beitrag schrieb ich vor ein paar Wochen:
"In der Halterung für die beiden Hydraulikzylinder zeigen sich die Anfänge eines Risses, hervorgerufen durch die ständigen Zugkräfte der nach unten drückenden Pressstempel. Das ist zwar nicht weiter gefährlich, aber wenn sich der Riss ausweitet und die ganze Halterung irgendwann abreißt, hat sich das Prinzip "Pressen" erledigt. Dann ist leider eine neue Ballenpresse fällig."
Diese "Anfänge eines Risses" sind sicherlich nicht nur die Anfänge, auf beiden Seiten ist der Träger, auf dem die beiden Hydraulikzylinder befestigt sind, schon mehrere Zentimeter eingerissen.

Das kann noch eine Weile so funktionieren, aber mit Sicherheit werden die Risse größer werden. Wie lange mag das noch alten? Wochen? Monate? Vielleicht ein paar Jahre? Das ist nicht genau vorherzusagen, aber eines ist 100%-ig sicher: Die Uhr läuft. Diese Risse an einem der konstruktiv entscheidendsten Bauteile in der Presse sind für sie das Todesurteil, da eine Reparatur oder ein Austausch nicht möglich ist.

Hoffen wir das Beste…


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Kommentare

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Samake am :

Damit Risse nicht weiter reißen, sollte man an deren Ende ein kleines Loch bohren!

Bernd am :

Lösungsvorschläge:
Beten?
Spucke?
Holzleim?
Sekundenkleber?
Pattex?
Metallbauer anrufen und schweißen lassen?

Jemand am :

Das wird man doch schweißen können...

Olaf am :

Moin,
das Ende des Risses ausbohren (min 8mm), das stoppt erstmal des Riss für eine Weile. Sonst das Ende markieren und den Fortschritt beobachten.

Gruß

ednong am :

Du kannst ja Wetten annehmen. Mein Tip: Weihnachten.

Martin am :

Kann man das nicht ggfs schweissen?

egal am :

Im Falle eines Falles Klebt Uhu wirklich alles..

im ersnt, ja hofft man mal dass die noch lange durchhält. Wenn die es nicht macht, was sind denn die Folgen davorn. Klar keine Papppresse mehr und die Kartons stapeln sich. Wie lange braucht es eine neue Zu besorgen, wie kann man die Kartons anders loswerden?

Marvin am :

Sowas kann man reapieren lassen (bevor es zu spät ist).
Riss aufbohren, damit er nicht weiter reißt oder eben auch schweißen lassen. Dürfte alles billiger als eine neue Presse sein.

Basti am :

Hm...Reparatur nicht möglich?
Gibts nicht. Wenn ich nicht soweit weg wohnen würde, würde ich mich mit Flex, Schweißgerät und ein paar Knotenblechen bewaffnen und deiner Presse nen Besuch abstatten.

Klaus am :

Hallo Björn,

das ist aber jetzt kein 100%iger Beinbruch.
Alles was du da brauchst ist jemand der vernünftig mit Metall arbeiten kann.
Fürs erste kann man sicher ein loch bohren, damit der Riss nciht weiter wandert und eine Schweißnaht dransetzen, um das Material wieder zu verfüllen.

Vielleicht flext man auch gleich den Riss mit 5-6mm Material rechts und links heraus und setzt einen "flicken" ein und schweißt diesen fest.

Außerdem kann man sicherlich auch von hinten noch eine "Brücke" als Verstärkung anschweißen oder gar zwischen Zylinder und Träger noch ein Profil einsetzen, dass die Sache entlastet.

Ich denke das muss sich mal ein gewiefter Schlosser/Metallarbeiter im Zusammenhang angucken. Das Ende der Presse muss das nicht sein.

Markus am :

Björn das ist noch lange nicht das Ende der Presse... das kann ein Metallbauer deiner Wahl oder besser noch ein Land- / Baumaschinenservice problemlos und dauerhaft schweißen...

moep am :

Kann man das nicht schweißen?

Arne am :

Ich würde da einen Schlosser fragen, eventuell kann eine Schweißnaht auf dem Riss helfen oder gleich eine Verstärkerblech anschweißen. Das Papier aber vorher rausnehmen ;-). Sollte dann länger halten.

Joe am :

Normal dürfte man diese Fehlkonstruktion gar nicht mehr nutzen - sowas ist potentiell hochgefährlich.

Wenn das rausreisst, kann etliches durch die Gegend ballern

Gefährlicher Halbwissender am :

Ich würd da mal den Schlosser/Spengler/Sonstigen_Metallhandwerker meines Vertrauens fragen, ob die Rissbildung nicht mit einer Bohrung aufgehalten werden kann ...

WalterN am :

Das sollte für einen fähigen Metallbauer kein größeres Problem darstellen. Passende Stahlplatte auf dem Plasmaschneider vorbereiten, ordentlich draufschweissen und fertig

Tobias am :

Du könntest versuchen, den Riss mit einer kleinen Bohrung am Ende zu stoppen.

AvN am :

Ich wunder mich ein wenig, dass noch niemand auf die Idee kam, aber kann man das nicht schweißen oder zumindest am Ende aufbohren, damit es nicht weiter einreißt? :-P

Stephan535 am :

Man könnte das aber vielleicht auch schweißen.
Oder zumindest am ende aufbohren, damit es nicht weiter einreißt.
:-D

matthiasausk am :

Was sagt die Dalli-Dalli-Jurorin?
drölfzigmal Bohren und 3x Schweißen müssen wir abziehen.

MalWasGanzAnderes am :

Uiuiui, das sollte sich wirklich mal ein Schlosser anschauen.
Oder ein Metallbauer oder jemand, der mit Landmaschinen arbeitet.

Sag ihm auf jeden Fall, dass er ans Ende des Risses ein Loch bohren soll.
Da kommen die meisstens nicht von selber drauf, weil betriebsblind.

Aber nur anschauen lassen, danach direkt wieder wegschicken.
Anschließend kannst du es dann selber schweissen - es müsste eigentlich sogar mit nem Lötkolben gehen.

Einfach bisschen Zinn dazwischenfüttern und dann reichts warscheinlich sogar, ein Feuerzeug oder nen Laserpointer draufzuhalten.

Bis dahin nicht mehr verwenden die Presse, sonst explodiert alles!

Alles, aber am meissten die Pappe!

Carom am :

Ich weiß nicht, wieso noch keiner auf die Idee bzw. auf die naheliegende Lösung gekommen ist, daher schreibe ich es jetzt mal:

Könnte man da nicht schweißen? Oder mit einem kleinen Loch den Riß stoppen?

Dennis am :

Was natürlich alternativ auch geht, ist, dass du direkt an dem Teil des Risses, wo dieser sein derzeitiges Ende hat, ein Loch bohrst. Das stoppt jegliches weiteres Aufreissen solange, bis es dann sternenförmig weiterreisst.
Am besten, bevor das passiert, dann den kompletten riss (wichtig: inklusive des neuen Loches) schweissen.

Holger am :

Hast du schon mal überlegt, denn Riss mit einer ausreichend großen (8mm) Bohrung zu stoppen? Ansonsten sollte das ein Metallbauer relativ leicht lösen können. Ich hoffe, das hilft dir weiter

Klaus am :

Tja Björn.. :-) Du hast die Meute gehört...

Schön brav reparieren lassen. Und Fotos im Blog nicht vergessen 8-)

Ukas Renne am :

Ich hab' mal gelesen, dass ein kleines Loch ans Ende gebohrt den Riss aufhalten soll!!!elf

Vielleicht wissen Schlosser ja weiter?

Kai am :

Risse stoppen durch „Aikido” :-)

https://www.kit.edu/kit/pi_2008_217.php

Jochen am :

Da sieht man schon am Aufmacherbild, dass das Prof. Mattheck ist. Ich hab mal seine Vorlesung gehört, einfach großartig.

Phil am :

Weiss nicht, ob schon wer auf den Gedanken gekommen ist, aber kann man das nicht schweißen oder ein Loch am Ende rein bohren um den Riss zu stoppen? ;-)

Jürgen am :

Das nennt man wohl Schwarmerfahrung;)

Mein erster Gedanke war auch, kann man nicht von innen und außen ein Blech über den Riss legen und gut verschweißen?

Die Bohrung eines Loches am Ende des Risses erscheint mir auch sinnvoll.

Wenn ich wüsste, welche Kräfte bei einem solchen Riss in einer solchen Presse wirken, würde ich dazu was schreiben.

Nicht der Andere am :

Sagt mal, müsst ihr denn so nerven und in die Irre führen?!

Weiß doch eigentlich ein jedes Kind, aber ihr hättet ihm doch einfach sagen können, daß er erstmal ein Löchlein von einigen Milimetern ans Ende des Risses bohren soll. Und daß er dann in aller Ruhe einen Schlosser ranholen soll, der den ganzen Krempel zuschweißt.

Und was macht ihr? Blödsinnige, falsche, irrlichternde Pseduoratschläge. Echtjetzt!

Erster mit Lösung! am :

'Löchlein mit wenige mm' :-O - Jaaa, geht's noch?? Es müssen genau 8 sein. 8mm!!! -A-C-H-T- !!!

Ansonsten würde ich Tesafilm nehmen. Oder halt schweissen...

Christian H. am :

Wie wäre es, den Riss mit einem mindestens 8mm Bohrer zu stoppen und anschließend gut zu verschweißen? Eventuell reicht es auch (nach dem Bohren) etwas Lötzinn hineinzugeben und mit einem Feuerzeug zu "verschweißen".
Ich habe irgendwo gelesen, dass das helfen soll. Leider habe ich vergessen, wo das stand. ;-)

Soviele Kommentare am :

Hab die ganzen Kommentare jetzt nicht gelesen, die beste Lösung steht sicher eh nicht drin.

Riss am Ende aufbohren und in der Zwischenzeit einen kundigen Metallbauer/Schlosser organisieren, der das dann wieder schweißt.

Basta.

Schönen Tag noch ;-)

Sebastian am :

Ich komme aus der Landwirtschaft - wir reparieren viel selber.

Das da lässt sich def. reparieren.

Frage ist nur:

wie gut kommt man da ran?

Und es muss auf jeden Fall ein Schweißerprofi da ran - sonst ist so ein Riss schnell wieder offen.

Ist mir selbst auch schon passiert - hab dann einen Kollegen gerufen der (muss man leider sagen) besser schweißen kann als ich. Hält nun auch wieder 2 Jahre das Teil.

Georg am :

Wenn man alles repariert was reparaturfähig ist dann muss man sich nicht wundern wenn die Wirtschaft nicht brummt.....

Sebastian am :

Völlig korrekt, Georg.

Aber nicht selten hat man etwas schneller repariert, als dass ein Monteur etc. mit Termin vorbei kommen kann.

Gerade in der Erntezeit zählt zumindest in meinem Bereich Geschwindigkeit.

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