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Neugierige Tuxedo-Katze vor dem Laden

Vor ein paar Tagen tauchte hier plötzlich eine Tuxedo-Katze (Aber nicht "Tux", hier zum Beispiel zu sehen, der zwar ähnlich aussieht aber weniger Weiß im Fell der Hinterbeine hat) im Laden auf:



Sie lungerte nicht nur auf dem Gehweg hier vor dem Gebäude herum, sondern kam auch gleich mehrmals hier in den Laden gelaufen. Ich scherzte noch mit der anwesenden Kollegin: "Wenn sie Hunger hat, gib ihr doch eine Dose Sheba. Aber dann muss sie wieder raus." Und so geschah es.

Wirklich zufällig, weil ich eine ganz andere Sache nachgucken wollte, entdeckte ich diese Szene am späten Abend des selben Tages in der Videoaufzeichnung. Als schon alles dunkel war und gar keine Mitarbeiter mehr da waren, tauchte die schwarz-und-ein-bisschen-weiße Katze wieder vor der Tür auf und guckte ein paar Augenblicke lang durch die Scheibe direkt in den Laden. Vielleicht hoffnungsvoll beim Gedanken, dass es hier noch mehr Futter gibt. :-)


Fail: Polizeianruf durch LD

Während wir im Lager mit einem Ladendieb ohne Ausweis auf die Polizei warteten, wurde der junge Mann zusehends unruhiger. Schließlich "drohte" er uns damit, selber die Polizei anzurufen. Ich zuckte mit den Schultern: "Mach doch, vielleicht kommen die dann etwas schneller und wir müssen nicht so lange warten."

Er zückte sein Handy und rief tatsächlich den Notruf an. Dort erfuhr er zunächst, dass es nicht schneller gehen kann. Um unseren Vorgang wird sich gekümmert, sobald ein Wagen frei ist. Der LD versuchte spontan noch, den Spieß umzudrehen und erzählte dem Mann in der Notrufzentrale, dass er hier ungerechtfertigt festgehalten werden würde. Er hätte bei seinem Einkauf lediglich vergessen, einen Artikel aus der Tasche auszupacken. Das könne schließlich mal passieren und sei ja kein Diebstahl.

Netterweise telefonierte er mit eingeschaltetem Lautsprecher, wie es heutzutage üblich ist. Das Konzept, sich ein Telefon an die Wange zu drücken, ist immer mehr jungen Leuten offenbar nicht mehr bekannt. So konnten wir alle mithören und mussten sehr darüber schmunzeln, wie ihn der Mitarbeiter der Polizei kurzerhand abbügelte: "Ja, wenn Sie das nicht aus der Tasche gepackt haben und so aus dem Laden gehen wollten, nennt man das Diebstahl."

Hihi. :-P

Clan Campbell

In der vorletzten Woche hatte ein Vertreter eine große und zwei kleine Flaschen Whiskey (Blended Scotch) der Marke "Clan Campbell" bei uns zurückgelassen. "Ist gelistet, könnt ihr bestellen", was ich auch tat. Einen Platz in der Vitrine hatte ich an der richtigen Stelle frei (direkt neben Johny Walker, auch ein Blended Scotch) und mit 12,99 € pro Flasche ist der Clan Campbell auch eher im unteren Preissegment verortet.

Eine der kleinen Flaschen hatte ich mit nach Hause genommen und selber mal verkostet. Bei Amazon und auf anderen Plattformen wird der Whisky im Grunde überall mit deutlich über vier Sternen bewertet – ich fand schon den Geruch unangenehm und habe nach dem Probieren den Rest vom Glas im Ausguss versenkt. Uuuah, aber die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden. Dafür gibt es bestimmt auch Leute, die einen Glenmorangie oder (ich geb's ja zu) einen Jameson (aber nur zum Mixen) unlecker finden. :-)

Ich wollte die Bestellung zuerst noch stoppen, aber nun haben wir ihn doch hier stehen. Vielleicht freut sich ja der eine oder andere Kunde darüber. Kennt ihr den Clan Campbell und habt eine Meinung dazu?


Ein Display Citronella-Kerzen

Seit ein paar Tagen haben wir ein Display mit den unterschiedlichsten Kerzen mit Citronella-Duft (Zitronengras)

Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass die Artikel nicht laufen, aber da kann ich auf keine Erfahrungswerte zurückblicken. Giftfreier Schutz vor Mücken sollte aber doch eigentlich im Trend sein …


Wer hat das warum so konstruiert?!

Ich saß mit geöffneter Tür bei mir im Büro und erledigte meine Arbeiten. Plötzlich fing es in einer der Toilettenräume laut und heftig an zu plätschern. Ich dachte mir zunächst gar nichts dabei und beachtete das Geräusch nicht weiter. Insgesamt waren wir mit einem halben Dutzend Mitarbeitern hier und vielleicht brauchte jemand gerade einen Eimer Wasser, um etwas aufzuwischen und hat dabei den Wasserhahn bis zum Anschlag aufgedreht. Unmöglich ist das ja schließlich nicht.

Etwa eine Minute später guckte ein Kollege etwas panisch durch meine Tür. "Hier steht alles unter Wasser, was ist denn da los? Kannst du mal gucken?"

Ich sprang auf und guckte. Erkenntnis: Der Fußboden in der Herrentoilette stand unter Wasser und durch die Tür lief das Wasser von dort aus in den Flur zwischen meiner Bürotür und den Toiletten, der inzwischen ebenfalls halb geflutet war.
Wo das Wasser herkam, erschloss sich mir im ersten Moment überhaupt nicht. Es lief nicht aus dem neu installierten Wasserhahn am Waschbecken und auch nicht aus dem Eckventil an der Wand. Das Wasser kam irgendwie unmittelbar und von vorne nicht klar erkennbar unter dem Waschbecken heraus. WTF?!

Nachdem ich das Eckventil zugedreht hatte, kümmerten eine Kollegin und ich uns erstmal darum, alles wieder trockenzulegen. Das hat eine Weile gedauert. Aus einer voll geöffneten Wasserleitung ströme in einer Minuten durchaus mehrere zehn Liter Wasser.

Anschließend begutachtete ich das Waschbecken und die Armatur und guckte dabei vermutlich recht dümmlich aus der Wäsche. Die Niederdruckarmaturen haben drei Anschlussschläuche. Nummer eins vom Eckventil in die Armatur für die Wasserzufuhr. Nummer zwei und drei gehen zum und kommen vom Untertischgerät und versorgen die Armatur mit warmem/heißem Wasser.

Schlauch Nummer eins hing mit einem Ende in der Luft – und zwar mit dem Ende, das eigentlich in der Armatur stecken sollte. Die Verbindung mit dem Eckventil war fest und dicht. Wie kann sich der Schlauch aus der Armatur gelöst haben? Ich ging schnell im Geiste alle Möglichkeiten durch und kam zu dem Schluss, dass ich das vermutlich selber gemacht habe. Beim Festschrauben des Schlauches auf dem Eckventil muss er sich so weit verdreht haben, dass sich das Gewinde in der Armatur gelöst hatte. Verflixt, das war mir ja noch nie passiert und eigentlich verdrehe ich so einen Schlauch auch nicht so sehr, aber eine andere Möglichkeit sah ich in dem Moment nicht.

Also habe ich die Armatur zunächst einmal wieder vollständig ausgebaut, um den Anschlussschlauch wieder fest einschrauben zu können. Auf ein Gewinde hat man bei Vigour zumindest bei diesen Armaturen vorsichtshalber verzichtet. Kraftschlüssige Verbindungen sind sowieso überbewertet. So hat man die Enden der Anschlussschläuche nur als glatte Zylinder mit eingelassener Gummidichtung gestaltet. Kurz vorm Übergang zum flexiblen Schlauch hat der Zylinder einen dickeren Ring. Auf diesen Ring drückt der Kopf einer Schraube, die zentral zwischen den Anschlussschläuchen eingeschraubt wird und alle drei Ringe auf diese Weise fixieren soll.
Bei dem Schlauch für die Frischwasserzufuhr hat diese Konstruktion offenbar nicht gehalten. Entweder saß die Schraube nicht richtig oder der Wulst war da irgendwie dran vorbeigeflutscht, ich weiß es nicht. Mein Vertrauen in diese Konstruktion ist gerade arg geschrumpft. Es kann doch nicht sein, dass man das Risiko einer Überschwemmung eines Hauses, die sehr schnell zu sehr hohen Sachschäden führen kann, auf ein Stückchen Rand des Kopfes einer kleinen Kreuzschraube überträgt.

Welcher Ingenieur denkt sich sowas aus? Und warum?? Und warum macht man da nicht ein Schraubwinde an die Schläuche wie anderswo auch??? Ich habe ganz viele Fragen! Auf dem unteren Bild seht ihr den Anschlussschlauch der Armatur aus unserer Backstube, da war es schon die gleiche Konstruktion und dort hat sie jahrelang gehalten. Zu funktionieren scheint das System ja, aber nach dem Erlebnis mag man ja kaum noch ruhigen Gewissens in den Feierabend gehen und die Waschbecken sich selbst überlassen …




Kater Wolke

Eigentlich bin ich sehr eigen, wenn es um ungefragt an unsere Tür geklebte Aushänge geht. Die Plakate im unteren Bereich haben ein Eigenleben entwickelt und ich bin da auch hinsichtlich der Fülle und Auswahl der beworbenen Veranstaltungen recht entspannt. Solange kein breites, scheibenzukleisterndes Klebeband, sondern einfach nur Tesafilm benutzt wird, soll doch jeder seinen Kram da aufhängen. Alle anderen Scheiben sind tabu, also die Seitenscheiben und vor allem auch der obere Bereich.

Nun vermisst jemand hier aus dem Umfeld seinen Kater und hat den Tasso-Aushang hier an die Tür geklebt. Mitten an eine der oberen Scheiben. Mit breitem Klebeband. Der Monk in mir möchte den Aushang sofort entfernen (und woanders hinkleben), der Tierliebhaber versteht die Verzweiflung von Wolkes Dosenöffnern und würde wohl selber jede Chance nutzen wollen, maximale Reichweite für so ein Gesuch bekommen zu können.

Während ich diese Zeilen schreibe, schnappte sich Ines den Tesafilm-Abroller und hat als Kompromiss den Aushang oben an der Scheibe belassen, aber das dicke Klebeband entfernt und den Zettel mit Klebefilm neu festgepappt, das auf der Scheibe weniger Rückstände hinterlässt.


Man kann fast besser verzichten!

Ines und ich sprachen über Saisonartikel, vor allem die Pleite bei den Ostersüßwaren in diesem Jahr, die andere deutlich schlimmer als uns getroffen hatte. Spätestens im Herbst werden wir die Artikel für nächstes Jahr bestellen müssen und unsere Überlegung ging in die Richtung, dass es drei wesentliche Artikelgruppen gibt:

1. Die (mehr oder weniger) hochwertigen Markenprodukte, angefangen bei den Klassikern wie Milka bis hin zu Marken wie Lindt, Niederegger, Reber etc.

2. Eigenmarken oder günstige Zweitmarken wie Zentis oder Riegelein.

3. Saisonartikel von bekannten Marken wie Oreo, Mars, KitKat, Smarties, etc.

Fangen wir hinten an: Diese Produkte hatten wir in der Vergangenheit immer mal ausprobiert, aber zu Weihnachten wie zu Ostern kamen wir immer zum selben Ergebnis, nämlich dass diese bei uns nicht oder zumindest nur sehr schlecht laufen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen bestellen wir davon inzwischen im Grunde gar nichts mehr und wenn, dann höchstens nur in einzelnen Kartons und nicht als ganze Aufsteller.

Eigenmarken sind natürlich eine günstige Möglichkeit, Saisonartikel anzubieten. Wenn ich mir angucke, in was für Massen diese Artikel in anderen Märkten und gerade bei den Discountern angeboten werden, staune ich immer wieder. Bei uns tun sie sich relativ schwer. Es gibt vereinzelte Produkte, die gut laufen, aber andere stehen wie Blei herum. Wir hatten in dieser Saison zum Beispiel neue Osterhasen unserer Edeka-Eigenmarke, die im Grunde samt und sonders auf dem Restetisch gelandet waren. Unser Discount-Marzipan, vor allem -Kartoffeln, liefen auch eher nur sehr verhalten, während andere Produkte (auch von gut&günstig) sich richtig gut verkauften, Gebäck vor allem.

Die Entwicklung bei den großen Marken hat jeder selber beobachten können. Die Ware steht teilweise jetzt noch in den Läden, selbst zu Supersonderpreisen verkauft sie sich nicht. Man bekommt mitunter schon das Gefühl, dass die Kunden die Produkte regelrecht boykottieren – und auf der Basis sollen wir in ein paar Wochen die Bestellung für die Weihnachtssüßwaren zaubern. Das kann ja was werden!

(Eigentlich gibt es noch einen vierten Punkt. Nur eine einzige Marke, aber mit einer ziemlichen Relevant: Ferrero. Das sind nicht gerade günstige Produkte, aber Ferrero schafft es (bis auf die Rezepturänderung bei Nutella vor ein paar Jahren) nicht negativ aufzufallen und die Qualität gleichbleibend zu halten. Die Artikel laufen daher auch fast immer, wenngleich sich die "festlichen Aufmachungen" der Pralinen-Klassiker bei uns auch eher nur sehr schleppend verkauf(t)en und daher von uns nicht mehr bestellt werden.)

Noch mal zurück zum Titel dieses Beitrags: Das war gestern Abend mein Gedanke beim Gespräch mit Ines. Ich hatte gesagt: "Man kann schon fast besser darauf verzichten als sich mit diesen Produkten im nächsten Jahr wieder zu belasten."
Wir hatten dieses Jahr schon wenig Ostersüßwaren im Vergleich mit den vergangenen Jahren und ich denke, nächstes Jahr wird das noch einmal ein gutes Stück übersichtlicher werden bei uns …

Nervöser MediaMarkt

Ich hatte Anfang April im Onlineshop von MediaMarkt einen Artikel bestellt, der mit mehreren Wochen Vorlauf nur lieferbar war. Schließlich bekam ich am 21.4. folgende E-Mail:

Hallo Bjoern Harste,
dein Paket befindet sich in den Startlöchern.
Du hast in unserem Onlineshop am 06.04.2026 die Bestellung (Bestellnummer: xxx) getätigt. Deine gewählte Zahlungsart ist Vorkasse.

Bitte überweise den Betrag in Höhe von 949,00 Euro innerhalb von 14 Tagen auf folgendes Konto: […]
Sehr schön, ich freute mich und wollte die Überweisung im Laufe der Woche von der Firma aus absenden.

Am 24.4. kam eine weitere E-Mail von MediaMarkt:

Hallo Bjoern Harste,
es tut uns leid. Deine Bestellung muss storniert werden.

Leider haben wir keine vollständige Zahlung von dir erhalten. Daher müssen wir deine Bestellung (Bestellnummer: xxx) stornieren.

Die folgenden Artikel werden storniert: […]
Offenbar versteht man bei MediaMarkt unter einem 14-tägigen Zahlungsziel ein eher dynamisches Konzept – also quasi eines, das rückwirkend beginnt und im Zweifel nur mit entsprechender Zeitreise zuverlässig eingehalten werden kann.

Aber gut, dann eben nicht und so habe das Stückchen Technik dann auf dem kurzen Dienstweg direkt beim Hersteller geordert …

Payback-Frage

Tom hatte eine Frage zum Umgang mit Payback:

In "meinem" Edeka fragte der Kassierer die Leute in der Schlange vor mir ob die Payback benutzen. Bei allen Kunden die verneinten inkl. mir selbst, scannte der Mitarbeiter blitzschnell sein eigenes griffbereites Handy um die Punkte zu kassieren.

Meine Frage: ist das erlaubt?

Und was würdest du als Chef machen: Abmahnung? Oder sogar sofort kündigen nach dem Motto wer das macht unterschlägt auch Pfandflaschen? Oder eher im Gegenteil: raffiniert das System gespielt?

Außerdem würde es mich interessieren ob du als Eigentümer/ Kaufmann finanzielle Einbußen hättest, z. B. durch Provisionszahlungen / Kostenlos /weniger Gewinn etc.
Das ist ganz sicher nicht erlaubt und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der genannte Kassierer das schon länger gemacht hat oder noch längere Zeit danach gemacht haben wird.

Als wir Payback Anfang letzten Jahres gerade neu hatten, haben wir auch an einem Tag mal ein paar Dinge ausprobiert, wozu wir eine Karte als Testkarte an die Kasse gelegt hatten. Unter anderem wollten wir etwas Punkte-Guthaben ansammeln, um den Vorgang der Auszahlung/Verrechnung mit einem Einkauf zu testen. An dem Tag hatten wir zehn Buchungen auf der Karte und drei Tage später bekam ich eine E-Mail der Edeka Konzernrevision mit der Info, dass besagte Karte auffällig oft benutzt worden ist und der Bitte, zu prüfen, ob das so alles in Ordnung ist.

Alles war neu und natürlich haben wir viel damit herumprobiert. Das war natürlich absolut plausibel, zumindest von meinem Standpunkt aus betrachtet – wie nun der oben erwähnte Mitarbeiter anderthalb Jahre nach Payback-Einführung das ständige Erfassen der eigenen Karte plausibel erklären möchte, nun, dazu habe ich keine Idee.

Die Frage, die nun vermutlich alle interessiert, kann ich übrigens auch nicht beantworten: Gibt es irgendwelche Konsequenzen seitens der Edeka oder Payback für den Mitarbeiter oder gar seinen Arbeitgeber? Da der Mitarbeiter sich eine Leistung erschleicht, die bei einem Einkauf direkt als Geld verrechnet werden kann, denke ich, dass er da schon zumindest ansatzweise mit dem Strafgesetzbuch in Konflikt gekommen ist. Aber ich bin kein Anwalt und auch kein Payback-Mitarbeiter und kann dazu wie gesagt überhaupt nichts konkretes sagen.

Unmittelbare finanzielle Einbußen hat der Einzelhändler / Arbeitgeber des Mannes wohl nicht und schon gar nicht in einem Rahmen nennenswerter Größe, aber letztendlich trägt sowas die gesamte Gemeinschaft.

99 ml

Fundstück auf einem Ingwer-Shot von True Fruits. WARUM packen die da nur 99 ml in eine Flasche, statt glatte 100? Erlaubt ist es ja, aber warum entscheidet sich ein Hersteller für so eine Füllmenge? Nur weil man es kann? Oder damit darüber gebloggt und gesprochen wird? (Glückwunsch, das war jetzt erfolgreich.)

Frei nach Asterix: Die Spinnen, die Bonner!


kukki Cocktails

Ich wollte sie zwar nie haben*, aber nun sind sie bei uns zu bekommen: Die Cocktails von kukki, zumindest drei Sorten (Caipirinha, Mochito & Sex on the Beach), findet ihr ab sofort bei uns in der Tiefkühltruhe.

Ja, in der Tiefkühltruhe! Die Flaschen werden mit der TK-Ware ausgeliefert, der Inhalt ist gefroren und sie werden auch tiefgekühlt verkauft. Das funktioniert, weil der Inhalt eingefroren wird, bevor der Kronkorken auf die Flasche kommt. (Darum steht wohl auch auf den Flaschen, dass man sie nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren soll, das könnte Scherben und unnötige Sauerei im heimischen Tiefkühlschrank verursachen.)

Erster Test von Ines: Erstaunlich lecker.

Mal gucken, wie viele Kunden uns in der nächsten Zeit panisch mitteilen werden, dass da jemand gefüllte Flaschen in die Tiefkühltruhe getan hat. :-)

*) Ich habe die Cocktails nicht bestellt und es hat sich auch keine Kollegin gefunden, die dafür verantwortlich war. An einen vertauschten Artikel glaube ich nicht, dann hätten wir nicht gleich drei verschiedene Sorten sondern nur maximal eine bekommen, also könnte es eine zentralseitige Zuteilung gewesen sein. Sowas kommt mal vor.


Lustige Strichcodes – 802

Fundstück von Ines in der heimischen Küche auf einer Packung "Mini Pak Choi" Kohl unserer Eigenmarke. Die markanten Blätter hätten zwar bei entsprechender Gestaltung schön aus dem Strichcode wuchern können, aber in diesem Fall soll der geschwungene obere Rand des Codes vermutlich eher eine Schüssel darstellen, in welcher die Blätter liegen …


Links 807

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Ersatzoberplatten für die Fluchttürhaube

Die Fluchttürhaube an unserem Notausgang, 2021 installiert, wird mit zwei Kunststoffplatten gehalten, die jeweils an zwei dünnen Kunststoffhalterungen sitzen. Diese Halterungen reichen, damit die Plomben, "Oberplatten" genannt, nicht von alleine abfallen, die Haube aber mit minimalem Kraftaufwand abgerissen werden kann.

Als Notausgang musste die Tür zum Glück noch nie herhalten (als "Noteingang" dagegen schon) und es hat auch noch nie irgendjemand unbefugt versucht, durch den Weg aus dem Laden zu kommen – das hilft aber auch nicht weiter, aufgrund des Zaunes mit baldigem Übersteigschutz ist die Flucht vom Hof schließlich nicht so ohne Weiteres möglich. Aber etliche Male haben unvorsichtige Kollegen die Fluchttürhaube schon mit Rollcontainern oder Kartons abgerissen, was jedes Mal rund 6 Euro kostet, denn so eine Platte ist kaum unter 3 Euro zu bekommen.

Da sich mein Vorrat mal wieder dem Ende neigte, habe ich ein kleines Vermögen in ein paar Gramm Plastik investiert und hoffe nun, dass das ein paar Jahre reichen wird.

(Natürlich kam schon der Gedanke, die Dinger mit dem 3D-Drucker nachzubauen. Einen Versuch wäre es wert, aber ich sehe da keine große Chance, dass das hält. Wenn ich Langeweile (lol) habe, baue ich so eine Platte mal mit dem CAD-Programm nach und werde es testen.)