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Was man so erfährt

Initiativbewerbung eines jungen Mannes, der einen Ausbildungsplatz sucht. Das Anschreiben beginnt folgendermaßen:
Sehr geehrter Herr Harste,

durch Frau Meiermüllerschulz habe ich erfahren, dass Sie auch Ausbildungsstellen anbieten.
1. Habe ich schon wieder einen Auszubildenden ab diesem Jahr und das wusste ich auch schon vor einigen Monaten. Also selbst wenn ich mich mit irgendjemandem darüber unterhalten hätte, wäre die Aussage gewesen, dass ich keine weiteren Ausbildungsplätze zu vergeben habe.

2. Wer ist Frau Meiermüllerschulz?!? Ich kenne keine Person mit diesem Namen. Wie kann die solche Dinge über mich behaupten?

Also entweder hat sich der Bewerber in der Adresse vertan oder er wurde einfach nur von jemandem, der sich als Meiermüllerschulz ausgibt, verarscht.

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Comments

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Randalf on :

Oder Frau Meiermüllerschulz ist einfach nur eine Kundin, die Azubis im Laden gesehen hat...?

. on :

Genau das war meine erste Vermutung.

The other one on :

Wie heisst die Kindin mit den Gurken? Meiermüllerschulz?

Blümchen on :

Vielleicht ist Frau Meiermüllerschulze seine professionelle Beraterin beim Arbeitsamt?

Kommentator on :

Ich denke eher, dass er das von den Vorlagen aus irgendeinem Buch oder aus dem Unterricht zum Bewerbungstraining kopiert hat und da stand halt als Beispiel anstatt Max Mustermann Frau Meiermüllerschulz drin.

So kommt das, wenn man nur noch kopieren aber nicht denken kann ;-)

OxKing on :

Genau, vor allem wenn man nicht bedenkt das alle Namen in Björns Blog Meiermüllerschulz heißen. ;-)

Joe Nevermind on :

Oder Frau Meiermüllerschulz existiert nicht und der Bewerber hatte gehofft mit einer persönlichen Empfehlung besser anzukommen. So ein Supermarktbetreiber kennt bestimmt soooo viele Leute, dass der gar nicht mehr weiss, wer das so alles ist.

Mayermüllerschulz on :

Also, ich war es nicht. Ich schreibe mich nämlich anders.

Sabanja on :

*lol* das ist schon wirklich mehr als doof :-(

ich hatte erst gedacht, dass du das selbst jetzt geändert hast für uns :-D .. doch dann hab ich herzhaft gelacht

noir desir on :

Du kannst wieder aufhören zu lachen: Er HAT es für's Blog geändert. Die Meute hier, die Tag für Tag auf ein neues Opfer wartet, dass ihnen zum virtuellen Fraß vorgeworfen wird, finde ich wesentlich peinlicher als den Fehler des Bewerbers.

Sabanja on :

ach mist.. dann ist es ja gar nicht so lustig wie gedacht :-D

ich lache einfach gern über lustiges, das find ich nicht so verwerflich. ich lach auch über mich selbst so.. jetzt hab ich nen fehler beim lesen und verstehen gemacht und das find ich auch lustig ;-)

und ich denke nicht, dass ich zu der "meute" gehöre, von der du hier sprichst. es sind einfach alltägliche sachen, die geschehen, die einen zum schmunzeln bringen oder einen auch traurig oder bestürzt machen..

ich finde da absolut nichts verwerfliches dran. ich freu mich genauso über das no-comment-foto, ohne dann zu meckern, wie dreckig es doch wieder sei oder wie chaotisch es aussieht.

ich hab auch wirklich besseres zu tun, als hier zu lauern. jeder mensch macht fehler.. man muss aber auch mal drüber lachen können.

Lisa on :

Ist es eigentlich schlimm wenn man von jemandem erfährt dass irgendwo eine Stelle frei ist und denjenigen erwähnt von dem man das gehört hat?
Beispiel:
Ich höre von einer Bekannten das in ihrem Unternehmen eine Stelle frei ist, ich gebe in der Bewerbung ihren Namen an als Quelle, ist das eigentlich schlimm?
Also wird sowas nicht so gerne gesehen?
Würde mich mal interessieren :-)

murry on :

Was heißt schlimm, es ist nur völlig irrelevant und unsinnig auf eine Person Bezug zu nehmen die der Adressat der Bewerbung nicht kennt. Wenn man sowas schon macht, dann sollte man zumindest hinschreiben wer das ist: Also z.B. - von Ihrer Kundin Frau Müllermeierschulze, Frau Müllermeierschulze von der IHK, Frau Müllermeierschulze von der ARGE usw.

SPages on :

Sagen wir mal so - wenn dir jemand von einer Stelle erzählt in dem Unternehmen in dem er tätig kann es durchaus von Vorteil sein ihn zu erwähnen. Je nach Firmengröße natürlich mit Position die er in der Firma erfüllt, macht es dem Empfänger leichter einzuschätzen was die Empfehlung "wert ist".

Des weiteren solltest du natürlich davon überzeugt sein das es nicht seine Stelle ist die in kürze frei wird. Zumindest wenn "Unstimmigkeiten" mit der Geschäftsführung der Grund dafür sind, solltest du den Namen eher verschweigen ;-)

Bei dem einen oder anderen großen Unternehmen wird es extra gewünscht bzw. gefordert das man dazu schreibt warum man sich Bewirbt (also z.B. auf Anzeige so und so) - bei täglich einer bis mehreren Postkisten voller Bewerbung allerdings auch durchaus verständlich.

Lisa on :

Ah okay, vielen Dank für die Antwort, so sieht man das ganze nochmal aus einer anderen Perspektive :-)

Goben on :

Verstehe jetzt auch die Aufregung nicht, dass könnte doch die Mutter von einem Angestellen sein oder was weiß ich und der Bewerber ist vielleicht davon ausgegangen, dass du sie bzw. den Namen kennst.

Blogolade on :

Könnte auch ein Blogleser sein. Wir wissen ja, dass du auch ausbildest. Vielleicht hat er darüber die Info bekommen?

der Dirk on :

Gut, es fehlt der Hinweis, wer Frau Meiermüllerschulz ist, aber ansonsten ist das eine 1:1-Kopie aus diesen billigen Bewerbungstrainingsbüchern.

Ich wette, es stand auch drin, dass derjenige sich gerne bei dir bewerben möchte (wobei ich mich dann immer frage, warum die Leute Absichtserklärungen verschicken, anstatt sich tatsächlich zu bewerben).

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