Es schreitet voran. Der Zeitdruck ist nach ein paar Monaten "Hakuna Matata" doch recht groß geworden, so dass ich mir inzwischen Hilfe mit ins Boot geholt habe. Ganz alleine würde ich die Arbeiten zugegebenermaßen nicht schaffen. Die drei großen Wände sind nun fast vollständig verkleidet. Die größte Herausforderung für Andreas wird sein, die neue Tür dort einzupassen, wo bislang noch die Kühlhaustür sitzt.
Erinnert sich noch jemand an den Stand Ende Januar? Der Raum wirkt nicht wesentlich kleiner. Ich sehe die Kommentare schon vor mir: Warum hast du dir so viel Mühe gemacht?
Aber glaubt mir: Es ist viel mehr Platz, auch wenn das auf dem Foto nicht so wirkt!
Dies ist die Tür für mein neues Büro. Sieht noch recht unspektakulär aus, aber so mitten ins Lager gehört sie ja nun auch eigentlich nicht hin.
Samstag Mittag mit dem Auto durch Bremen zu fahren ist eine Beschäftigung, der ich ja nun vor allem aus beruflichen Gründen eher selten nachkomme. Jedem, der das Vergnügen noch nicht hatte, sei gesagt, dass die Bremer sehr offensiv Auto fahren. Ich komme damit klar, aber es kann nach einer Weile, wenn man auf dem Weg zum vierten Baumarkt ist, schon sehr anstengend werden.
Auch gestern Nachmittag war ich viel unterwegs - übrigens der Hauptgrund für die wenigen Blogeinträge. Falls schon jemand eine Vermißtenanzeige aufgeben wollte...
Langsam wird's Zeit, sich auf den Endspurt vorzubereiten. Heute werden wohl die drei großen Wände fertigwerden. Und vielleicht klappt es heute ja auch schon, einen Teil der Fugen zwischen den Platten zu verspachteln...
Es ist nach wie vor sehr viel zu tun, aber nun sind erste Lichtblicke am Horizont zu erkennen: Die erste Wand ist zur Hälfte mit Gipskartonplatten verkleidet und... Ähm... Also... Naja, also die erste Wand ist immerhin schon zur Hälfte mit Gipskartonplatten verkleidet.
Ich berichte ja inzwischen schon gar nicht mehr ausführlich darüber, wenn unsere Kassenhardware ausfällt. Dieses Ereignis ist aber schon durchaus erwähnenswert.
Gestern Nachmittag hatten wir also wieder mal ein Problem mit einem der Kassendrucker. Der Papierstreifen für den Bon wurde nicht ordentlich durch den Drucker gefädelt, sondern kam nach dem Einfädeln vorne aus einem Gehäusespalt heraus - sofern sich das Papier nicht von vornherein im Gerät zerknüllt hat.
Eine umfangreiche Reinigungsaktion meinerseits blieb ohne Erfolg. Es befanden sich definitiv keine erkennbaren Papierreste in der Mechanik und trotzdem hatte der Drucker eine massive Funktionsstörung. Ich wunderte mich schon, da der Drucker erst ein paar Wochen alt ist und rief als letzte Möglichkeit einen Wincor-Nixdorf-Techniker her.
Ein Anhänger voller Baumaterial. Mit dieser Ladung Fermacellplatten, Laminat, Fliesstapete und Paneele für die Decke werden in dieser Woche die gröbsten Arbeiten für mein neues Büro abgeschlossen.
Es ist nun noch nichts wirklich weltebewegendes passiert, aber ich habe mir heute Tapeten und Laminat für mein neues Büro ausgesucht.
Ich werde diese Wette nicht verlieren.
So langsam könnte ich natürlich auch schonmal die Möbel für meinen neuen Arbeitsraum bestellen. Ich habe mich übrigens für die Z-LINE-Serie von Yellow-Möbel entschieden.
Fast wie gerufen kam eben tatsächlich jemand und wollte einen Telefonanschluß verlegen.
Die Tatsachen, dass a) die TAE-Dose mitten im Laden und b) die Hauptanschlüsse alle an der Außenwand des Gebäudes liegen, haben den guten Mann eben fast zur Verzweifelung gebracht: "Das muß ich abklären. Das muß mein Chef entscheiden, wie wir das machen."
Zumindest der gute Wille war schonmal zu erkennen.
Ostern haben wir erfolgreich hinter uns gebracht, die letzten Reste an Süßwaren liegen zum halben Preis auf dem Restetisch und die Deko ist wieder eingelagert.
Wenn ich daran denke, dass ich mir schon in ein paar Wochen wieder Gedanken um die Weihnachtsartikel machen muß, könnte ich...
Gestern Nachmittag hat Andreas noch fleißig im alten Kühlhaus gearbeitet. Löcher für Steck- und Verteilerdosen bohren und Schlitze für die Kabel fräsen.
Auf dem oberen Bild ist die Ecke zu sehen, in der sich demnächst die Klimaanlage befinden soll. Gut erkennt man auch den Rahmen der alten Kühlhaustür, die so lange wie möglich erhalten bleibt, da sie umliegende Räume vor Staub und Lärm schützt.
Die gleiche Wand, aber die hintere Ecke. Sozusagen gegenüber von der Tür. Hier soll mein Schreibtisch stehen. Unten haben wir sechs Steckdosen vorgesehen, über der Arbeitsplatte zwei. Rechts daneben wird das Netzwerkkabel liegen. Hoffentlich spätestens in den nächsten Tagen.
Langsam wird der Druck meiner Wette nämlich spürbar. In drei Wochen soll das hier ein vernünftiger Arbeitsplatz werden...
Das Problem mit den neu plazierten Schokoladen von Zotter ist, dass sie hier auf den glatten Regalböden immer wegrutschen. Im Baumarkt habe ich keine bessere Lösung als Badezimmermatten aus Schaumgummi gefunden. Etwas günstiger wären sicherlich einfache Gummimatten oder ähnliches gewesen, doch bevor ich extra dafürr ewig durch die Gegend fahre, nur um ein paar Euro zu sparen, opfere ich lieber die bunt bedruckte Markenware. Dieses Material ist zumindest deutlich haltbarer als z.B. Schaumstoff oder Styropor.
Das dezenteste Muster waren übrigens die beigefarbenen Muschelmotive. Für das summer feeling.
Heute ist Gründonnerstag, der umsatzstärkste Tag im Einzelhandel. Zumindest für die Lebensmittelhändler.
Noch ist es ruhig im Laden, draußen ist es kalt, nass und trübe und die Leute mögen - verständlicherweise - nicht aus dem Haus gehen. Aber heute Nachmittag dürfte es hier rundgehen. Mit genügend geplantem Personal sollten wir für alle Eventualitäten gewappnet sein und ich wollte nur schonmal darauf hinweisen, dass es hier im Blog dafür eventuell etwas ruhiger zugehen könnte!
Solange nicht wieder irgendwo im Haus ein Wasserrohr undicht wird, ist mir fast alles egal...