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Fingerzeig

Ich war gestern abend noch bei der Metro, weil ich dringend ein paar Dinge besorgen mußte. Gäbe es dort nicht so viele Artikel, die ich sonst nur schwer bekommen würde und wäre der Laden nicht hier in der Nähe, würde ich dort mit Sicherheit nicht so oft hinfahren. Also manche Mitarbeiter... ich drück's mal so aus: Wenn ich darüber entscheiden müßte, würden manche von denen wieder dem freien Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Gestern hatte ich wieder so ein Erlebnis der dritten Art. Ich habe eine Mitarbeiterin nach einem Artikel gefragt, den ich einfach nicht finden konnte. Sie hat mich angelächelt, ist mit mir zum Regal gegangen und hat mir alle zur Auswahl stehenden Sorten gezeigt. Sie hat sich wortlos zur Seite gedreht, wortlos in etwa die Richtung gezeigt, in der das Gesuchte im Regal steht und sich anschließend wieder wortlos ihrer Ware zugewandt. Nein, das war kein Witz.

Ich werde gleich mal den "Kundenmanager" anrufen, der mir erst vor zwei Wochen seine Visitenkarte in die Hand gedrückt hat ("Falls es mal Probleme gibt, rufen Sie mich an...").
Bin mal gespannt, wie er reagieren wird, wenn ich mich dafür entschuldige, daß ich die Mitarbeiter im Großmarkt von der Arbeit abhalte.

Ach, übrigens: Die Kasse ist wohl tatsächlich verkauft. Nachdem sie rund ein halbes Jahr auf dem Aufbau mit den Sonderposten stand.

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Observer on :

Das ist schade mit der Kasse... das war ein toller Running-Gag.

Malcolm on :

Mir wäre ein kurzer Fingerzeig lieber gewesen, als die Putzmittelverkäuferin aus der Hölle, die mich 20 Minuten lang fest hielt und alles über Henkel erzählte was ich nie wissen wollte!

mtm on :

Tengelmann in Muenchen hat einen Team von Mitarbeitern, die von Markt zu Markt nur neue Waren einraeumen. Bei 4x Tengelmann in 10min Umkreis macht das Sinn.
Jetzt haben diese Mitarbeiter auch alle weisse Tengelmann Kittel an, mit Namensschild. Trotzdem darf man sich ein "ich arbeite hier nicht, ich kenne mich hier nicht aus" anhoeren, wenn man nach einem Produkt fragt.
Ich glaube die werden nach Akkord bezahlt und jede Ablenkung ist unerwuenscht.

Guido Marquardt on :

Oh ja, die Metro. Ich glaube mittlerweile, dass dorthin die nicht mehr endkundenfähigen Mitarbeiter entso... äh abgeschoben werden - also die, denen selbst für "Real" die grundlegenden menschlichen Umgangsformen fehlen.
Besonders schön mein Erlebnis am Montag: Meine Kassiererin war halbwegs freundlich, wir plauderten ein wenig über die scharfen Erbsen mit Wasabi-Überzug, und ihre Kassennachbarin, die schon die ganze Zeit am Rumpampen war, fragte zu ihr herüber "bist du neu hier?" OK, sie fragte dies, weil unsere Kassiererin ein paar Dinge nicht wusste, aber ich wollte schon einhaken und antworten, "das merkt man doch, sie zeigt noch Reste von Freundlichkeit."

at on :

Wenn du dich gegenüber deinem Personal so verhieltest wie einige Filialleiter oder Personalverantwortliche in Metro-Märkten, würde man über dein Personal sicher ähnliches sagen können. Selten hat der Fisch so sehr vom Kopf her gestunken wie in den Metro-Filialen in meiner Umgebung.

tim on :

Naja, ich hatte auch ein ähnliches Metro-Erlebnis:
Ich: "Wo sind denn hier die CD-Rohlinge?"
Sie: "Die WAS?!"
Ich: "Rohlinge...Zum brennen..."
Sie: "Achso. Weiß ich nicht."

Das alles fand in der Elektroabteilung statt, da kann man doch davon ausgehen, dass die Menschen dort wissen, was CD-Rohlinge sind...

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