Skip to content

Es gab kein 20-Pfennig-Stück

Eine Kundin hat mit ein paar Münzen aus der Zeit vor dem Euro bezahlt. Genau 10 DM hatte die Kundin mit, das Wechselgeld hat ihr meine Mitarbeiterin aber auf 10,50DM rausgegeben. Als wir im Büro noch einmal nachzählten, kam sie wieder auf 10,50DM. Warum? Weil sie die fünf 10-Pfennig-Münzen mit "Zwei, vier, sechs, acht, zehn." durchzählte.

Die Macht der Gewohnheit. Eine gewisse Ähnlichkeit in Größe und Farbe kann man den beiden Münzen auch nicht absprechen...


SPAR-Schwein

Vor ein paar Tagen bin ich auf diesen Cartoon von Tetsche aufmerksam gemacht worden und fand, dass er hier im Blog verewigt werden sollte. Hat zwar keinen aktuellen Bezug zu irgendetwas (mal davon abgesehen, dass der klassische "SPAR-Kaufmann" hier in Deutschland irgendwann fast vollständig von der Bildfläche verschwinden wird), aber ich fand den Cartoon einfach niedlich – und außerdem steht "SPAR" drauf.

Vielen Dank an Tetsche für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung hier im Blog.


Aus meinem Laden – und irgendwie doch nicht...

Die Mutter einer Bekannten hat ausgemistet und dabei fiel eine ungeöffnete Packung Beißhölzer Beißringe an. Die vielen Preisetiketten ließen einige genaue Fakten aus der Vergangenheit der Packung erkennen: Zunächst war der Artikel im "Tengelmann"-Supermarkt im normalen Sortiment zu finden. Irgendwann wurde der Laden in "KAISER'S" umbenannt und viel später wurde der Artikel reduziert angeboten. Da er sich dennoch nicht verkaufte, wurde er später noch weiter ermäßigt und fand schließlich für 99 Pfennig den Weg zu meiner Bekannten.

Wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn die Packung nicht hier im Laden gekauft worden wäre. Vor meiner Zeit, versteht sich. :-)


Zum Penny-Einkaufswagen auf Umwegen

Beim Packen der Zeitungen und Zeitschriften fiel es mir zunächst gar nicht auf. Erst als ich mich dem Boden des Einkaufswagens, in den der Fahrer unseres Pressegrossisten die Pakete gestapelt hatte, näherte, wurde ich misstrauisch. An Grund des Korbes lag allerhand Müll, von leeren Sixpack-Umhüllungen bis hin zum Rad eines Kinderwagens. Und in dem Moment sah ich erst, dass die Magazine in einem Wagen vom Discounter an der Ecke lagen.

Und dann kam mir auch die Idee, wie es der Wagen wohl in meinen Laden geschafft haben könnte: Er stand schon seit einigen Tagen an der Straßenecke und diente dort als öffentlicher Müllbehälter. Und genau diesen Wagen hatte der Fahrer sich in der Dämmerung wohl aus Bequemlichkeit geschnappt, um seine Ware dort hineinzulegen. Sonst holt er sich immer einen leeren Einkaufswagen bei mir aus dem Laden – aber wenn schon einer genau neben seinem Parkplatz steht...

Das mit den Fremdwagen ist aber auch wie ein Fluch. :-|

Merkwürdiges am Abend

Ein Mann sprach mich gerade im Laden an. Vor zwei Wochen hätte er hier nachts eingekauft und da Kartenzahlung nicht möglich gewesen sei, hätte er seinen Ausweis als Pfand hinterlassen. Seit dem würden ständig irgendwelche Summen mit dem Verwendungszweck "SPAR-Markt" von seinem Konto abgebucht werden. Er würde aber morgen zu seiner Bank gehen und auch zur Polizei, um Anzeige zu erstatten.

Sehr merkwürdig, denn:

1. Ausweis statt Geld machen wir normalerweise nicht.

2. Wenn Punkt 1, dann wüsste ich oder einer meiner Vertreter das.

3. ELV geht bei mir schonmal gar nicht.

4. Wären mir die Zahlungen auch sicher auf dem Konto aufgefallen.

Ich gebe zu, ich wüsste zu gerne, was das wohl sollte. Ist da wirklich irgendetwas schiefgelaufen und der Mann hat nur die Läden verwechselt? Oder war das nur eine finstere "Masche" für irgendeine Dubiosität? Allerdings komme ich einfach nicht dahinter, wie das hätte funktionieren sollen. Irgendwelche Ideen?

55 Mark

Noch ein Kuriosum aus meiner D-Mark-Annehmerei: Ein 5DM-Stück von 1973, das man sogar in den letzten Jahren der Mark selten zu sehen bekommen hat.

Darunter ein 50DM-Schein, den ich (also nicht den, sondern seine vielen Brüder und Cousins) zuletzt vor rund sieben Jahren in der Hand gehalten habe...


Sie piepte

Vor ein paar Jahren, genauer gesagt am 8 September 2004, berichtete eine Redakteurin einer Bremer Tageszeitung in einer internen Kolumne, dass sie piept:
Immer, wenn ich einen Laden betrete oder wieder verlasse, fängt die Diebstahlssicherung an zu piepen.
Ferner berichtete die gute Dame, dass sie bislang aber immer Glück hatte und noch nie mit dem Kaufhausdetektiv ins Hinterzimmer musste und auch noch niemand die Polizei rief. Dafür bekam sie viele Tipps, woran es liegen könnte: Künstliche Hüftgelenke, Herzschrittmacher, dritte Zähne – doch nichts half.

Sie fand sich schließlich damit ab:
Die einzige Hoffnung: Es hört irgendwann einfach wieder auf. Bis dahin lasse ich es weiter piepen.
Unsere Warensicherungsanlage war damals noch neu, jedoch hatten wir mit dem "Handchecker" schon gute Erfahrungen gemacht. (Vor allem die Erfahrung, dass kaum ein Laden so ein Teil zu besitzen scheint oder zumindest nicht weiß, wie man damit umzugehen hat...)

Wir schrieben die Weser-Kurier-Mitarbeiterin daraufhin an und boten ihr an, doch einfach mal vorbeizukommen, falls sie von ihrem "Leiden" dauerhaft erlöst werden möchte. Nun: Die Geschichte war nicht ausgedacht, die Frau kam tatsächlich einige Tage später vorbei – und stellte uns auf eine harte Probe...

Gesichert war nämlich tatsächlich ihre Handtasche. Nicht ein Teil in der Tasche sondern die Tasche selber löste den Alarm aus, denn sie war mit einer sogenannten Quellensicherung versehen:
"Der Trend bei der Warensicherung ist, die entsprechenden Sicherungselemente bereits direkt in das Produkt oder die Produktverpackung zu integrieren. Diese sogenannte Quellensicherung schränkt die Manipulationsmöglichkeiten ein und reduziert die Kosten für die Anbringung.
Und genau diese Quellensicherung war ausgesprochen zäh. Es gibt Etiketten, die können einfach entwertet werden und es gibt sogenannte Hartetiketten, die nicht gelöscht werden, damit man sie mehrfach verwenden kann. Eine Zeitlang hatte ich das Gefühl, dass wir es mit der in den Stoff der Tasche eingenähten Sicherung mit einem Hartetikett zu tun haben, denn es wollte sich partout nicht entsichern lassen. Nach vielen versuchen haben wir es schließlich doch besiegt und die Redakteurin war glücklich.

Und jetzt wandert der Zeitungsausschnitt, der seit Jahren hier auf dem Stapel auf meinem Schreibtisch lag, endlich ins Altpapier.

Süßkraft von Zucker

Gerade mit einer Kollegin diskutiert, die der Meinung ist, dass das Produkt "feinster Zucker" ihren Kaffee ergiebiger süßt als herkömmlicher Zucker. Sie begründete dies vor allem damit, dass ein 1kg-Paket vom feinen Zucker bei ihr deutlich länger halten würde – bei gleich süßem Kaffeegenuss.

Ich bin der Meinung, dass der feinste Zucker evtl. süßer als herkömmlicher Zucker wahrgenommen werden könnte, wenn man ihn z.B. über seine Erdbeeren streut oder man ihn auf Gebäck als Dekoration verwendet. Einfach deshalb, weil die Kristalle feiner sind.

Aber im Kaffee lösen sich die Kristalle doch einfach auf und da dürfte ihre Ursprungsgröße doch relativ egal sein.

Einbildung oder erklärbares Phänomen?

Der Stempel aus Achim

Ich bin momentan dabei, überall aufzuräumen. Zu Hause, in einem angemieteten Lagerraum (der übrigens nicht die Halle ist) und hier in der Firma.

Dabei ist mir in den letzten Tagen noch ein Relikt aus einem gewissen SPAR-Markt in die Hände gefallen, den man ein knappes Jahr in einem Örtchen Namens "Achim" gefunden hat.

Wow, dass der noch existiert...

Ich glaube, ich gieße den in Kunstharz ein und stelle den als Mahnmal unter einer Glaskuppel auf eine kleine Säule.


Häh?!?

Was macht denn die Gemüsekiste voller Abfall und Altpapier auf der Rollenbahn im Leergutautomaten? Die wird doch kein Kunde abgegeben haben. Und warum sollte sie jemand (z.B. beim Lager aufräumen) dort abgestellt haben? Sehr seltsam.

Des Rätsels Lösung ist zum Glück sehr einfach: Der Kollege an der Kasse hatte in der Nacht die Gemüseabteilung aufgeräumt und dabei diese Kiste gefüllt. Da die Lagertür verschlossen war, er das Zeugs aber auch nicht einfach im Laden stehen lassen wollte, hat er die komplette Kiste einfach durch die Kistenannahme des Leergutautomaten geschubbst.

Auch eine Möglichkeit. :-)


Haben Sie auch normale Melonen?

Was wäre, wenn ein kleiner Melonenladenbesitzer in der Karibik seinen Job genauso ernst nehmen würde, wie so manch anderer im Rest der Welt?

Ich nehme auch eine. "Fun size" klingt gut. Aber andererseits weiß man ja auch nie, was der handelnde Karbikbewohner darunter versteht. So viele Schilder sind aber auch verwirrend... :-)