Seit inzwischen über fünf Jahren kann man hier seinen Einkauf auch (wieder) mit D-Mark bezahlen. In der Zeit habe ich das Geld noch nicht einmal bei der Bundesbank eingetauscht, inzwischen sind hier einige tausend Mark in Münzen und Banknoten zusammengekommen. Interessant, was sich hier im Laufe der Zeit angesammelt hat: 10DM-Sammlermünzen (leider keine einzige ohne Umlaufspuren), mehrere alte Banknoten mit fortlaufender Seriennummer (Fragt nicht, die behalte ich!) und sogar ein 2-Mark-Stück von 1951, das ich auch behalten werde, zumal die Bundesbank das sowieso nicht mehr annimmt.
Was wir bislang noch nicht hatten: Komplette Geldrollen, wenn auch selbstgemacht. Aber schön, mal wieder das alte Rollenpapier in der Hand zu halten.
Etwas irritiert war ich zunächst über dieses Fundstück.
Da hat wohl einer der "Für Ihre Akten"-Aufkleber aus der Post meines Steuerberaters (niemand anders aus meinem Umfeld benutzt diese Teile) den Weg auf einen auf dem Schreibtisch liegenden 10-Euro-Schein gefunden und war mittendrauf klebengeblieben. Und später entdeckt man dann diese Kombi und sitzt kopfkratzend davor.
Von einem Online-Händler einen Gutschein über 20 Euro für den nächsten Einkauf bekommen. Ist ja irgendwie auch gemein, einem erst den Mund wässrig zu machen und dann den eigentlichen Gutscheincode nicht aufzudrucken…
Mit Malibu vermischt zu werden ist vermutlich das Beste, was der ansonsten recht nichtssagenden Cococabana-Müllermilch passieren kann. Der Rum-Likör täuscht etwas über die geschmackliche Tristesse des Milchproduktes hinweg.
Waaaah! Ab heute nenne ich es nicht mehr "kleines Büro" oder "Kassenbüro" oder liebevoll "mein Kontor" – ab heute nenne ich es "unsere kleine Bahnhofshalle!"
Ein Tag konzentrierte Büroarbeit, etwa 1,5 Millionen Male unterbrochen von Leuten, die irgendetwas entweder von mir oder einfach nur in diesem Raum wollten.
Was für'n Glück, morgen is' Berufsschule morgen ist Sonntag.
Eine Frau, die sich als Mitarbeiterin des nächsten "real,-"-Marktes (Für die Einheimischen: Den in der Duckwitzstraße) vorstellte, wollte mir Werbeflächen verkaufen. An einer Tafel im besagten "real,-"-Markt.
Nochmal langsam zum Mitschreiben: In/An einem Lebensmittelmarkt soll eine Werbetafel aufgestellt werden, auf dem auch der lokale (Lebensmittel-)Einzelhandel werben soll.
Naja, beim Metro-Konzern wundere ich mich über gar nichts mehr.
Cold Call einer Frau, die mit mir einen Vertreterbesuch vereinbaren wollte. Es ging um irgendeine Dienstleistung, deren Sinn sich mir auch nach kurzer Erläuterung nicht erschloss. Ich vermute, dass es letztendlich auf einen Energie- oder Versicherungsvertrag hinauslaufen sollte.
Ich lehnte dankend ab, die Frau verabschiedete sich mit "Tschüssi".