SPAR-Kennzeichenblende
Gesehen von Jan auf einem Parkplatz in Dresden. Leider fährt man zu SPAR hierzulande eigentlich nur noch, wenn man eine Tankstelle aufsucht – erfolgreich ausgerottet.



Hallo Björn!Mir fällt dazu nur ein Satz ein: Die Wege und Vorgehensweisen der Filialisten sind unergründlich. Die Konsequenz daraus, so behandelt zu werden, muss natürlich jeder selber ziehen…
Da Du heute wieder zum Thema Lebensmittelverschwendung geschrieben hast, muss ich mal von meinem heutigen dazu passenden Erlebnis in einem Komma-Strich-Markt berichten, der mir einen reichlich dicken Hals beschert hat und würde gerne wissen, ob das so stimmen kann.
Vermutlich aufgrund des sehr bescheidenen Sommers ist es momentan sehr schwer halbwegs gut aussehendes Gemüse zu ergattern. In der Gemüseabteilung gehe ich alle Packungen Chicoree durch und finde nur zwei die halbwegs gut aussehen. Zusammen mit anderen Artikeln stehe ich dann mit einer davon an der Kasse. Die Kassiererin nimmt die Packung Chicoree in die Hand, dreht und wendet sie, da bemerke ich, dass ich wiedermal ausgerechnet eine ohne Etikett erwischt habe. Plötzlich fliegt die Packung zur Seite und die Kassiererin beginnt die anderen Artikel zu scannen. "Darf ich Ihnen nicht verkaufen!" lautet die Ansage. "Steht kein Haltbarkeitsdatum drauf." Die reichlich grantige Kassiererin lässt nicht mit sich reden, das Argument, dass ich noch nie ein Haltbarkeitsdatum auf den im gleichen Markt gekauften Packungen Chicoree gesehen habe, zieht auch nicht. Noch während ich an der Kasse stehe wird die Packung abgeholt und verschwindet hinter den Kulissen vermutlich direkt im Müll, wo anstelle dieser Packung rein optisch wohl eher 80% des restlichen Gemüses dieses Markts hingehören würden. Hätte ich nicht einen der anderen Artikel gebraucht, hätte ich die Kassiererin aus Protest auf dem (kleinen) Einkauf sitzen lassen.
Nach einer Beschwerde am Service-Schalter (die zu meiner Verwunderung tatsache notiert wurde) bin ich dann zum Big-Brother-Award-Preisträger nebenan und - oh Wunder - habe dort ganz problemlos eine Packung Chicoree *ohne* Haltbarkeitsdatum gekauft.
Ich kann mir ja denken, dass die Marktleitung vielleicht vorgibt, dass abgepacktes Gemüse im Gegensatz zu losem nur mit Haltbarkeitsdatum
verkauft werden darf (wenn denn überhaupt eins draufstehen würde) aber mal davon abgesehen, dass ich die Art der beinahe kommentarlosen
Absortierung an der Kasse reichlich schäbig fand, ist gerade bei Chicoree sehr leicht erkennbar, ob es gut oder schlecht ist. Muss dann ausgerechnet eine der wenigen Packungen mit gutem Inhalt in den Müll wandern, wenn das restliche Gemüse des Ladens im Vergleich dazu aussieht als käme es von dort? Die Packung kann eigentlich nur aus einer frischen Lieferung von heute (Montag) sein, da am Samstag Nachmittag nur siffiger Matsch im Korb lag, den nun wirklich niemand gekauft haben dürfte (warum also wäre der dann nicht gegen den frischeren ausgetauscht worden).
Das mit dem Haltbarkeitsdatum kommt mir vor als wäre es nur eine durch schlechte Laune begünstigte, verschwenderische Ausrede, um keine EAN aufgrund des fehlenden Etiketts nachfragen zu müssen. Mir ist auch so, als hätte ich in diesem Markt in der Vergangenheit schon häufiger problemlos Gemüse mit abgefallenem Etikett (auch Chicoree) kaufen dürfen. In der Regel geht man in diesem Markt nie so "fürsorglich" mit den Kunden um; oft genug habe ich gesehen, wie Leute vor mir einen offenbar blind gegriffenen, offensichtlich schon sehr gammligen Eisbergsalat o.ä. auf das Förderband platziert und auch gekauft haben - ganz ohne Absortierung, geschweige denn Kommentar der Kassierer (Eisbergsalat ist übrigens auch in Folie gewickelt und ohne MHD).
Die Frau am Serviceschalter war ebenfalls etwas irritiert über das angeblich fehlende Haltbarkeitsdatum, hat sich aber wohl aus taktischen Gründen nicht weiter dazu geäußert.



Wir haben auf einer 6tägigen Lahn-Paddeltour gleich 3 Einkaufswagen gefunden und natürlich für Dich dokumentiert. Befreien konten wir sie nicht, alle lagen sicher schon länger und sehr schwer im Wasser.Das mit den Einkaufswagen ist schon echt so eine Sache. Jeder kennt sie, jeder nutzt sie – und entsprechend oft findet man sie in der Natur verteilt. Gerade beim Kanufahren (gibt es einen Sport, bei dem man näher an der Natur ist?) muss sowas besonders bitter wie auch besonders auffällig sein:
1. Gießen - LIDL
2. Gießen - Kaufland (Hat 'ne Nummer dran)
3. Limburg - evtl. auch Kaufland

Mir schwirrt immer noch die Sache mit Deiner muslemischen Mitarbeiterin im Kopf rum. Ständig trifft man auf Menschen, die Toleranz einfordern, eigene Regeln aufstellen wollen, aber andere Menschen in Ihrer Eigenart nicht aktzeptieren. Das ist nicht nur mit Deiner Kassiererin so, dass betrifft ganz allgemein auch Menschen, die in Berufen arbeiten, die gemeinhin als sehr minderwertig betrachtet werden.Vielen Dank für den Beitrag. Gerade wir hier merken das auch immer wieder. Irgendwas fällt dem Kunden herunter oder er lässt es einfach irgendwo stehen: "Das ist doch Ihr Job…"
Dir dürfte es sicher nicht fremd sein, wenn man als Mitarbeiter in einem Supermarkt eher von oben herab angeschaut wird. Ich selber habe seinerzeit einen "höherwertigen" kaufmännischen Berufsabschluss erworben und war jahrelang selbstständig tätig, bis es irgendwann nicht mehr so gut lief. Ich hätte sicherlich den Kopf in den Sand stecken können, war aber bereit, meine eigene Erwartung an mein Leben herunterzuschrauben und für wirklich wenig Geld einen Job in einem Schnellrestaurant anzunehmen. Ich habe wirklich alles gemacht, Gemüse geschnippelt, bei Schnee und Regen die Produkte ausgefahren, den letzten Dreck aus der hintersten Ecke der Küche geputzt, usw.
Das man den Leuten ihr Essen auch nachts um 22 Uhr in die dritte Etage schleppt, wird einem meist mit einem abschätzigen Blick und 5 Cent Trinkgeld "gedankt". Höhepunkte sind da so Kommentare wie "12,95? Machen wir 13 glatt, Du kannst es sicher gebrauchen und Dir davon auch mal was schönes kaufen!". Klasse...
Mittlerweile habe ich gefallen an der Gastronomie gefunden und mir eine Stelle gesucht, die mir mit meinem Lebenslauf eine Perspektive bietet. Okay, es ist eine der großen Burgerketten, aber wie sagte mein zukünftiger Chef noch gleich: "Die Möglichkeiten meiner Mitarbeiter sind nur durch meine Mitarbeiter selber begrenzt."
Das klang mir heute den halben Tag im Ohr, als ich bei meinem Probetag wieder einmal auf der "anderen Seite" stand. Mir gegenüber auch Menschen, die davon ausgehen, dass ich ohne Hauptschulabschluss von der Schule abgegangen sein muss, weil ich so einen "miesen Job" erledige. Ich muss sagen, dass der "Seitenwechsel" von den besser verdienenden Menschen zu denen, die jeden Tag hart um ihr Geld kämpfen
müssen, mir mehr als gut getan hat. Ich seh die Packer im Supermarkt, die Crews in Schnellrestaurants und viele mehr heute mit anderen Augen. Ich bin Quereinsteiger, weiß aber jetzt schon, welche Pläne er mit mir hat und wie ich dahin komme. Das es davon nichts geschenkt
gibt, wissen sicher leider auch die ganzen Mitarbeiter dort, die aufgrund ihrer Vorbildung ein Leben lang die Burger umdrehen werden.
Was viele dieser Jobs verdienen, ist der Respekt derer, deren Leben ohne diese Jobs wesentlich unbequemer wäre. Der Respekt, den ich bei
vielen Deiner Beiträge von Kundenseite auch ein wenig vermisse. Das wollte ich nur mal loswerden...![]()

In unserem lokalen E-Center wurde seit Jahren das Gemüse & Obst direkt an der Kasse gewogen. Für mich, als Kunde, war dies sehr angenehm.Ich bin ja ein absoluter Befürworter von den sogenannten "Check Out"-Waagen, also die in die Kasse integrierten Waagen. Mal gucken, was die für Vor- und Nachteile haben:
Vor 3 Wochen wurde dann plötzlich wieder auf das 'alte' System umgestellt. Also Gemüse & Obst selber wiegen und Aufkleber dran machen. Nicht das dies mich sonderlich stören würde, aber neugierig warum man wieder auf das selber Wiegen umstellt bin ich schon. Leider wissen die Verkäuferinnen auch nicht warum dies Umgestellt wurde, empfinden es sogar als 'nervig', da sehr viele Kunden an der Kasse wieder zurück in die Obst- & Gemüseabteilung geschickt werden müssen um das vergessene Obst/Gemüse zu wiegen.
– Keine ManipulationsmöglichkeitenNachteile:
– Keine / Weniger verwechselte Artikel
– Es wird kein zusätzliches Etikettenpapier benötigt
– Weniger Störungen durch z.B. Papierstau etc.
– Die Etiketten kleben nicht überall in der Abteilung
– Die Kunden kennen es so aus anderen Läden
– Kleine Verzögerung an der KasseWarum in besagtem E-Center auf das klassische System umgestellt wurde, kann ich nicht sagen. Ja nach Anzahl der Kassen, die in einem E-Center ja nun höher ist als in einem kleinen Nahversorgermarkt, könnte tatsächlich die Anschaffungspreis relevant gewesen sein. Aber warum man ein bestehendes System wieder abbaut, ist mir absolut schleierhaft…
– Höherer Anschaffungspreis (Pro Kassenplatz eine Waage statt einer zentralen SB-Waage)








Hallo Björn,Dazu ist mir nie etwas eingefallen, da ich die Idee nicht weiter verfolgt habe. Heute, an rund sieben Jahren (an dieser Stelle kam mir gerade das Blogjubiläum aus dem letzten Beitrag in den Kopf) Erfahrung reicher, würde ich direkt sagen, dass das so nicht funktioniert. Als große Community gibt es sowas ja schon im Web (z.B. ciao.de) – aber sowas für ein paar Kunden hier im Laden aufzubauen, würde vermutlich unverhältnismäßig viel Aufwand bedeuten.
bis Ende letzen Jahres habe ich mich durch dein gesamtes Blog gelesen. Es ist abwechslungsreich und interessant, wie du den Alltag schilderst.
Einige Beiträge haben noch offene Enden. Beim Durchlesen habe ich einige gesammelt, damit die vermutlich in Vergessenheit geratenen Sachen bei Gelegenheit abgeschlossen werden können.
Tut mir leid, dass du zum Abarbeiten der Mail einiges an Zeit investieren musst.
Als Erinnerung - vielleicht ist dir mittlerweile etwas eingefallen?:
http://www.shopblogger.de/blog/archives/17-Weinvoting.html
Mittlerweile einmal ausprobiert?:Ist eigentlich unrelevant. Wenn es mal vorkommt, dass Leute sich unbedingt vordrängeln müssen, sagen wir was. Ansonsten mischen wir uns nicht ein, solange die Kunden sich nicht gegenseitig die Köpfe einschlagen.
http://www.shopblogger.de/blog/archives/378-Lange-Schlange.html
Meiner Meinung nach könnte das nicht schaden. Vielleicht reicht es auch, an die gute Kinderstube zu erinnern. Das Gemecker eines Rentners, der nicht so schnell/schneller als die anderen an die neu geöffnete Kasse rennen konnte, hab ich noch im Ohr...
Präsentkörbe vom ehemaligen Feinkosthändler?:Die Leute haben sich nie wieder bei mir gemeldet. Das Haus ist inzwischen offenbar in anderer Hand, in den Räumen des ehemaligen Feinkostgeschäfts befindet sich heute ein "Café", in dem man nur zwielichtige Gestalten findet. Vielleicht leben die alten Leute ja auch schon gar nicht mehr. Sie waren vor knapp sieben Jahren ja schon "im fortgeschrittenen Rentenalter"…
http://www.shopblogger.de/blog/archives/941-Anfrage.html
Bleiben Die Verschwundenen verschwunden? Weder Wiki noch statische Liste sind zu finden.Das war eine tolle Idee, aber sowas zu pflegen, ist fast unmöglich. Irgendwas fehlt immer, dann kommen Produkte wieder neu auf den Markt, es gibt unzählige Hersteller usw.
http://www.shopblogger.de/blog/archives/1208-Die-Liste.html
http://www.shopblogger.de/blog/archives/1222-Die-Verschwundenen-WIKI.html
Du hattest einmal angedacht, für die späteren Abendstunden einen Türsteher zu engagieren. Hat sich das Problem durch die wieder verkürzten Öffnungszeiten relativiert oder hast du jetzt einen?Hat sich erledigt. Die Idee ist verworfen, da es im Großen und Ganzen doch eher friedlich ist. Ein paar Typen haben Stress gemacht und
http://www.shopblogger.de/blog/archives/6322-Bald-wohl-mit-Tuersteher.html
http://www.shopblogger.de/blog/archives/6358-Tuersteher-sorgt-fuer-Medieninteresse.html
Ist eine Leinwand (gelegentlich) vorhanden?:Die Idee war, hier neben dem Laser vor allem auch einen Videoprojektor zu installieren. Das Problem war letztendlich, dass hier einfach der Platz für eine richtige Leinwand nicht vorhanden ist. Wir haben zwar eine große Leinwand (3x4m), aber die ist nicht ernsthaft zu gebrauchen, wenn sich gleichzeitig auch Kunden hier aufhalten sollen.
http://www.shopblogger.de/blog/archives/6534-Improvisierte-Leinwand.html
Utamtsi.de zeigt momentan ins Nichts und gehört Manuel Schmitt:Höh? Die Domain gehört doch der Utamtsi GmbH? Lediglich die Weiterleitung ist nicht/falsch eingetragen.
http://www.shopblogger.de/blog/archives/7504-utamtsi.de.html
Geldwaage: Hast du diese oder eine andere (noch) im Einsatz? An einen anderen Eintrag kann ich mich erinnern, wo du dieses oder ein ähnliches Gerät als zu teuer beschriebst, aber den habe ich verlegt.Bei unseren Kassen hängen die Münzfächer zusammen und sind nicht einzeln entnehmbar. Es müssen also Münzen von Hand aus den Schalen genommen werden, bevor man sie wiegen kann. Dann kann man sie auch einfach schnell in ein Zählbrett einsortieren. Die sind vor allem nicht so störanfällig, wie so eine Waage.
http://www.shopblogger.de/blog/archives/8607-Da-ist-sie,-die-Geldwaage.html
Vielleicht reicht auch eine "normale" Zählwaage? Weiß nicht, ob es preisliche Unterschiede zwischen Zähl- und Geldwaagen gibt.
Mehr Einträge zum Laser - Wo sind sie?Der Laser steht oben auf dem Tiefkühlschrank. Das Netzteil wiegt 1,5 Zentner und einen Scanner habe ich momentan auch nicht einsatzbereit. Ich denke, das Teil wird in meiner Halle eine Festinstallation bekommen. Da ist dann auch genug Platz für ordentliches Showvergnügen!
http://www.shopblogger.de/blog/archives/11689-Argon-Laser-im-Einsatz.html