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Einkaufswagen voller Remis

Einmal Zeitungen packen und schon hat man einen Einkaufswagen mit 100-Litern Fassungsvermögen gut gehäuft mit aussortierten Zeitungen und Zeitschriften gefüllt. Ich kann es leider nicht ändern, aber über die Methoden und die Logistik, die hinter dem gesamten Pressehandel liegen, kann ich mitunter echt nur den Kopf schütteln. Den Spruch "Masse verkauft Masse" wollen die Verlage nämlich mit allen Methoden in den Läden umsetzen…


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Kommentare

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ChriScha am :

...und mit geschönten Auflage-Zahlen die Anzeigenpreise pushen...

Jochen am :

Anzeigenpreise werden normalerweise an der Reichweite gemessen, nicht an der Auflage. Zudem wird bei der Auflagenzählung klar zwischen kostenlosen und bezahlten Exemplaren unterschieden.
Das sorgt zwar nicht dafür, dass Verlage mit fragwürdigen Rechnungen ihre Erfolge darstellen (z.B. Reichweitenauslegung nach Bedarf), aber dass dadurch Preise getrieben werden ist dann allerdings nicht wirklich richtig, da die Anzeigenpreise sowieso kaum einer bezahlt, sondern erhebliche Rabatte gewährt werden.

Klabund am :

Jep, hohe Auflagen in Verbindung mit der Tatsache, das Werbekunden ihre Erfolge in aller Regel da sowieso nicht messen können.

TOMRA am :

Remis? Ein Unentschieden zwischen verkauften Exemplaren und Remittenden wäre ja schon mal was.

Anja am :

Und trotzdem ist die eine Zeitschrift, die man haben möchte immer leer.

Den Vogel, was Auflagenschönigung angeht, schießt mMn die Computerbild ab. Hätte ich die dreieinhalb Jahre, die ich im Computerladen meine Zeit abgesessen hab, alle ComputerBild-Remittenden gesammelt, hätte ich mir ein stattliches Haus aus den Päckchen mauern können. Björn könnte sich mit den ganzen Revues und Frau im Bilde bestimmt seine Halle nachbauen, massiv versteht sich.

einmalinbremensein am :

"einen Einkaufswagen mit 100-Litern Fassungsvermögen"

wie misst man das, ein Einkaufswagen hat doch lauter Löcher und da fliesst doch die Messflüssigkeit immer wieder raus ....

The other one am :

Dafür braucht man Geduld, sehr viel Geduld.

http://i50.tinypic.com/2yycuvl.jpg

Kampfschmuser am :

Die letzten Zuckungen... :-)

Mavez am :

Am schlimmsten sind die ganzen Kinder Zeitschriften mit den Spielzeugen drin, da kommt soviel das man jeden morgen 2 Kartons voll packen kann.

Buxbaum am :

Hab auch neben meinem Studium in einem Zeitschriften Laden gejobbt.

Wir haben so viele Zeitungen und Magazine pro Monat remittiert.

Unglaublich.

The other one am :

Es ja langsam besser, siehe Newsweek. Hoffentlich geht dieser Trend zügig weiter.

Predator am :

Ich stelle mir da nur eine Frage:

Für wen sind die Remittenden eigentlich ein Verlustgeschäft?
Für Björn oder den Verlag?!

Susa am :

normalerweise bezahlt man nur die Zeitschriften, die man auch verkauft.
Die werden mit Lieferschein geliefert und auch remittiert und man bekommt dann halt eine Rechnung über die verkauften ZS, natürlich mit dem entsprechenden Rabatt.
Aber remittieren ist eine Sauarbeit....

TOMRA am :

Primär für die Leser des Verlags, das sie sie ja indirekt mitbezahlen müssen.

Sonstwer2 am :

Nicht wirklich. Den Löwenanteil an den Produktionskosten zahlen die Werbekunden.
Schön wenn man dann als Händler sein Werbebudget anhand der eigenen Remittendenstatistik anpassen kann.

Predator am :

klingt plausibel.

ja ich wussts eben ni genau, deshalb die frage.
aber irgendwie in die richtung hab ichs mir denken können, das es so ist, wie susa geschrieben hat.

The other one am :

Wahrscheinlich ist deine Wikipedia kaputt, aber Du kannst gerne mal kurz meine benutzen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Remission_(Handel)

dr. pop am :

Der wikipedia-Beitrag vergisst leider, dass zwischen dem Händler und dem Verlag immer noch der Grossist sitzt (Buchhandlungen mal ausgenommen).

The other one am :

Für die Beantwortung der Frage spielt das aber kaum ein Rolle, nach meiner Ansicht.
Es ging ja nur darum, ob der Händler auf seinen Kosten sitzen bleibt. Bei dem riesigen Angebot und dem sofort mitgelieferten "Verfallsdatum", welches gerade bei Tageszeitungen ja recht eng bemessen ist, würden wir als Kunden niemals so ein breites Angebot zu Gesicht bekommen, wenn Björn und Konsorten ihr Geld dann in gefüllten Einkaufswagen ins Altpapier werfen müssten.

dr. pop am :

Dann hab ich Dich zu #9.2.1.1.1 falsch verstanden. Mein Fehler. Sorry.

dr. pop am :

Ich bin heute aber auch sowas von unterwürfig.
Oder einfach nur verlogen. Wer die Wahl hat...

The other one am :

Ich nehme dann verlogen. Das gibt dir die Möglichkeit deine Position in jedem Falle zu verbessern. Natürlich nur bei gutem Willen deinerseits.

dr. pop am :

Mit dem Willen ist das so eine Sache.

The other one am :

Mit dem Können auch. FlyingT kann dir davon ein Lied singen.

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