Irgendetwas piept an einer unserer Kassen. Das tut es dummerweise immer nur dann, wenn man gerade so nah dran ist, daß man es zwar hört - aber noch so weit weg, daß man nicht den Urheber der Geräusche lokalisieren kann.
Es ist ja auch nicht so, daß wir nur ein Gerät da vorne stehen hätten. Der Arbeitsplatz "Kasse" beinhaltet mehr Technik, als sich Ottonormaleinkäufer vorstellt.
So lange alles funktioniert, soll es mir egal sein. Kritisch würde es werden, wenn wir Samstag vormittag ein Schild an die Tür hängen müßten: "Wegen techn. Defekt geschlossen."
Im aktuellen Conrad B2B-Katalog sind sie mir wieder einmal besonders aufgefallen, wenngleich es diese Dinger inzwischen schon ziemlich lange gibt: Dummy-Kameras, oder zu normal neu Hochdeutsch: Überwachungskameraattrappen.
Nur eines verstehe ich nicht. Warum haben falsche Kameras immer eine blinkende LED eingebaut, um sie "realistisch" wirken zu lassen?!? Glauben die Macher wirklich, daß das den Abschreckungseffekt verstärkt?
Die Idee ist prinzipiell gut, auch wenn ich aus eigener Erfahrung sagen muß: Kameras schrecken nicht wirklich ab. Manche Ladendiebe haben hier schon in die Kamera blickend Waren eingesteckt. Vielleicht liegt das daran, daß sie unsere Überwachungskameras für Fakes halten.
Ich habe hier zwei künstliche Forsythien-Büsche aus dem Hause Ferrero zu verschenken. Die Dinger bekomme ich öfter mal als Werbematerial und eben beim Aufbauen der Osterdeko habe ich gesehen, daß wir inzwischen drei Stück davon haben.
Gesamthöhe dürfte >2m betragen. Unterhalb der "Krone" ist nur das Gestänge.
Da sie mich nichts kosten, sich Ebay nicht lohnt und sie zum wegwerfen zu schade sind, möchte ich sie einfach nur verschenken. (Vielleicht gegen 'ne kleine Spende in unsere Tierfutterspendenbox für das Tierheim.)
Aber: Nur an Selbstabholer! Bei ernsthaftem Interesse, bitte eine kurze E-Mail an mich.
Die sind übrigens relativ hochwertig. Ferrero gibt sich immer sehr viel Mühe bei Werbematerial.
Wir haben heute einen Stand der Ostfriesischen Teegesellschaft (Marken: Meßmer, Miilford, Onno Behrens) im Haus, an dem unsere Kunden verschiedene Teesorten des Herstellers probieren dürfen.
Die Dame ist wirklich sehr nett und gibt sich ganz viel Mühe. Aber diese aromatisieren Früchtetees ("Erdbeere", "Kirsche") lösen bei mir einen starken Drang aus, sie in den Ausguß zu schütten.
Da lobe ich mir doch eine ausgewogene Schwarzteemischung.
Immerhin... Die Schilder muß man nach Ostern nicht wegwerfen und für den Fall, daß sich einzelne Daten ändern, habe ich alle Vorlagen noch als Datei gespeichert. Nächstes Jahr dürfte es somit wesentlich weniger Arbeit werden...
...zum Glück nur eine gedruckte Anzeige in einer Zeitschrift der GdP anläßlich des diesjährigen Polizeiballs in Bremen. Freikarten inklusive.
Ich bin ja mit Ausgaben für Werbung wirklich eher zurückhaltend. Aber wenn es um "präsent sein" geht, kann ich's mir nicht immer verkneifen. Abgesehen davon brauche ich doch die gute Zusammenarbeit mit der Polizei.
Meine erste durchnummerierte Rechnung habe ich gerade geschrieben.
Seit einiger Zeit müssen alle Rechungen mit fortlaufenden Rechnungsnummern (numerisch oder alphanumerisch) versehen sein. Bei gerade mal ca. 15-20 Rechnungen pro Jahr (immerhin bezahlen alle Kunden direkt an der Kasse) schon beinahe schwierig zu organisieren...
Aber da liegt sie vor mir, die 1 - gerichtet an das Kindertagesheim in der Nachbarschaft.
Nachtrag:
Meine erste Überlegung war, einen Stempel mit Zählwerk für die Rechnungsnummern zu kaufen. Wer sowas nicht zwingend haben muß, verkneift sich die Ausgabe von rund 50 Euro.
Ich sollte mich heute dringend mal dazu motivieren, die Preisschilder für die Osterwaren zu drucken. Das ist ein recht zeitaufwändiger Job, den ich aus genau dem Grund schon seit zwei Tagen vor mir herschiebe - immerhin rede ich hier von ein paar Dutzend Schildern im A4-Format.
Aber ich muß es tun. Erstens kauft ohne Preis niemand was und abgesehen davon gibt es sowas wie eine Preisauszeichnungspflicht.
Ich habe mich gerade breitschlagen lassen, an einem Anzeigensammelsurium für zwei Schaukästen des örtlichen Sportvereins mitzumachen.
Normalerweise bin ich mit solchen Dingen eher zurückhaltend, was wahrscheinlich vor allem daran liegt, das ich auf diese Art der Werbung persönlich gar nicht anspringe.
Post von unserem Steuerberater: Die Überweisungsträger mit den Krankenkassenbeiträgen sind da.
Ich frage mich nur, wie ich das Geld bis zum 15 Februar auf die Konten der Krankenversicherungen bekommen soll. Das kostet insgesamt bestimmt 100 Euro Strafzinsen, aber das Geld werde ich mir vom Steuerberater wiederholen.
Anruf einer Werbeagentur, ob ich sie meine Handzettelverteilung übernehmen lassen möchte. Ich würde ja gerne...
Aber... isch 'abe gar keine 'andzettel.
Ab heute verlosen wir fünf Wochen lang stündlich eine Kleinigkeit. Wir lassen an der Kasse eine "Eieruhr" laufen und immer, wenn es klingelt, darf der Kunde, der gerade an der Kasse steht (oder entsprechend mehr Kunden, falls gleichzeitig mehr Kassen besetzt sind) ein Los ziehen. Ist das Los keine Niete, darf er sich ein Teil aussuchen. Sind zwar alle Lose Gewinne, aber ein bißchen Show muß ja dabei sein.
Mal abwarten, wie viele Leute sich ungerecht behandelt fühlen werden. ("Ich habe Sie vorgelassen, eigentlich ist das mein Los...")