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Beschwerde

Schüler/innen lässt meine Mitarbeiterin im Markt in Findorff grundsätlich nur in Kleinstgruppen von zwei drei Leuten in den Laden und auch diese Gruppen immer nur nacheinander. Das mag hart klingen, aber die Erfahrungen mit klauenden Schülern haben sie zu der Maßnahme getrieben.

Eine Vierer-Clique Mädchen wollte sich vorhin damit nicht abfinden, dass ein Teil von ihnen draußen stehenbleiben sollte. Statt es einfach hinzunehmen, verkündeten sie lautstark an der Tür ihren Missmut und drohten vor allem damit, "den Chef" anzurufen. Meine Handynummer steht ja an der Ladentür.

Es klingelte auch tatsächlich mein Telefon, allerdings der Festnetzanschluss hier im Laden. Dran war Mitarbeiterin aus Findorff, die mich nur vor dem angedrohten Anruf der erzürnten Teenies warnen wollte. Dieser erfolgte natürlich – nicht…

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Kommentare

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nabend am :

HA! den kleinen maedchen hast du es aber gezeigt! respekt!

Beverly am :

Ist bei uns auch so. Erst große Töne spucken und wenn man wirklich den Chef holen will ziehen sie alle die Köpfe ein.

Aufrechtgehn am :

In Offenbach (Vorort von Frankfurt) gab es mal einen Tengelmann, der immer zu den Pausenzeiten der gegenüberliegenden Schule geschlossen hat, nachdem der Laden eine Zeitlang regelmäßig von plündernden und marodierenden Schülerhorden überrannt wurde.

Und in einem Rewe hier in Frankfurt habe ich auch mal einen (für alle Kunden einsehbaren) Aushang gelesen, wonach alle Schüler einer naheliegenden Schule ausnahmslos Hausverbot haben - abgestimmt mit dem dortigen Rektor!

Oskar am :

Hehe, Offenbach als Vorort von Frankfurt wird wohl weder Offenbachern, noch Frankfurtern gefallen. (-;=

Das hätte ich aber nicht gedacht, daß das so krass geworden sein könnte seit eigenen Schul- und Jugendzeiten. Sowas hätte es früher nicht nur auf dem Lande unter gar keinen Umständen gegeben. So richtig vorstellen kann ich's mir noch immer nicht.

Melanie am :

Schon krass, welche Massnahmen teilweise getroffen werden müssen....

Luci am :

Das gabs aber auch schon in den frühen 90ern. Da wohnte ich in der Nähe eines Plus-Marktes, der im direkten Einzugsbereich zweier Oberschulen und erweiterten Einzugsbereich einer Grundschule (bei uns Klasse 1-6) lag.
Mir selber war das damals nie so bewusst gewesen, da ich selber nach der Schule selten einkaufen ging (meine auch ein Stück weiter entfernt war und andere Geschäfte auf dem direkten Weg lagen) und ich auch nicht gedacht hätte, dass so viel geklaut wird. Auf jeden Fall gab es da für Schülergruppen ähnliche vorgaben, einzelne durften zwar in den Laden, wurden aber genauso kritisch beäugt.
Sicher, fühlt sich blöd an, als potenzieller Ladendieb betrachtet zu werden, aber ich kann den Inhaber verstehen.

Oskar am :

Ich kann mich nichtmal erinnern, daß Mitschüler überhaupt regelmäßig nach der Schule irgendwelche Läden aufsuchten - wozu denn auch? Wir sind direkt, zielsortiert grüppchenweise heimgefahren. In der Pause wäre das schon daran gescheitert, daß die nächsten Geschäfte mindestens einen halben Kilometer entfernt lagen. Eins davon war ein dreistöckiges, aber doch eher kleines Kaufhaus, wo ich auch oft in der Musikabteilung war. Im Haus gab es wohl einen zumindest zeitweise herumschlendernden Detektiv, der einem mit der Zeit als Inventar auffiel, aber innerhalb von gut zehn Jahren habe ich den wohl nur einmal in Aktion gesehen. Zumindest bis zur Oberstufe (11-13) hat sich aber während der Schulzeit niemand auch nur vom Schulgeläde entfernt - ob wegen Vorgaben oder aus Gewohnheit weiß ich nun nicht mehr. Ich kann mich aber auch nicht erinnern, daß auch nur irgendjemand während all der Jahre jemals mit Ladendiebstahl zu tun gehabt hätte. Wenn Ladendiebstahl heutzutage bei Kindern nichtmal eine große Ausnahme ist, dann wäre auch nicht verwunderlich, wenn Kriminalität heute eine viel breitere Basis als früher haben sollte.

TheK79 am :

Bei uns gab es früher einen Edeka um die Ecke, aber da sollte man *wirklich* erst ab Klasse 11 hin, weil die Wahrscheinlichkeit, einen Lehrer anzutreffen 100% war. Sowohl diese wie auch die Oberstufenschüler gaben sich da im Sommer die Klinke in die Hand, da der hauseigene Kiosk für seine Apothekenpreise bekannt war.

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