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Gar nicht so wenig

Eigentlich habe ich gar nicht so wenig Einkaufswagen. Die Dinger sind nur so unheimlich praktisch zum zwischenlagern diverser Teile und manchmal sieht's im Lager dann eben so aus:


Kleinen Infostand

Anruf eines Vereins, bzw. einer Organisation, dessen Name ich auch bei wiederholter Nennung nicht verstanden habe. Nachdem oder noch während mir die Frau am Telefon erklärte, dass sie Spenden bräuchten, damit ein kleiner Junge aus Afrika hergeflogen und am Herzen operiert werden kann, überlegte ich, wie ich ihr klarmache, dass ich nichts spenden werde. (*)

Es ging dabei allerdings gar nicht um eine Spende von mir, sondern um einen kleinen Infostand in oder vor dem Markt. Den habe ich einfach mal spontan genehmigt.


(*) Ich sehe schon die Kommentare vor mir, in denen ich als "herzlos" und "geizig" beschimpft werde. Die entsprechenden Kommentatoren dürfen mir gerne ihre Kontaktdaten nennen. Ich werden sie dann gerne für künftige Spendenanfragen weiterempfehlen.

Ecke bald wieder da

Ein Kunde von mir, der als Maurer arbeitet, hat mich vor ein paar Tagen hier im Laden angesprochen. Wenn ich mal irgendwelche Arbeiten zu erledigen hätte, könnte ich mich gerne an ihn wenden.

Ich hatte da sogar ganz spontan eine Idee. :-)

Dekoziege mit Halsband

Im Bio-Kühlregal steht neben dem Käse eine Ziege aus Kunststoff. Das Tier ist ein ansprechender Blickfang und weist gleichzeitig darauf hin, was man dort im Regal findet.
Anfangs hatte ich Bedenken, dass die Ziege gestohlen werden könnte, doch vor einigen Tagen hat eine Kollegin ihr ein Halsband angelegt. Mit diesen Bändern sichern wir normalerweise Spirituosen vor Diebstahl, aber bei einer Dekoziege sollte die Technik genauso gut funktionieren... :-)


Schmerzlos

So, der olle Lichtschlauch ist weg und wird auch nicht mehr wiederverwendet werden. Zumindest nicht an meiner Ladenfront.
Dort wird in diesem Herbst eine etwas gehaltvollere Deko Einzug erhalten.

10 Minuten Arbeit, die gar nicht wehgetan haben. :-)

Im Laden nichts Neues

Der gesamte heutige Tag verlief bis jetzt recht unentspannt. Gleich zwei Krankheitsfälle sorgten dafür, dass die anfallende Arbeit recht ungleichmäßig verteilt wurde.
Die beiden Schulpraktikantinnen, die heute hier ihren zweiwöchigen Dienst angetreten haben, waren natürlich bei weitem kein Ersatz für meine beiden Mitarbeiter. Im Gegenteil sogar: Es boten sich heute kaum Möglichkeiten, die beiden jemandem zur Seite zu stellen, dem sie zugucken und etwas zur Hand gehen können. Aber das wird sich ab morgen ändern.

Egal

Wißt ihr was? Ich rege mich darüber gar nicht mehr auf. Die Tafel wird (in der jetzigen Form) sowieso verschwinden.

Trotzdem dreist. :-)


Gestern Ruhetag

Die gestrige Funkstille hier im Blog hatte übrigens nichts mit dem gestrigen Blogjubiläum zu tun. Immerhin genau 2 Jahre (mit insgesamt 4515 Einträgen!)

Bei mir geht privat momentan einiges durcheinander und damit muß ich nun erstmal klarkommen. Wenn etwas Ruhe eingekehrt ist, werde ich hier sicherlich auch wieder mehr schreiben.

So sorry.

Oops

Dies ist (zugegebenermaßen) ein recht aktuelles Foto.

Ich glaube, ich muss mir mal ganz dringend eine Leiter schnappen und diesen blöden Lichtschlauch zumindest deaktivieren. Wahrscheinlich werde ich ihn sogar komplett abbauen und in der nächsten Weihnachtszeit gegen eine etwas dekorativere Beleuchtung austauschen.

Hey, ich übe ja noch. :-)


Inventuranweisungen

Eine Inventur ist die körperliche Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände durch Zählen, Wiegen, Messen oder auch Schätzen.
(Mehr dazu in der Wikipedia.)

Diese Bestandsaufnahme findet bei mir in der Firma einmal jährlich statt, aus Gewohnheit am Samstag der zweiten Kalenderwoche. Durch die Vielzahl der Waren und Einzelartikel ist es fast unmöglich, alles alleine oder mit ein paar Angestellten zu zählen, so dass ich mir regelmäßig 10 bis 15 Aushilfen für die mehrstündige Arbeit suche.

Damit alles ordnungsgemäß abläuft, müssen einige Regeln beachtet werden. Vor allem, dass die Zettel (Ich erfasse hier meine Inventuren aus persönlichen Gründen noch schriftlich) ordentlich und nachvollziehbar ausgefüllt werden. Dazu habe ich vor einiger Zeit eine kurze Arbeitsanweisung erarbeitet, die gar nicht so schwer ist. Eigentlich... In Wirklichkeit sind dies vollkommen unverständliche und wirre Anweisungen. Zumindest, wenn man sich die Zählblätter so ansieht, die manche der Inventurhelfer abliefern... :-(
1. Mit den Zählblättern sorgsam umgehen! Keine Blätter abreißen!
Alle Zählbereiche bestehen aus mehreren, fortlaufend durchnummerierten Blättern, die zusammengeheftet sind. Man muss kein Blatt abreißen, man kann die vorderen auch nach hinten knicken.
2. Die genannte Reihenfolge ist absolut zu beachten!
Fachboden für Fachboden, Regalstück für Regalstück. Von oben nach unten. Von links nach rechts. Es ist wirklich nicht so schwer. Jaaaa, dachte ich auch immer...
3. Artikel mit dem gleichen Preis können zusammengefaßt werden, wenn sie nebeneinander stehen.
Ne-ben-ein-an-der. Das bedeutet so viel, wie nebeneinander. Wenn also an anderer Stelle im Regal ein Artikel mit dem selben Preis auftaucht, wird er gesondert gezählt. Klar, er steht ja nicht unmittelbar neben den anderen Artikeln mit dem selben Preis. Naja, macht ja auch nichts. Björn wird's schon bei der Kontrolle suchen und finden...
4. Jeden 5. Artikel namentlich erfassen, jeweils unter der Linie.
"5." bedeutet zwar nicht so viel wie "jeden", aber das hält manche Inventurhilfen nicht davon ab, mehr zu schreiben als zu zählen. Wir hatten hier schon Spezialisten, die ganze Regale Artikel für Artikel namentlich erfasst haben...
5. Sauber in Druckbuchstaben schreiben.
Kein Kommentar, da leider nicht lesbar...
6. Nichts überschreiben. Falsche Zeilen komplett entwerten (durchstreichen) und eine neue Zeile benutzen.
Es ist immer wieder amüsant, mehrfach durchgestrichene und wieder übergemalte Zahlen zu deuten. Allerdings nicht für mich.
7. Bei Fehlartikeln nicht "nichts" eintragen.
Alles schon dagewesen: Bei ausverkauften Artikeln stand auf dem Zettel hinter der Artikelbezeichnung und dem Preis als Istbestand eine Null.
8. Alle Zeilen verwenden.
Nice try. Aber mit Leerzeilen und Absätzen werden die Listen nunmal übersichtlicher. Darum geht es zwar nicht, aber wenn eine Aushilfe das entscheidet, dann ist es eben so.

Das ist der sich alljährlich wiederholende Frust.

Geheimprojekt

Folgende E-Mail bekam ich vor einigen Wochen:
Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihren kompletten Markt digitalisieren.
Die Halle, das Inventar, die Verkaufsartikel. Und User/Kunden könnten virtuell darin herumlaufen, Waren (3D) anschauen und mit dem Einkaufskorb an eine immer freie Kasse gehen. Bezahlt wird per OnlineRechnung über unsere Server und die User/Kunden bekommen die Ware frei Haus geliefert.
Als Unternehmer können Sie absolut perfekte Statistiken erheben über: Alter, Häufigkeit des Einkaufes, Art der Waren, Laufrichtungen (auf den Millimeter genau), ebenso auch Blickrichtungen. Sie können neue Ladenkonzepte erproben, ohne nennenswerten Kosten, es gibt keinen Diebstahl der Waren mehr, keine Inventur, immer volle Regale.

Die einzigen Kosten die auf Sie zukämen, wären ca. eine Woche Zeit, um Details mit einem Programmierteam abzustimmen, die Lieferung der Ware zu den Kunden und 1% vom OnlineUmsatz.

Bitte teilen Sie mir Ihre Eindrücke und Gedanken dazu mit.
Zwei E-Mails später war die Rede von einer Geheimhaltungsvereinbarung, der ich bitte zustimmen möchte, "um die Interessen beider Seiten zu schützen". Paragraph fünf dieser Vereinbarung lautet:
§5

Unabhängig von einem eventuellen Schadensersatzanspruch verpflichten sich beide Parteien, für jeden Fall des schuldhaften Verstoßes gegen diese Vereinbarung eine Vertragsstrafe in Höhe von EURO 500.000,- zu zahlen.
Klar, 500.000 Euro. Das unterschreibe ich doch sofort. Und für den Fall, dass ich mich mal versehentlich verquatsche, reserviere ich mir schonmal einen freien Platz und eine alte Zeitung auf einer gemütlichen Parkbank.

Wie sollte ich denn beweisen können, dass, wenn etwas durchsickern sollte, dies nicht mein Verschulden ist?!

Fünfhundertausend Euro. Eine Zahl, die in keinem Verhältnis zum Projekt steht. Ich stelle fest, dass eine derart abstruse Forderung nicht dazu beiträgt, mein Vertrauen zu erhöhen und wünsche demjenigen alles Gute, der an meiner Stelle sein Geschäft digital visualisieren läßt...

-- Kurze Pause --

Diesen Blogeintrag hatte ich schon Anfang November verfasst und wollte immer noch abwarten, ob man sich nicht vielleicht auch ohne diese "Geheimhaltungsvereinbarung" irgendwie einigen könnte. Da sich nun seit fast zwei Monaten nichts mehr getan hat, verkünde ich hiermit offiziell, dass ich kein Interesse an der Sache habe.
"Geheimprojekt" vollständig lesen

TK-Schrank-Extrem-Abtauen

Heute hatten wir das erste Problem mit unserem Tiefkühlschrank. Die Geräte haben, wie alle besseren Kühlgeräte, eine automatische Abtauvorrichtung. Dabei wird zweimal täglich der Verdampfer kurz mittels Heizstäben erhitzt, so dass das daran haftende Eis schmilzt. Diese Abtauphasen sind so ausgelegt, dass die Kerntemperatur der Ware nicht ansteigt, was einer Unterbrechung der Kühlkette gleichkäme.

Doch nicht immer klappt es so, wie es soll und manchmal spielt die Technik eben nicht mit. Das Speiseeis, dass im linken Schrank nicht zu sehen ist, war vorhin an- und teilweise aufgetaut, was einem Totalschaden entspricht. Ein Techniker war kurze Zeit später vor Ort, hat sich die Geräte angesehen und dabei festgestellt, dass wohl ein Thermostat nicht mehr so wollte, wir er eigentlich sollte.

Ich hoffe, dass jetzt wieder alles besser funktioniert...


Papierberg

Das erste Paket in diesem Jahr mit Rechnungen und sonstigen Unterlagen für den Steuerberater. Jeden Monat bekommt das Steuerbüro einen Stapel Papier von mir für die laufende Buchhaltung. Im Dezember 2006 ist dermaßen viel angefallen, dass ich es nichtmal alles in eine einzelne Einkaufstüte bekommen habe.