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Wieder einmal "verhältnismäßig gering"

Mal wieder ein Schreiben der Staatsanwaltschaft bekommen, in dem man mir mitteilt, dass ein Verfahren eingestellt wurde. Wieder einmal heißt es dort: "Der angerichtete Schaden ist verhältnismäßig gering."

Nochmal auf der Zunge zergehen lassen. "Verhältnismäßig"…

In Relation zum Rest des Universums wäre es auch ein "verhältnismäßig geringes" Ding, diesen ganzen Planeten zu pulverisieren.

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Comments

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Kornstrasse 4ever on :

Wenn Staatsanwälte den entstandenen Schaden abgezogen bekämen, wäre die Verhältnismäßigkeit eine andere...

Habakuk on :

Das sehen die Vogonen genau so. Daher spricht auch nichts gegen den Bau einer Hyperraumumgehungsstraße.

Chris_aus_B on :

Vielleich solltest du dir ein verhältnismäßig verärgertes Standardantwortschreiben anlegen. :-|

Uwe on :

Da wirst Du dann ja immer den Kürzeren ziehen, weil Du per Auslegung ja immer nur "verhältnismäßig geringe" Produkte verkaufst.

Klingt nach einem Systemfehler.

Prostetnik Vogon Jeltz on :

Richtig, endlich mal ein Erdenbürger, der dies begreift! Die Pläne für die Hyperraumroute lagen nun auch lang genug aus! Kein Grund sich zu beschweren...

Julchen on :

Jetzt bring die Vogonen bloß nicht auf dumme Ideen! :-P

Ford Prefect on :

Das kann man doch in aller Ruhe bei einem Pangalaktischen Donnergurgler besprechen.

Michael on :

Schreib ihnen einfach jedes Mal eine Rechnung weil wenn der Betrag für das Gericht ein verhältnismäßig geringer ist dann sollte es ja auch kein Problem sein dir diesen Betrag zu erstatten

lummo on :

Vielleicht solltest du mit Verweis auf diesen Behördenbrief an dein Finanzamt schreiben, dass du in Zukunft keine Steuern mehr bezahlen wirst, weil das ja verhältnismäßig kleine Beträge sind und der Schaden für das Finanzamt verhältnismäßig klein ist. Immerhin kannst du dich auf ein Schreiben vom Staatsanwalt berufen, dass sowas nicht weiter verfolgt wird...

the other one on :

Ja, verständlich.

Was ich nicht verstehe: Warum wird bei den Vorgängen von Köln überhaupt ermittelt? Das sind zwischen 600 und 1.000 Anzeigen, je nach Quelle.

Laut statista haben wir in Deutschland über 41 Millionen Frauen. Im Verhältnis dazu kann man 1.000 locker vernachlässigen, das ist keine nennenswerte Größenordnung, verhältnismäßig wirklich gering.

Schlechterwisser on :

Genau deshalb sollten die Vorgänge ja auch anfangs verschwiegen werden.
Nur dieses neumodische Arpanet mit Facebookerweiterung kam dazwischen.

Weitere Details kann ich nicht sagen, da Teile der Fakten zu einer Verunsicherung der Blogleser führen.
So ich schmeiß mal meinen Perso weg und fahr nach Kiel zum einklauen.

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