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Was in einen Präsentkorb tun?

Was würdet ihr eigentlich in einen Präsentkorb tun?

Viele Lebensmittel-Präsentkörbe sind mit 0815-Standardprodukten gefüllt. Auch in meinem Ausbildungsbetrieb wurden Präsentkörbe erstellt. Da gab es dann immer Ware einmal quer durch das normale Lebensmittelsortiment. Jacobs-Kaffee, Schwartau-Konfitüre, Löwensenf, Erasco Kartoffelsuppe usw.

Ich bin dagegen ein großer Freund davon, in einen Präsentkorb Waren zu packen, die man sich eben ausdrücklich nicht unbedingt mal zwischendurch gönnen würde. Entweder aus Kostengründen oder weil es Spezialitäten sind, an die man sich unter normalen Bedingungen nicht herantrauen würde. Bei letzteren muss man aber ein bisschen vorsichtig sein, wenn der Korb für ältere Leute sein soll. Nicht jede 90-Jährige freut sich über ausgefallene Lebensmittel vom anderen Ende der Erde.
Ansonsten, um mal die vier Beispiele von oben aufzugreifen, mal variieren: Den authentischen Bio-und-Fairtrade-Kaffee aus Bremen, Weingelee, Senf "Provence" mit Paprikas und Kräutern und statt der Kartoffel- vielleicht eine Hummercremesuppe.

Wie seht ihr das so?

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Comments

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Bernd on :

Ich sehe das genauso.

Die üblichen Sachen haben wir jede Woche im Beutel. Wenn ich solche Sachen nehme, kann ich gleich statt dem Präsentkorb die Plastiktüte nehmen und dem Beschenkten sagen, dass man für ihn eingekauft hat.

Nein, wenn man sich so ideenlos für einen Präsentkorb entscheidet, sollte er mit schönen und unbekannten Dingen gefüllt sein. Es soll doch wenigstens am Ende eine "Reise" werden und keine Sicht in die wöchentliche Einkaufstüte.

eigentlichegal on :

Das signalisiert schnell "Alte Menschen kennen sich nicht aus und müssen über die aktuelle Produktvielfalt belehrt werden"
Manchmal haben Menschen auch einfach Erfahrung gesammelt und sich deswegen für/gegen bestimmte Produkte entschieden.
Manchmal gibt es Gründe, warum jemand etwas nicht kauft und er braucht niemanden, der das für ihn übernimmt.

Nachthaar on :

Nicht direkt der übliche Präsentkorb, aber ich habe mal einen selbstgemacht mit "allem für ein entspannendes Bad."
Drin hatte ich ein Badebuch für Frauen, ein Piccolo Sekt mit Glas, Badeperlen, Gesichtsmaske und Haarkur im Sachet, kleiner Bodylotion.

Ich mag es immer wenn der Präsentkorb auf den zu Beschenkenden eingeht, eher themenbezogenen als einmal quer durch den Laden.

jakob on :

Warum nicht einen Regio-Präsentkorb? Den könnte man auch einfach speziell dekorieren.

W on :

Merkur hat in Österreich mehr Auswahl, allerdings eher "haltbarer" - Bier Körbe mit exotik (mehr oder minder, Corona u.ä.) + Snacks, Redbull + Additions + Snacks, Geburtstags Designs.

Netter als die Standard Dinger die halt so bei Billa rumstehen definitiv, Preislich aber auch gehobener.

AvN on :

Hundertprozentige Zustimmung von meiner Seite: Ein Präsentkorb soll etwas Besonderes sein. Entweder eben ausgefallene Sachen, die man sich nicht jeden Tag kauft oder auch eine originelle Zusammenstellung. Ich habe mal einen Präsentkorb gemacht, da waren nur Würste, Würste und Würste drin. In sowas passen dann auch die Discounter-Eigenmarken neben der teuren (und sauleckeren) Metzger-Ware.

masterX244 on :

EIn Lehrer hat mal als Abschiedsgeschenk einen Senf-Präsentkorb bekommen. Grund war nen Insiderwitz. Ohne den Witz wär der Geschenkkorb nicht so sinnvoll gewesen :-P

Jan on :

Ah, da musste wohl jemand/alle immer seinen/ihren Senf dazugeben :-D

masterX244 on :

War genau umgekehrt. Der hat alles was aus seiner Sicht "nicht relvant" war (so auch Probleme die die ganze Klasse betrafen) mit "spar dir dein Senf fürs Vesper" abgebügelt. Dann gabs halt zum Abschluss die Retourkutsche

Christopher on :

Sehe das ähnlich wie Bernd, außergewöhnliche Sachen die man sonst nicht kauft, damit man mal was ausprobieren kann. Ich würde mich darüber freuen, ist mal was anderes als Socken, Krawatten, etc. pp..

eellik on :

Die Gefahr ist groß, dass man dann etwas erwischt, was derjenige gar nicht isst. Bei Deinem Beispiel oben würd ich persönlich 3/4 der Sachen wegwerfen, weil ich sie nicht mag. Dann schon lieber Basics.
Wie ein normaler Einkauf ist das noch lange nicht, z.B. kaufe ich normalerweise keine Obstkonserven, würd mich aber trotzdem in einem Präsentkorb darüber freuen.

michathecook on :

0815 Koerbe sind wirklich nix was ich irgendwem schenken wuerde da sie oft sehr einfallslos sind.
Wenn schon sollten sie ein Thema haben um interessant zu sein. Das kann in viele richtungen gehen.
Regionale Produkte
Vegetarische Produkte
Qualitativ Hochwertige Produkte
alles rund um Kaese
alles rund um Fleisch ( ein Grillkorb zum Beispiel)
ein Cocktail Mix Korb
und so weiter.. Wenn man einen dieser Koerbe ueberreichen will sollte er irgendwie eine Story erzaehlen damit der beschenkte merkt das man sich Gedanken gemacht hat und nicht einfach wahllos was aus dem Regal genommen hat.

Webwookiee on :

Ich seh das so wie Du.

Gerne auch Spezialpräsentkörbe (z.B. für Vegetarier, herzhafte Genießer, Schleckermäuler).

Über ein "Best of Lindt & Co." könnte man mir z.B. auch immer eine Freude machen ... :-)

Jürgen on :

Die meisten Leute sind heute inzwischen ja so picky, daß Lebensmittel eigentlich eine schlechte Wahl sind.

Franky on :

Unbedingt.

Meckerziege on :

Stimme zu, da gehören besondere Dinge rein. Also keine Sachen die man auch sonst einfach so kaufen würde, sondern Spezialitäten. Wobei natürlich darauf geachtet werden sollte was derjenige mag (z. B. Kein Fleisch für vegetarier)

Steven Coolmay on :

Ich würde beim zusammenstellen auf 2 Dinge achten. 1. Wie alt ist der Empfänger und 2. Wo kommt er her?

Mein Opa würde sich über Dosenfleisch usw. eben alles was nach dem Krieg für Kinder das größte war freuen.

Meiner Oma hingegen würde ich mehr Pflegeprodukte kaufen.

Und für nen Freund hab ich mal nen Bierkorb zusammengestellt. Waren 15 Flaschen aus aller Welt.
Das davon nicht jedes jedem schmeckt dürfte klar sein, aber das 3/4 in den Müll wandern dürfte bei ein wenig an den Kunden angepassten Körben niemals passieren.

Phil on :

Ich würde auch sagen, eher thematisch zusammen passende Produkte. Zum Beispiel ausgefallene Biersorten, Produkte eines Landes, zum entspannen, gesund werden, Feiern, etc.

Raoul on :

Also Lebensmittelkörbe wirken mittlerweile eigentlich wie aus der Zeit gefallen, von daher: Am Besten so originell wie möglich mit Themenkörben wie frischem Obst beispielsweise - vor allem kennt der Marktleiter seine Ware idR und weiß, welche Früchte diese Woche in wirklich guter Qualität geliefert wurden, da würde ein extern zusammen gestellter Fresskorb sogar mal Sinn ergeben.

eigentlichegal on :

Hab genug ältere Verwandschaft im "Geschenkkorbalter". Einhellige Meinung: Dann lieber einen Einkaufsgutschein als den Krampf mit dem Korb. Beides ist ähnlich unpersönlich, aber das eine wenigstens noch praktisch.

Den Geschmack des Beschenkten trifft man mit einem Geschenkkorb höchstens durch Zufall. Das symbolisiert zwar Schenkwillen, aber gleichzeitig auch jede Menge Gedanken- bzw. Ahnungslosigkeit.

So Geschenkkorbe bestehen meistens aus dreierlei:
- Standardartikel wie Kaffee, die eigentlich jeder mag ...allerdings mit eindeutigen persönlichen Vorlieben und Abneigungen
Da sitzt dann die 90jährige, überzeugte Jacobs-Trinkerin mit ihrem Paket Onko.

- Außergewöhnliche "Sowas gönnt man sich sonst nicht"-Artikel, die oftmals eher wirken wie "Das wollte sich auch sonst kein Kunde gönnen und muss weg"-Ladenhüter.

- und reine Gedankenlosigkeiten wie Kinderschokolade für Rentner

Ab dem 10. Geschenkkorb können sich die Beschenkten sogar über die Holzwolle als Füllmaterial ärgern, das sie selber entsorgen müssen.
...und was macht man mit den ganzen Körben?

Engywuck on :

Hier in der Gegend sind die Geschenkkörbe mit Pfand... bleiben also idR nicht unnütz rumstehen.

Monimon on :

Geben die Kunden denn da keine Orientierung an?
Ich würde, wenn mich einer um einen Präsentkorb bittet, immer fragen, ob es denn in eine spezielle Richtung (s.o.) gehen soll. Meistens kommt man dann doch auch schnell auf eine Idee...

Cookie Monster on :

Ich würde zu einen Kompromiss raten: Etwas exklusiv aber nicht so ausgefallen, dass man nicht weiß, ob es der Beschenkte überhaupt futtert. Fertiggerichte aus der Dose, die leckeren Frosta-Tüten kann man ja nicht hineinpacken, finde ich nicht gut. Und absolute Grundnahrungsmittel wie eine Tüte Mehl auch nicht. Exklusiver Reis geht vielleicht gerade so eben. Aber Schwartau-Konfitüre scheint mir eine sehr gute Idee zu sein, ordentliche Schokolade ebenfalls, und mit Kaffee kann man auch nicht viel falsch machen, außer bei Ostfriesen vielleicht, die saufen ja nur Tee. Bei Weichkäse muss man aufpassen, dass der Beschenke ihn nicht schon für verfault hält, obwohl er gerade richtig zum Essen ist. Also besser einen Babybel oder so etwas hineinlegen. Wenn ein Teil nicht ankommt, dann wird es meist in der Familie oder an Bekannte weitergegeben und die freuen sich dann, dass ist nicht so problematisch. Aber wenn der ganze Korb nicht ankommt, dann ist das natürlich nicht so gut.

Jan Reiners on :

Mehl, Salz, Leberwurst, Toastbrot und Zwiebeln. Eher nicht. Exodische Getränke ? hmm... ich geh selten inn Suma , um Traumartikel einzukaufen, eher Alltagsbedarf , daher wohl auch die Frage nach ??? im KadeWe vielleicht , aber wer ist da schon öfter...?

Jan Reiners on :

Mehl, Salz, Leberwurst, Toastbrot und Zwiebeln. Eher nicht. Exodische Getränke ? hmm... ich geh selten inn Suma , um Traumartikel einzukaufen, eher Alltagsbedarf , daher wohl auch die Frage nach ??? im KadeWe vielleicht , aber wer ist da schon öfter...?

Andreas2 on :

also ich kann ehrlich gesagt mit der Idee eines Präsentkorbes an sich schon gar nichts anfangen. In meinem Bekannten- und Verwandtenkreis wurde soetwas soweit ich mich erinnern kann weder verschenkt noch erhalten.
Von den einfallslosen Varianten eines solchen Korbes will ich ja gar nicht erst anfangen.

0815 on :

Präsentkörbe sind für mich das unpersönlichste Geschenk aller Zeiten und ein Zeichen dafür, dass man nur was schenkt, das eben was geschenkt wurde ...

Erbse on :

Toilettenpapier, Bananen, Olivenöl, zwei Piccolo und Kondome ;-)

Michael on :

Nachdem uns eine Freundin letztens damit infiziert hat, wäre Pistazien Brotaufstrich auf jeden Fall dabei:
www.brandgut.net/produkt/peacetazie/
Nicht ganz billig, so dass man es sich nicht jeden Tag leistet, aber für Pistazienliebhaber zum Reinsetzen lecker!

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