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Was für eine Nacht, was für ein Morgen

In der vergangenen Nacht rief mich gegen 0:30 Uhr ein Mitarbeiter hier aus dem Laden von seinem Handy aus an. Ich erinnere mich nur noch dunkel an das Gespräch, denn das Gedudel hatte mich aus dem tiefsten Schlaf gerissen. Kleine Details aus dem Dialog weiß ich nicht mehr, aber einem Kollegen war der Büroschlüssel abgebrochen und die Tür war nun leider zu. Das aber war zum Glück nicht weiter dramatisch, lediglich den Tagesabschluss in unserem Kassensystem konnte er nicht starten. Ich riet ihm dazu, einfach Feierabend und sich keine weiteren Gedanken um den PC zu machen. Dann stellte ich meinen Wecker noch etwas weiter zurück, kuschelte mich nochmal in die Federn und bin nun inzwischen seit kurz nach fünf Uhr schon wieder hier in der Firma.

Besagter Tagesabschluss ist inzwischen durchgelaufen und auch ansonsten ist alles im grünen Bereich. Nur ich bin etwas arg müde und freue mich schon auf den Feierabend. Wenngleich der sich auch verzögern wird, da ich doch heute Abend die lose Fliese wieder befestigen möchte.

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Fincut on :

Wie ist das eigentlich, könntest Du nicht einen loyalen Mitarbeiter zum "Manager" erziehen, der Dir dann ein wenig von Deinen Aufgaben abnimmt? Je höher ich gekommen bin, desto mehr habe ich mir solche Leute geformt.

Sam on :

Loyalität ist die Frage und alleine das "hinerziehen" sollte nicht ausreichende sein, denn solche Leute wollen dann ja auch bezahlt werden für ihr neues Verantwortungsgebiet.
Hier in einem Ortsansässigen Edeka Center ist ein Mitarbeiter (Geschäftsführer-Stellvertreter) nach über 10 Jahren fristlos gekündigt worden, weil dann doch schon mal aufgefallen ist, das er in der ganzen Zeit ca. 120.000 Euro veruntreut hat.
Er war immer loyal, fleissig, pünktlich, nett und freundlich.

Wer wert auf sein Geschäft legt, der gibt die Zügel nicht aus der Hand.
Wie das Wort Selbstständig aussagt, ist man nunmal Selbst und Ständig in Arbeit.
Wer das nicht ist, der ist nicht lang.

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