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War doch angeschlossen?!

Langsam könnte ich mit den Fahrrädern hier aus dem Stadtteil schon fast eine eigene Kategorie füllen. So wie mit diesem Exemplar, das in weniger als einer Minute Fußmarsch hier vom Laden entfernt zu finden war. Das Fahrrad war schon etwas älter, das Kabelschloss, mit dem es an dem kleinen Poller "angeschlossen" war, dafür umso massiver.

Und dann wundern sich die Leute, wenn ihr Fahrrad geklaut wurde. "Ich hatte das doch sogar angeschlossen?!"


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Kommentare

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Konsument am :

Ich glaube der platte Hinterreifen ist wohl
ein effektiverer Diebstahlschutz!^^

Jürgen am :

Ganz alter Trick den schon Sunzi in seinem Buch "Die Kunst des Krieges" 500 v. Chr. beschrieben hat.
Da man offenkundig sieht, dass das Fahrrad nicht gesichert ist, nimmt der potenzielle Dieb, dass es sich hier um eine Falle handeln muss.

Oskar am :

Tatsächlich handelt es sich um einen Trick der Stadt Bremen. Damit der Poller nicht geklaut wird bindet man ein Opferfahrrad daran.

I killed the Girl am :

Diesen Schrotthaufen könnte man auch auf die Straße schmeissen und niemand würde ihn mitnehmen..

DJ Teac am :

Neuer Schlauch rein und das Rad fährt wieder.

Es muss nicht jeder ein 1200€ Mountainbike haben wie du.

Oskar am :

Selten sowas großkotziges gelesen und hier überhaupt gar nicht. Unter deinesgleichen würde sich vielleicht niemand damit blicken lassen, aber wie du siehst wird's ansonsten nicht nur mitgenommen, sondern mit verriegeltem Hinterrad und mitsamt Schloss und Platten geklaut.

TheK79 am :

Schön, wie hier alle jetzt motzen, aber inhaltlich hat er Recht:

Fahrräder werden aus zwei Gründen geklaut. Um sie zu Geld zu machen (da is hierbei nichts zu holen) oder um selbst damit zu fahren. Die letzteren haben idr. gar kein (!) Werkzeug, so dass bereits die einfachsten Schlösser selbiges wirksam verhindern.

The other one am :

Ich kenne noch einen dritten Grund. So passiert hier in der Gegend.

Ein Mann fährt in der Mittagspause mit seinem Fahrrad nach Hause. Dort angekommen lehnt er das Fahrrad an seinen Gartenzaun.

Nachdem er gegessen hat und wieder zur Arbeit will stellt er fest: Fahrrad gestohlen.

Zwei Tage später lehnt das Fahrrad wieder am Zaun als wäre nichts gewesen. Am Gepäckträger findet er einen Umschlag vor. Darin befindet sich eine schriftliche Entschuldigung des Fahrradentleihers, (er brauchte wohl ganz dringend in seiner Situation auf die Schnelle ein Fahrrad), und zwei Konzertkarten als Entschädigung für die zeitweise Mitnahme des Rades.

Da hat sich der Mann aber gefreut. :-)

Und nach dem gemeinsamen Konzertbesuch mit seiner Frau konnte er dann sein ausgeräumtes Haus bewundern.

Caron am :

Hat jemand "Urban Legend" gerufen?
http://de.alt.folklore.urban-legends.narkive.com/YGMvOli4/theaterkarten-fur-ausgeliehenes-fahrrad

The other one am :

Sag das mal dem Typen zwei Dörfer weiter. Der wird dir was erzählen. :-D

Und der hatte noch Glück. Ich kenne alleine schon drei Familien, die ohne Konzertkarten Hausbesuche hatten.

Sonstwer2 am :

Na und? In Frankfurt hatten sie schöne U-Bügel montiert, an denen Dutzende Fahrräder angeschlossen waren.
Die wurden dann in einem Schwung geklaut, weil die Diebe tage- oder nächtelang zuvor die Bügel so lockergewackelt hatten, dass sie diese (mitsamt Fahrrädern und Schlössern) aus dem Boden ziehen konnten. Danach wurden die Fahrräder runtergefädelt, die Bügel wieder in den Boden gesteckt - die Falle war wieder scharf.

The other one am :

Möglicherweise musste man an den Bügeln gar nicht so lange wackeln.

Immerhin hat die Stadt ja ein Interesse daran seinen Bürgern viele freie Möglichkeiten zum Abstellen von Fahrrädern zu bieten. 8-)

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