Meine alte
Salattruhe liegt nun erst mal bei mir in der Halle auf dem Schrotthaufen. Ich werde sie zur Entsorgung wohl in ihre Einzelteile zerlegen, da die Schrotthändler den gekapselten Kühlkompressor aufgrund des sich darin befindlichen Öls nicht annehmen wollen, können oder dürfen. Um das Kältemittel mache ich mir übrigens keine Sorgen mehr – das ist nämlich durch eine irreparable Leckage auf Nimmerwiedersehen verschwunden, was ja nun auch der Grund dafür war, dass ich die
neue alte Truhe gekauft habe.
Vor ein paar Jahren: Ein junger Mann arbeitet bei mir und kündigte irgendwann, da er aufgrund seines Studiums keine Zeit mehr für den Nebenjob hatte.
Vor ein paar Monaten: Der selbe junge Mann erkundigte sich bei mir, ob ich wieder einen Job für ihn hätte. Ich verneinte zu dem Zeitpunkt, versprach aber, mir eine Erinnerung in mein "Bewerber"-Fach zu legen und falls wir mal wieder akut Leute suchen würden, an ihn zu denken.
Vor ein paar Tagen: Aufgrund von akutem Personalbedarf den Mann angerufen und ihn gefragt, ob das noch aktuell wäre und ob er sich einen Job an der Kasse zutrauen würde. War noch aktuell und nachdem alles geklärt war, vereinbarten wir einen Termin für eine Proberunde an der Kasse.
Ein paar Stunden vor der Proberunde: Er hat den Termin abgesagt. Nicht nur für diesen einen Tag, sondern generell. Aus privaten Gründen kann er gar keinen Nebenjob annehmen.
Auf sowas stehe ich ja richtig…
Der Fußboden hier im Markt wird auf jeden Fall abgeschliffen werden, wie es schon mit der Fachfirma
vor ein paar Monaten besprochen wurde.
Allerdings werden wir diese Arbeit doch nicht in mehrere einzelne Häppchen zerlegen, wie im Februar-Posting geschrieben. Der Aufwand, solche großen Bereiche hier freizubekommen, ist immens. Dazu hätten wir für jede Aktion einen oder zwei Tage, an denen wir den Laden schließen müssten.
Stattdessen wird der Fußboden eine der allerletzten Baustellen im ganzen Renovierungs-Projekt werden. Wenn alle Regale, der Kassentisch, Kühlmöbel und was hier sonst noch dauerhaft aufgestellt sein wird, im Laden untergebracht ist, werden nur die sichtbaren Bereiche an einem Stück saniert, geschliffen und versiegelt werden. Wen interessiert, wie der Fußboden unter der Einrichtung aussieht? Da kann man ruhig mal
pfuschen sparen.
Außerdem wird das in anderen Läden nicht anders gemacht.
Habe mal bei der für uns zuständigen Niederlassung von
Kalo angerufen, damit unser
neuer Heizkörper an der Kasse mit einem eigenen
Heizkostenverteiler ausgestattet wird.
Und natürlich muss der HKV vom
alten Heizkörper, der noch hier im Lager steht, ausgelesen und deaktiviert werden.
"
Wir kommen die Tage mal her."
Der neue Heizkörper ist fest, alles sieht gut aus.
Damit ist der nächste Schritt für die Modernisierung getan, in diesem speziellen Fall für den neuen Kassentisch.
Momentan ist der Installateur dabei, den neuen, kleineren, Heizkörper vorne am Pfeiler neben der alten Kasse zu montieren:
Der alte Heizkörper ist weg, der neue kommt… nicht mehr heute. Bedingung war, dass die neue Heizung
nicht nach rechts über den Pfeiler hinausragt. Leider war der neue HK ein Stück zu breit, so dass die Firma erst mal einen neuen, schmaleren besorgen muss. Morgen oder übermorgen oder so.
Zeit, da mal ordentlich sauber zu machen:
Der Heizungsbauer ist da und will den Heizkörper an der Kasse umbauen.
Ende Juni
scheiterte das schon mal an einem festsitzenden Ventil in der Rücklaufleitung. Nachdem ich erfolglos versucht hatte,
jemanden zu finden, der die Leitung einfrieren kann, hat sich nun überraschenderweise "unsere" Firma wieder gemeldet und hat das Problem auch gelöst.
Dann mal los…
Eine der ersten Amtshandlungen hier in der Firma nach dem Urlaub: Die Post der vergangenen zwei Wochen sondieren. Ein großer Teil davon waren Rechnungen, ein weiterer großer Teil bestand aus Werbung.
Zu
diesem Beitrag kamen mehrere Kommentare, dass die Fenster falsch herum eingesetzt sind. Das ist prinzipiell richtig, die Ausleistung gehört
normalerweise nach innen.
Das macht man aber bei sehr großen (und damit natürlich auch sehr schweren) Fenstern aus konstruktionstechnischen Gründen eben manchmal anders, da es viel zu kompliziert wäre, so große Scheiben durch den Eingang zu tragen und dann händisch in den Rahmen zu setzen.
Hier seht ihr, dass meine neuen Scheiben mit einem
Kran in die Rahmen gesetzt wurden. Aufgrund der Dimensionen ist die Gefahr, dass jemand einfach die Leisten öffnet und ins Gebäude einsteigt, doch eher gering. Wie sollte ein Einbrecher die Scheibe aus dem Rahmen klappen können, ohne unter 350kg Glas erschlagen zu werden?
Also: Alles im grünen Bereich.
Der Fahrer des Entsorgungsbetriebs und auch ich sind mal wieder zehn Jahre gealtert, aber dafür ist der Container wieder leer. Es ist ja nicht nur das Drama rund um unsere Einfahrt – der LKW konnte nicht mal auf dem regulären Weg hier durch die Straße, da sie mit den legal geparkten Autos so eng ist, dass er selbst mit seinem Zweiachser da nicht durchfahren konnte.
Wenn es in der Kantstraße mal brennt, ist Highlife in Tüten.
Unser Einwegcontainer ist mal wieder vollvollvoll. Eigentlich sollte er am Montag schon geleert werden, aber die Parksituation ist seit Montag wieder einmal katastrophal. Stehen und standen wie immer alle legal da, aber das hilft uns trotzdem nicht weiter.
Morgen früh soll der LKW noch einmal herkommen. Wie es der Zufall wollte, waren gerade eben die entscheidenden Parkplätze in der Kantstraße frei. Schnell den Anhänger dort hingestellt, zwei Pylonen daneben, vor alles ein Flatterband und dann noch Schilder dran mit dem Hinweis "
Bitte freihalten für LKW!"
(Das sieht auf dem Foto so riesig aus, sind aber nur acht Meter.)
Wenn
das nicht hilft, dann weiß ich auch nicht weiter…
Die Salate etc. sind erst ab morgen wieder da, aber so gefällt mir das richtig gut. Ist eins der schönsten Provisorien, die wir je hatten.
Ohne weitere Schäden haben wir die Truhe gestern Abend hier noch in den Laden gestellt. Die Farbgebung ist schon "zukunftsweisend", aber den "Wir lieben Lebensmittel"-Aufkleber habe ich trotzdem entfernt. Wir sind noch kein Edeka-Markt und damit darf ich offiziell diese Werbemittel auch noch nicht benutzen.
Die Truhe hat zwar ein paar Schrammen, aber sieht unterm Strich so gut aus, dass wir sie sogar noch nach dem Zeitraum, den sie überbrücken soll, benutzen könnten. So eine kleine Stolpertruhe kann man ja immer mal gebrauchen.
Die Kollegen sollten sie gestern Abend noch gründlich reinigen und dann ohne Stromanschluss über Nacht stehen lassen. Ob es bei diesem Gerät notwendig ist, eine Ruhephase nach einem Transport einzulegen, weiß ich gar nicht, aber da wir ohnehin erst heute Morgen wieder Ware bekommen haben, spielte das keine große Rolle…
Da sind wir gestern nun in Richtung
Korbach gefahren, um uns eine alternative Kühltruhe für die Gemüseabteilung zu holen. Hier im Umkreis gab es leider nichts und die Truhe haben wir für 99 Euro bekommen.
Mutete etwas seltsam an, sie bei strömendem Regen einfach so in den offenen Hänger zu stellen, aber der Händler versicherte mir, dass das dem Gerät überhaupt nichts ausmacht. Dass sie gewissermaßen wasserfest sind, war mir klar, denn bei der Reinigung oder alleine schon durch Kondenswasser fällt ja nun auch einiges an Flüssigkeiten an. Aber so komplett draußen…