In meinem neuen Onlineshopsystem kann man nicht nur als Gast bestellen, sondern man wird auch nicht genötigt, seine Telefonnummer, seine Mailadresse oder sein Geburtsdatum anzugeben. Diese Daten sind für den Bestellvorgang faktisch nicht notwendig. Vorsichtshalber weisen wir im Text darauf hin, dass es durchaus sinnvoll sein könnte, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer anzugeben. Rückfragen können nunmal immer vorkommen und sowas per Briefpost zu klären ist doch irgendwie umständlich.
Nun ist so ein Fall eingetreten. Aufgrund der Planungen für die Halloween-Veranstaltung hier im Laden ist mir der Versand durchgerutscht. Allerdings gebe ich dem Kunden als Trost noch Ware im Wert von zehn Euro extra mit, da der Verkaufspreis im Shop zu hoch eingestellt war. Das hätte ich ihm gerne mitgeteilt, aber nun wird er sich überraschen lassen müssen.
Aber vielleicht ist Torsten B. aus F. ja auch Blogleser und ist nun auf diese Weise "passiv" kontaktiert worden. Die Chance ist ja doch recht groß.
Noch ein Foto von gestern Abend. Von der Fassade im Gebäude, in dem sich mein Markt in Findorff befindet, haben sich ein paar Gesteinsbrocken gelöst. Natürlich genau über meiner Eingangstür. Zusammen mit zwei erstaunlich gut gelaunten Polizisten hatten wir mit ein paar Gemüsekisten und Flatterband mit "Polizeiabsperrung"-Aufdruck eine provisorische Sicherheitszone gebastelt. Davon war heute Morgen zwar nicht mehr viel übrig, aber es war ein Versuch wert.
Ab Montag wird das Gebäude dann eingerüstet, damit der Schaden im dritten Stock endgültig behoben werden kann. Der Laden ist derzeit aber wieder frei zugänglich.
Eben habe ich noch schnell eine Bestellung an Zotter gefaxt. Der "Cube" ist der große Adventskalender und davon habe ich erstmal "nur" 40 Stück genommen. Die "Himmelstreppe" empfinde ich als zu teuer und der Mitzi-Blue-Kalender ist denkbar schlecht zu verschicken.
Im Shop werde ich die Artikel aber erst verfügbar machen, wenn die Ware auch tatsächlich hier bei mir steht. Nicht, dass da plötzlich noch irgendetwas Unerwartetes dazwischenkommt.
Werbung in eigener Sache: Die Zotter-Weihnachtstafeln sind ab sofort auch im Onlineshop verfügbar. Derzeit findet ihr dort nur die 70g-Tafeln. Ob ich mir die schlechter laufenden weihnachtlichen Mitzi-Blue, Labooko und sonstigen Spezialitäten antun werde, weiß ich noch nicht. Vermutlich aber nicht. Aber die Adventskalender werden natürlich auf jeden Fall noch folgen!
Wer die Tittis sucht, sucht übrigens vergeblich, denn die Mitzi-Blue-Sorten fehlen komplett. Ich scheue mich etwas davor, die in den Shop einzubauen, da sie aufgrund ihrer enormen Zerbrechlichkeit nicht ernsthaft für den Paketversand geeignet sind. Wären die trotzdem interessant, eventuell mit einem Hinweis auf mögliche Transportschäden und die vollständige Ablehnung der Haftung dafür?
PS: Die Weihnachtstafeln folgen wahrscheinlich morgen.
Mit (zugegebenermaßen viel zu langer) Verzögerung füllt sich nun endlich auch wieder der Onlineshop. Sorte für Sorte hacke ich gerade alle neuen Zotter-Variationen in die Datenbank, bzw. schalte die alten Sorten wieder frei. Ich verspreche, dass an diesem Wochenende das volle Sortiment wieder verfügbar sein wird.
Die Bilanz des gestrigens Komplettausfalls einer Tiefkühltruhe im Markt in der Münchener Straße: Insgesamt 74 Tiefkühlpizzen und 15 Tüten Aufbackbrötchten waren matschig weich und daher ein Fall für die Tonne.
Der Schaden hätte größer sein können. Tut trotzdem weh.
Nachdem sich in meinem Markt in der Münchener Straße monatelang niemand mehr aus dem Hause Lindt blicken ließ, haben wird den Regalplatz an den Hachez-Abkömmlig Feodora (die mit den gelben Verpackungen) übergeben. C’est la vie.
Wer bei dem Titel gerade Appetit bekommen hat, muss leider enttäuscht werden. Die Pizza hätte eigentlich tiefgefroren sein sollen. Dummerweise ist im Markt in Findorff eine Tiefkühltruhe ausgefallen (offenbar schon gestern Abend) und der gesamte Inhalt (Vor allem Pizza) ist inzwischen nicht nur weich, sondern regelrecht warm gewesen.
Die möchte man nichtmal mehr essen, denn dahinter könnte tatsächlich ein gesundheitliches Risiko stecken. Mist.
Mal gucken, was der bereits gerufene Techniker dazu sagen wird – und vor allem hoffe ich, dass sich die Kosten für die Reparatur in Grenzen halten werden. Der Sachschaden durch die verdorbene Ware ist schon traurig genug.
Die Spuren der Überschwemmungen von Anfang August sind immer noch nicht vollständig beseitigt.
Der Techniker, der die Wartung des Aufzugs in meinem Markt in der Münchener Straße durchführte, hat dabei nämlich festgestellt, dass der Fahrstuhlschacht ebenfalls vollgelaufen ist. Einen halben Meter hoch steht das Wasser dort drin und muss nun (aufgrund der Ölverschmutzung) von einer Fachfirma entsorgt werden.
Derzeit warte ich auf den Konstenvoranschlag dafür.
Diese werden neben ihrer legalen Nutzung zur illegalen Herstellung von Explosivstoffen verwendet!
Mit Natriumchlorid kann ich dienen, kiloweise dazu, aber das ist wohl nicht so spannend. Wieso bekommen wir nur so ein Schreiben, in dem unter anderem darauf hingewiesen wird, auf folgende Dinge zu achten:
· Kunde zögert sich auszuweisen und Personalien mit Anschrift und Telefonnummer anzugeben oder eine schriftliche Bestellung aufzugeben
· Erreichbarkeit des Kunden nur über Mobiltelefon
· ohne erkennbaren Grund veränderte Bestellpraxis
· Übergabe an Parkplatz oder Bahnhof
· angegebener Verwendungszweck ist nicht plausibel
· u.v.m.
Auf alle Fälle wird eindringlich darauf hingewiesen, den Vorfall der Polizei zu melden.
Ich habe von diesen Dingen keine Ahnung, darum einfach mal in die Runde gefragt:
1.: Dürfen diese Chemikalien einfach so in beliebigen Mengen frei verkauft werden?
Wenn dies zutrifft, ist das Infoblatt relativ wertlos. Niemand tut etwas illegales beim Kauf oder Verkauf dieser Stoffe. Unbescholtene Verwender geraten aufgrund irgendeiner (möglicherweise unbeabsichtigten) Unregelmäßigkeit ins Visir der Polizei.
2.: Dürfen diese Chemikalien unter Einhaltung bestimmter Richtlinien verkauft werden?
Dann sind die Abläufe sicherlich klar geregelt. Legitimation des Käufers, ggf. Verwendungszweck und/oder -Nachweis.
Was kommt als nächstes? Hinweise an Tankstellenpächter, darauf zu achten, wer Benzin in Reservekanister füllt und Putzlappen kauft, weil man daraus Molotow-Cocktails basteln könnte?
Es geschah an der Kasse im Markt in Findorff: Eine Kundin rempelte sich den Weg durch die anderen wartenden Kunden frei: "Darf ich mal, ich hab nur ein Teil!". Bei dem "einen Teil" handelte es sich um einen Sechserträger Beck's, den sie um diese Uhrzeit auch überall anders hätte bekommen können.
Während sie ihr Kleingeld zusammensuchte, entschuldigt sie sich Richtung Schlange und erklärte, dass ihr Taxi draußen warten würde. Während er das Geld nachzählte, sagte mein Mitarbeiter zu ihr, dass wir auch einen Lieferservice hätten.
Seine weitere Aussage "Stimmt auf den Cent genau!" inspiriert die Kundin zu einem Sprint in Richtung wartendes Taxi. Im Weglaufen meint sie noch, Liefern sei bestimmt teuer. Dafür reiche ihr Geld nicht.
Könnte natürlich sein, dass sie einfach nur mal eben während ihrer Taxifahrt vor dem Laden angehalten hat. Der Gedanke, dass sie eigens mit dem Taxi zu meinem Laden gefahren ist, macht die Sache aber wiederum lustig.
Langsam arbeiten wir uns durch die zu Hause eingelagerten Picas-Reste. Nach sämtlichem Futter, Hunde- und Katzenspielzeug und -Pflegeartikeln kommt jetzt Aqua- und Terraristik dran. Momentan häufen sich hier auf dem Restetisch alle möglichen und unmöglichen Kunststoffteile, mit denen man einen Hindernisparkour für Fische bauen sein Aquarium dekorieren kann.
Auch diesmal gilt wieder: Es wäre einfach zu viel Aufwand, das ganze gemischte Geraffel in den Onlineshop einzupflegen. Also fragt erst gar nicht danach.
Bedrucktes Radiergummi auf der Büro-Fensterbank im Markt in Findorff. Müsste ich mal generell meinen Leuten beibringen, jede Anweisung mit einem "Sir, jawohl, Sir!" "Ja, Chef!" zu quittieren.