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Knapp 1700 Euro Schaden!!!111EINSELF

Vor dem kleinen Markt in der Münchener Straße haben wir im Grunde als Dauereinrichtung einen großen Tisch mit Blumen stehen. Dieser Tisch steht zwar auf Rollen, aber die Bremsen sind natürlich immer gewissenhaft angezogen, damit sich der Wagen nicht selbstständig macht und möglicherweise gegen ein parkendes Auto oder gar auf die Straße rollt:



Es war im April dieses Jahres, als der Wagen plötzlich und ohne erkennbaren Grund "an" einem der geparkten Autos stand. Der Halter war außer sich, die Polizei kam auch noch her und in der Folge hatte er auch noch einen Anwalt eingeschaltet, um seine Ansprüche regeln zu lassen.

Mein Mitarbeiter konnte an dem Tag keinen Schaden erkennen, die Polizei konnte keinen Schaden erkennen und eigentlich war auch niemandem klar, wie der Tisch durch seine Beschaffenheit einen Schaden am Scheinwerfer des Mercedes hätte verursachen können. Wäre er durch den Wind mit Schwung gegen das Auto gerollt, hätte eine lackierte Stelle getroffen werden müssen. Aber das war mir fast egal, ich gab die Sache an meine Versicherung ab und diese schaltete einen Gutachter ein, der bei einem Ortstermin den Benz und unseren Blumentisch begutachtete.

Sehr ihr einen Schaden auf dem Bild? Nein?

Tzja, knapp 1700€ gab es dafür von der Versicherung.


Termin und weg!

Eine Bewerberin kam im Markt in Findorff pünktlich zum vereinbarten Termin für ein Vorstellungsgespräch.

Die Marktleitung telefonierte zu dem Zeitpunkt gerade, da eine wichtige Bestellung durchgegeben werden musste, und bat die Frau, kurz zu warten.

Das Gespräch dauerte noch knapp drei Minuten, aber offenbar hatte die Bewerberin in der Zwischenzeit das Interesse verloren und war wortlos verschwunden.

Dann eben nicht… :-)

Neue Fleischtruhe in Findorff

So sieht die neue Fleischtruhe im Markt in der Münchener Straße übrigens fertig aufgestellt und angeschlossen aus. Fehlt nur noch die Ware, aber da bekommen wir leider erst nächste Woche wieder Nachschub…


Graue Macao

Bestellt hatte ich eine AHT-Truhe, Typ "Macao". Worüber wir überhaupt nicht geredet hatten, war die Farbe und so wurde sie dann in der selben Farbe beauftragt, wie auch meine Sydney-Truhen hierin der Neustadt haben. Hatte ich zwar so nicht geplant, ist aber vollkommen okay. Verpassen wir dem kleinen "nah&gut" eben auch nach und nach einen frischen Anstrich. :-)

Hier gerade ausgepackt und noch nicht angeschlossen:


E3 Spedition

Zwischendurch habe ich ein Foto vom Mitarbeiter im Markt in der Münchener Straße bekommen: Ein großer LKW einer Spedition vorgefahren und hat eine für uns bestimmte Fleischtruhe an Board. Endlich. :-)


Neue Bank

Damit ist dann auch die dritte Sitzbank, die wir vor dem Markt in der Münchener Straße stehen hatten, in die Annalen der Geschichte (und damit natürlich auch dieses Blog) eingegangen.

Wer auch immer das wie geschafft hat: Nun gibt es keine Bank mehr.




Kaputte Fleischtruhe

Im Markt in der Münchener Straße ist unsere Fleischtruhe verreckt. Es handelt sich um das gleiche Modell wie hier in der Neustadt und eigentlich sind das grundsolide Linde-Truhen. Aber der Name verrät es ja schon: Sie sind etwas älter und die Reparatur würde mit neuem Kompressor rund 2000 Euro kosten. So viel Geld möchte ich in die alte Truhe nicht mehr investieren.

Aber was nun? Wir brauchen eine neue Truhe, dringend dazu…

Mal gucken, ob ich irgendwas erreichen kann. Ich habe ja nun genug Kontakte in alle Richtungen, aber selbst ein Hersteller von solchen Dingern kann sie nicht mal eben in den Kofferraum laden und hier abwerfen.

Aushilfen in Findorff

Es ist mal wieder so weit:
Wir suchen ab sofort für unseren "nah&gut"-Markt in der Münchener Straße 66-72, 28215 Bremen:

· Kassierer/innen für Früh- und Spätschicht (7-14/14-20 Uhr)

Gute Deutschkenntnisse vorausgesetzt, gerne Studenten. Kassenerfahrung ist keine Notwendigkeit, erfahrene Bewerber werden aber bevorzugt.

Bitte schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf direkt im Markt abgeben oder per Post an die oben angegebene Adresse senden.
Ist schon toll, wenn potentielle Bewerber trotz persönlicher Empfehlung nicht mal zum Vorstellungsgespräch auftauchen… :-|

Wenn das CMS abraucht…

…kann man eben mal keine Stellenanzeige für den Markt in der Münchener Straße im schwarzen Brett auf bremen.de veröffentlichen:
Fatal error: Allowed memory size of 134217728 bytes exhausted (tried to allocate 71 bytes) in sixcms72://sixcms/functions/article/ArticleDataSave.php on line 569
Versuchen wir's eben später noch einmal…

Langer Lebenslauf, kurzer Job

Anfang des Jahres brauchten wir für den Markt in der Münchener Straße unbedingt neues Personal. Nicht nur ein paar Aushilfen, sondern sogar Leute mit Verantwortung, denen man auch administrative Aufgaben und langfristig auch den Ladenschlüssel anvertrauen kann. Unter anderem hatte sich eine junge Frau beworben, bei der eigentlich alles top war: Gelernte Einzelhändlerin, super Zeugnis, nett und freundlich – wir waren uns sofort einig, dass wir sie zu einem Vorstellungsgespräch einladen müssten. Da gab es nur einen ganz dicken Wermutstropfen: Ihr Lebenslauf. In vierzehn Jahren wären wir nun ihr sechzehnter (!) Arbeitgeber. Zu Anfang meiner Selbstständigkeit hätte ich sowas schulterzuckend hingenommen, kann doch schließlich passieren und die unterschiedlichsten Gründe haben, warum man häufiger den Job wechselt.

Heute sehe ich das anders. Ich will nicht ausschließen, dass es auch vereinzelte Ausnahmen gibt, aber mit meinen über 16 Jahren Erfahrung als Arbeitgeber kann ich ziemlich sicher sagen, dass sich Mitarbeiter, die einen solchen beruflichen Lebenswandel vorzuweisen haben, sich nicht plötzlich nur dadurch gänzlich ändern, dass sie bei mir arbeiten. Aller Warnungen zum Trotz luden wir die Bewerberin nicht nur, sondern stellten sie auch zum ersten Januar dieses Jahres als Vollzeitkraft ein.

In der ersten Woche arbeitete sie richtig gut mit. Sie nahm alles an, was wir hier an Informationen gaben und auch von den Kunden kamen positive Stimmen über die nette neue Kollegin. In der Folgewoche war die schon durchgängig krankgeschrieben. Bei anderen Arbeitgebern (und normalerweise auch bei mir) wäre das schon das Aus für den Job gewesen. Aber noch einmal hörten wir nicht auf die Warnhinweise unserer kleinen inneren Stimmen, die laut brüllten.
Am Montag (16. Januar) war die Kollegin wieder da, am Dienstag kam sie unentschuldigt nicht zur Arbeit. Dieses unentschuldigte Fehlen war für uns der Anlass, ihr Arbeitsverhältnis dann doch noch innerhalb der Probezeit zum 11. Februar zu kündigen. Vom Mittwoch bis zum Ende der Zeit bei uns war sie dann nur noch krankgeschrieben und kassierte für die elf Tage im Februar noch ihren Anteil der Lohnfortzahlung. In den ersten vier Wochen eines Beschäftigungsverhältnisses existiert dieser Anspruch glücklicherweise nicht, so dass sie im Januar tatsächlich nur die eine Woche und zwei (buchhalterisch) gearbeitete Tage von mir bezahlt bekommen hat.

Der/Die nächste Bewerber/in mit so einer bewegten Vergangenheit wird erst gar keine Chance von uns bekommen. Das steht jetzt definitiv fest. :-(


Der kleine Türdiktator

An unserem Aufzug in Findorff sollen die Türdiktatoren (sic!) getauscht werden. Ich habe lange darüber gerätselt, was damit wohl gemeint ist und bin erst heute mal auf die Idee gekommen, mal das Wehwehweh für eine Antwort zu bemühen.

Nun: DICTATOR Türdämpfer

Sicherheitssiegel

Nachdem ich das neue Schloss für den Tresor ausgepackt hatte, staunte ich etwas über das angebrachte Sicherheitssiegel, das herstellerseitig schon eine Beschädigung aufwies.

Ist mir jetzt aber auch egal. Das Schloss funktioniert und ich sehe mit meinem technischen Verständnis auch keinen Grund, warum sich das in den nächsten Wochen, Monaten oder Jahren ändern sollte.


Neues Schloss für den Tresor

Die alten Schlüssel von unserem kleinen Tresor in Findorff waren übrigens (beide) in so schlechtem Zustand, dass wir das Schloss nun gegen ein komplett neues ausgetauscht haben.

Damit hatte sich auch meine Photoshop-Arbeit erledigt, den Bart vom alten Schlüssel für das Foto so zu verfremden, dass er nicht nachgemacht werden kann.

Im Original sieht der so aus und wenn jetzt sich jemand noch die Mühe machen möchte, das Profil anhand des Fotos nachzumachen: Viel Vergnügen, das dazugehörige Schloss liegt aber leider schon im Altmetall. ;-)