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Flecken im Cola-Kühlschrank

Ständig hatten wir eine grau-schmutzige Schicht in unserem großen Cola-Kühler. Unter den Flaschen bildeten sich die typischen Ringe und insgesamt waren die Fachböden immer und immer wieder mit einer klebrig-stumpfen Schicht überzogen.

Irgendwann ist ein Kollege hinter das Geheimnis gekommen:

Unter anderem hängt an der Marktbeleuchtung auch das beleuchtete Coca-Cola-Regal dran. Der Einfachheit halber hatten wir damals den Kühlschrank an eine freie Steckdose im Verteiler für das Kühlregal angeschlossen. Schalten wir das Licht aus, kühlt auch der Kühler nicht mehr. Das war eigentlich nie problematisch, denn innerhalb einer Stunde nach dem Einschalten waren die Getränke schon auf angenehme Temperaturen heruntergekühlt.

Während den Jahren der 24-Stunden-Öffnung haben wir das Gerät immer nur einmal pro Woche ausgeschaltet. Aber nun seit Anfang Mai immerhin jeden Abend. Und woher nun die schmutzigen Fachböden?

Nun: Wenn die Luftzirkulation im Kühler ausgeschaltet ist, schlägt sich Kondenswasser an den eiskalten Flaschen nieder und läuft irgendwann runter. Die Etiketten sind mit einem wasserlöslichen Kleber auf den Flaschen befestigt. Und wer eins und eins zusammenzählen kann, kommt auch darauf, wie nun der "Schmutz" in den Kühlschrank kam...

Seit dieser Erkenntnis bleibt das Regal nachts an.

Kürbisdeko

Kurz vor Ende Oktober haben wir noch spontan die vorhandene Halloween-Papierdekoration aufgehängt. Es gibt zwar dieses Jahr kein "Halloween-Shopping" (und auch keine anderen Halloween-Aktion, da der 31. Oktober dieses Jahr auf einen Sonntag fällt), aber zumindest etwas Kürbisdeko darf ja wohl sein... :-)


Reportage über die Nachtkunden

Eine Journalistik-Studentin hat angefragt, ob sie eine Reportage über die Vorkommnisse hier im Laden in den Nachstunden, also vor allem in der Zeit zwischen 0 und 6 Uhr, schreiben dürfe.

Ich musste sie in diesem Punkt leider enttäuschen. Seit ein paar Monaten sind ja nun bekanntermaßen genau diese Stunden aus meinen Öffnungszeiten herausgefallen.

Eckige Ecke

Unser Bio-Kühlregal hat eine sehr blöde konstruierte Ecke. Wer auch immer sich das Ding ausgedacht hat: In Kopfhöhe eine scharfkantige Metallecke unterzubringen, war eine echt hinrissige Idee.

Wie auch immer: Es haben sich schon mehrere Leute daran gestoßen, mich eingeschlossen. Leider finde ich einfach keine passable Lösung, wie man die Ecke im wahrsten Sinne des Wortes entschärfen könnte. Einen aufgeschnittenen Tennisball wollte ich da nun nicht gerade draufpfropfen. Weiß jemand zufällig eine bessere oder sogar richtig profesionelle Lösung dafür?


Eine Portion Trockeneis...

Mit unseren Tiefkühlkost-Lieferungen bekommen wir auch immer einige Stücke Trockeneis, die primär nicht dem SPAR-Markt-Team als Spielzeug dienen, sondern die Temperatur in den Kühlbehältern länger halten sollen. Will sagen: Nachdem die Container geöffnet wurden, können wir mit dem Eis nichts mehr anfangen.

Eigentlich wäre es vollkommen egal, wo man das Zeugs unterbringt. Es sublimiert, wird also vom Festen aggregatzustand direkt gasförmig und hinterlässt keine Pfützen. Ich werfe die eisigen Brocken immer hinter eine Kühltruhe, wenn ich Tiefkühlkost packe. Die für die Abteilung verantwortliche Kollegin bringt sie aber immer brav zu einem Waschbecken in einem Nebenraum. In Verbindung mit dem dort vorhandenen Wasser sorgt das immerhin knapp minus 80 Grad kalte Trockeneis immer wieder für Überraschungen. So zum Beispiel in diesem Fall, als sich Teile des Edelstahlbeckens so sehr abkühlten, dass sie von einer Eisschicht überzogen wurden:


Fertig ist der Spuckschutz

Ein paar Stunden Arbeit, etwas handwerkliches Geschick und schon kann man mit einfachen Teilen aus dem Baumarkt eine 1,3qm große Scheibe stabil an einen Edelstahltisch "basteln".
Die Konstruktion ist stabil und zugleich elastisch genug, um auch durch auch stärkere Rempler nicht beschädigt werden zu können. Sehr schön. Die Scheibe ist 60 cm hoch, die Oberkante befindet sich folglich in knapp 1,50m Höhe. Da greift und sabbert niemand so schnell drüber. ;-)


Plexiglas ist spröde!

Der Franzose würde sagen: "Merde!"

Das abgebrochene Stück werden wir einfach wieder einkleben. Dürfte nicht weiter auffallen, da sich die Stelle (zum Glück) genau vor dem Vierkantrohr befindet. Warum eigentlich "zum Glück"? An anderer Stelle hätten wir ja nicht gebohrt und geschraubt...


Spuckschutz-Bauarbeiten

So baut man einen Spuckschutz an einen Gastro-Edelstahltisch: Man nehme zwei Aluvierkantrohre, ein paar Bolzen, ein Aluwinkelprofil und eine Acrylglasplatte (noch nicht eingebaut) – und etwas Kreativität. Ein paar Stunden wird's aber wohl noch dauern...


Flaschenkegeln

So kann es aussehen, wenn eine oder mehrere Flaschen auf dem noch relativ leeren Flaschentisch umfallen und man in den folgenden Stunden den Leergutautomaten nicht weiter beachtet. Durch die liegenden Hindernisse auf dem Tisch werden andere Flaschen umgeworfen, die Kettenreaktion setzt sich fort. Die Folge: Der Tisch ist voll, obwohl sich nur ein Bruchteil der eigentlich möglichen Flaschenkapazität darauf befindet.

Passiert in der Form zum Glück nicht allzu oft. :-)


Edelstahltischzusammenbau

Kleiner Job für die frühen Nachmittagsstunden: Einen Edelstahltisch selber zusammenbauen. Fast wie bei IKEA: Die Anleitung ist fußgemalt und kyrillisch beschriftet und die Schrauben passen teilweise nur sehr schwer.

Aber es hat schließlich doch geklappt:


Virtueller Rundgang (in Planung)

Burkhard hatte mir vor längerer Zeit gemailt:
Da ich das wohl in den nächsten Jahren nie zu Dir in den Laden schaffen werde und ich gerne täglich die Geschichten aus Deinem Laden lese bin ich immer wieder an einer Sache interessiert. Wie sieht das bei Dir aus? Man kann es aus der Ferne sich nicht richtig vorstellen. Könntest Du vielleicht mal einen bebilderten Rundgang durch Deinen Supermarkt machen. So nach dem Motto vom Eingang bis zur Kasse. Ich hatte das schon mal in einem Kommentar erwähnt, aber das kann bei den vielen Beiträgen schon mal untergehen. Ich würde mich riesig freuen!
Daraus entstand die Idee, den kompletten Laden in einer Art "virtuellen Rundgang" darzustellen. Nach längeren Planungen steht derzeit das erste funktionierende Stück, der Rest kann kommen.

Die technische Seite ist dabei eher trivial, allerdings wären (verständlicherweise) sehr viele Bilder notwendig. Insgesamt ist dieser Rundgang also vor allem Fleißarbeit für die langen Winterabende.

Wartet's ab... Wenn's so weit ist, steht es hier zuerst. :-)

Edelstahltisch (Suchbild)

Die Donutmaschine soll natürlich einen eigenen Tisch bekommen, auf dem sie sicher und stabil stehen kann. Dazu habe ich mir einen Edelstahltisch aus der Gastronomie ausgesucht, der allerdings noch selber zusammengeschraubt werden muss (Verkäufer: "Das ist leichter als bei einem Tisch von IKEA." – glaubte ich ihm prompt...), was ich heute Nachmittag mal versuchen werde. Dann "nur noch" die Teile für den zukünftigen Spuckschutz montieren. Anführungsstriche deshalb, weil da mit hunderprozentiger Sicherheit ein paar Probleme auftauchen werden...

Auch wenn der Karton auf dem Bild relativ klein aussieht – das Teil ist immerhin zwei Meter lang:


Quellensicherung

"Quellensicherung" bedeutet, dass in oder an einer Ware bereits bei der Herstellung, Montage oder Verpackung ein Warensicherungsetikett so angebracht wird, dass es gar nicht oder zumindest nicht ohne Schwierigkeiten zu entfernen ist.
Die Etiketten können zum Beispiel in Schuhabsätzen, Einnähetiketten oder Nähten zu finden sein. Teilweise befinden sie sich fest unter den Etiketten einer Verpackung, innerhalb einer versiegelten Verpackung oder sind in das Gehäuse eines Elektrogerätes eingebracht.

Der Nachteil der Quellensicherung besteht darin, dass Händler, die nicht über eine entsprechende Anlage verfügen, Ware mit aktiven Artikelsicherungen verkaufen. Die können dann in einem anderen Laden Alarm auslösen und ggf. für erhebliche Missverständnisse sorgen.

Diesen Beitrag möchte ich als Referenz verwenden, falls ich mal wieder in anderen Beiträgen den Begriff "Quellensicherung" verlinken möchte. Und vielleicht freut sich ja noch der eine oder andere Leser über die Erklärung. :-)