Vor ein paar Tagen kam hier ein Päckchen vom
Qwertee-Versand an. Das ist nicht weiter ungewöhnlich, einer meiner Mitarbeiter bestellt dort hin und wieder mal und lässt sich die Shirts hier in den Laden liefern. Diesmal stand zwar nicht sein Name drauf, aber da er der einzige ist, der dort bestellt, war die Sache eigentlich klar. Mein Mitarbeiter drückte mir später den geöffneten Beutel wieder mit den Worten in die Hand, dass das definitiv nicht sein Shirt sei. Hmm…
Mal kurz gucken: Kein Anschreiben dabei, das T-Shirt hat meine Größe und das Motiv ist aus meinem
Lieblingsfilm ausgekoppelt. Falls das nicht ein riesiger Zufall ist, wollte mir da wohl jemand eine Überraschung bereiten. Würde mich gerne bedanken, da ich nicht weiß, von wem und warum, geht der Dank erstmal einfach in die Runde.
(Und trotzdem habe ich vorsichtshalber noch Qwertee angeschrieben. Man weiß ja nie und vielleicht hat irgendeine Zusammenkunft mehrerer komischer Zufälle dafür gesorgt, dass dieses anscheinend perfekt ausgewählte Shirt dennoch ungerechtfertigter Weise bei mir gelandet ist.)
Bonbon-Strichcode auf einer Packung Em-Eukal Gummidrops.
Gefunden von Blogschreiber Björn.
Aus dem Gespräch mit einer Kollegin: "
Es gibt so viel Tiefkühlpizza. Vier-Jahreszeiten-Pizza. Vier-Käse-Pizza. Warum gibt es eigentlich keine "Vier-Fleisch-Pizza"", so als gegenpol zu den vegetarischen Sorten?"
Ja, warum eigentlich nicht?
Fundstück in meinem Elternhaus: Eine Packung Kleenex-Taschentücher, auf denen noch ein altes SPAR-Preisetikett klebt. Die Preisauszeichnung erfolgte in der 21. KW und die Schachtel kostete damals 3,99DM.
Was sagt uns das?
Nun: Diese Art der Auszeichnung haben wir nur im ersten dreiviertel Jahr nach unserer Eröffnung gemacht, da ich Anfang 2001 schon auf das Warenwirtschaftssystem inklusive Scannerkassen umgestellt habe. Die Schachtel ist also in der 21. KW im Jahr 2000 ausgezeichnet worden.
Das war die letzte Woche im Mai und am 30. Mai hatten wir hier damals die Eröffnung. Diese Schachtel Kleenex stammt also noch von der Erstbestückung hier im SPAR-Markt. Die sollte man sich erhalten, aus der Zeit dürfte es nicht mehr viele Sachen geben.
Kann mir einer erklären, was uns der Hersteller oder Werbetexter damit genau sagen möchte? "Bio" ist doch kein Rohstoff, aus dem man andere Produkte herstellen kann. Oder hab' ich da irgendwas nicht mitbekommen?!
Henning hat mir diesen Strichcode geschickt, den er auf einer
neuen Anjola -Flasche entdeckt hat. Er kommt, wer hätte es gedacht, in Form einer Anjola-Flasche daher. Vielen Dank für die Zusendung!
Er hatte auch ein Bild von der Vorderseite der Flasche mitgeliefert und ich staunte etwas.
Früher war Anjola ein reines Ananas-Getränk, jetzt gibt es schon mehrere neue Sorten, die unter dem Markennamen vertrieben werden, unter anderem eben die "Ingwer-Zitrone".
Fritz wird sich was dabei gedacht haben, aber ob sie so auf der Welle des Anjola-Kultstatus weiterreiten können?
Kopfkratzend stand ich am Kassentisch und betrachtete den Monitor der Kasse, mit der meine Mitarbeiterin gerade arbeitete. "
Warum hast du da einen Zettel dran kleben? Hat das irgendeinen Sinn?", fragte ich neugierig.
Die Antwort folgte prompt und ich gebe zu, dass ich das vermutlich niemals erraten hätte. In der Ecke wird die Uhrzeit angezeigt und mit dem Zettelchen hält sich diese Kollegin davon ab, ständig da draufzugucken, wodurch für sie nämlich die Zeit gefühlt gar nicht vergehen will.
Achso.
Der Inhaber und Geschäftsführer einer Firma, die unterschiedliche Wassergymnastik-Kurse anbietet, kam auf mich zu und wollte mir ein scheinbar sehr lukratives Geschäft anbieten: Wir sollen hier im Markt ein bisschen Werbung machen und Gutscheine für seine Kurse verkaufen. Normalerweise kostet so ein Kurs 150€, über die Gutscheine hätten die Kunden einmalig die Chance gehabt, die 12er-Kurse für 100€ zu bekommen und für mich wären in diesem Fall auch noch 25€ abgefallen. So weit, so gut…
Ich hatte mir das so vorgestellt: Wir vermitteln die Gutscheine und rechnen hinterher mit dem Anbieter ab. Der Anbieter hatte aber eine ganz andere Vorstellung davon, wie das abzulaufen hat: Ich sollte ihm die 40 (!) mitgebrachten Gutscheine zu jeweils 75€ abkaufen (Also mal eben 3000 Euro!) und hätte dann zusehen dürfen, wie ich die loswerde. Diskussion war zwecklos und so beendete ich das Gespräch in guter alter DSDS-Manier: "
Zweimal Nein!"
Selbst von den
Schatzsuche-Gutscheinen, die wir vor ein paar Jahren angeboten haben, hatten wir sage und schreibe keinen einzigen verkauft. Und da hätte man für 25€ sogar eine ziemlich coole Veranstaltung bekommen.
Kommentar von Ines: Wenn die Katze im Sack zu bellen anfängt…
Wer auch immer mich als "Spar Sexshop Björn Harste" beim
Orion-Versand als Kunde eingetragen hat: Danke, der Katalog war inspirierend.
Zusendung von Blogleser Simon aus dem hohen Norden, der diesen Strichcode auf einer Packung Chesterfield-Zigaretten entdeckt hat.
Vielen Dank für die Zusendung.
Hatte einen Moment gedauert, bis ich das schwarze Teil auf dem Regal als das identifiziert habe, was es tatsächlich ist. Je genauer man hinguckt, desto mehr bringt man sich durcheinander.
Im Fachjargon nennt man es
Facings, bei mir persönlich sind die Anzahl der sichtbaren Packungen in einem Regal schlichtweg "Reihen" und einer meiner Mitarbeiter nennt es immer "Spuren".
Bei dem Schild hier musste ich schmunzeln. Mal die Groß- und Kleinschreibung nicht beachtend kam mir nur in den Sinn, dass mit "drei spuren"
Tick, Trick und Track ganz offensichtlich nicht gemeint sein konnten.
Die
Anruferin von gestern hatte es tatsächlich noch einmal probiert. Das Kreuz neben dem roten Telefonhörer markiert einen abgewiesenen Anruf. Dank der Fritzbox gab es nur ein Freizeichen für sie.
So ein gutes Produkt, so eine edle Aufmachung.
Und dann so ein Patzer im Produktnamen.
Bei Neuaufbau der Batterien-Platzierung ist mir dieses Regaletikett für
Baby-Zellen der "
High Energy"-Serie von Varta aufgefallen.
Spontaner Gedanke: Woher kennen die das SPAR-Kind?