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29,33

So kommt das, wenn man einen Brief an einen Supermarkt schickt. Da hatte wohl beim Beschriften des Umschlags jemand statt an die Hausnummer 29-33 an den Preis €29,33 gedacht. Aber wenigstens nicht 99 am Ende. :-)


Kunden bekommen über die Verschenkegruppe

In einer lokalen Facebook-Gruppe ("Bremen verschenkt") haben wir in der letzten Zeit häufiger mal Dinge angeboten. Kleinigkeiten aus dem Haus, die wir nicht mehr brauchen, die auch über Ebay oder regionale Kleinanzeigen keinen nennenswerten Verkaufserlös gebracht hätten, aber auf jeden Fall zu schade für den Müll waren.

Einfach weil es praktisch ist, haben wir immer den Laden hier in der Neustadt als Abholadresse angegeben. Hier ist im Grunde immer jemand da und so kamen wir gar nicht in den Konflikt, irgendeinen festen Termin bei uns zu Hause aushandeln zu müssen.

Kleiner Nebeneffekt: Viele der Leute kannten den Laden gar nicht. Aber einige haben die Gelegenheit genutzt, noch mal eben ein paar Kleinigkeiten einzukaufen.

Das müsste man eigentlich mal perfektionieren. :-D

REWEWAGEN

Gestern Abend hat sich ein Einkaufswagen aus dem gerade nach einem Neubau wiedereröffneten Rewe-Markt hier im Stadtteil zu uns verirrt. Wird heute noch wieder abgeholt, immerhin steht ja der Eigentümer drauf und wir haben da eben kurz angerufen und Bescheid gesagt.

Für uns ist dieser Wagen-Typ übrigens nichts. Ich kann den Plastikdingern nicht so viel abgewinnen, gebe ich ja ehrlich zu.


Ramadamalamadingdong

Wenn der Leergutautomat in den nächsten vier Wochen mal herumzicken und die Arbeit verweigern sollte, hängen wir einfach ein Schild an das Gerät mit dem Hinweis auf Ramadan: "Unser Leergutautomat hält ein kleines Ramadanchen und darf tagsüber nur eingeschränkt Dinge zu sich nehmen!"

Entweder regen sich die Leute dann gar nicht mehr auf oder trauen sich zumindest nicht mehr, dies in der Öffentlichkeit zu tun. :-)

Hilfe im Doppelpack

Eine Kundin sprach mich an und wollte wissen, wo bei uns die Teefilter stehen. Ich bat sie, mir zu folgen, damit ich ihr die Filter zeigen kann.

Auf halber Strecke rief mir eine andere Kundin ein "Entschuldigung" zu. Eigentlich war ja jetzt erst die Teefilterkundin dran, aber natürlich blieb ich kurz stehen und hörte mir das Anliegen an. Vielleicht ließ sich das ja mit wenigen Worten erklären und der Frau so schnell helfen.

Wie es der Zufall wollte – sie suchte Teefilter. Also gingen wir dann im Gänsemarsch zum entsprechenden Regal. :-)

Festgewicht 0,100kg

Eine Kollegin hatte einen Artikel wegen des knappen MHDs reduziert. Von 3,19€ auf 2,60€. Das ist so weit in Ordnung und entsprecht mehrere Tage vor dem Datum unserem gewöhnlichen Modus Operandi.



Etwas erstaunter war ich, als ich die Packung genauer begutachtete. Warum ist der Artikel mit 3,19€ ausgezeichnet worden, wenn er vom Hersteller bereits mit 3,48€ versehen wurde?! Das muss man doch merken? Naja, die Kunden dürfte es gefreut haben. Oder auch nicht, wurde ja sowieso reduziert… :-)


300dpi

Hier lag noch Werbematerial für ein (mittlerweile abgelaufenes) Gewinnspiel herum. Man sollte ein Foto machen und es dem Veranstalter zusenden. Etwas erstaunt war ich über die Größe, die gefordert war: "mind. 300 dpi"

Klar KANN man mit Photoshop und anderen Programmen für Dateien auch eine Auflösung definieren – aber bei digitalen Bildern rechne ich persönlich seit 20 Jahren in effektiven Pixeln und nicht in einer Pixeldichte. Ist da was an mir vorbeigegangen? Wer bearbeitet denn digitale Bilder (außer Drucker) in dpi? Welche Ottonormalkunde weiß denn überhaupt, was das sein soll?

Würde mich ja nicht wundern, wenn die dann von den Teilnehmern Bilder mit einer Größe von gerade mal 300 Pixeln bekommen hatten. :-)

ja! Butterkäse

Positives Erlebnis bei Rewe: Auf den "ja!"-Eigenmarken steht drauf, wer sie produziert hat. Das war ja bei unseren SPAR-Eigenmarken damals auch so und hat den günstigen Handelsmarken die Anonymität genommen.


Weltmeisterliches Tippen

Vor ein paar Tagen bin ich zufällig auf diesen alten Blogeintrag gestoßen. Da saß ich mit einer Kollegin im Büro und erinnerte mich wieder an die ersten Monate hier im Laden:

Im ersten dreiviertel Jahr hatten wir mit diesen alten Kassen noch manuell kassiert. Alle Artikel im Laden waren ganz klassisch einzeln ausgezeichnet und an diesen alten "Dampfkassen", wie mein ehemaliger Ausbilder die Dinger früher immer genannt hat, hackten wir ausschließlich Preise auf ein paar Warengruppen.
Daraus ergaben sich zwei Dinge: Einerseits entwickelte sich eine gewisse Routine und Fingerfertigkeit auf der Tastatur, so dass es nach einer Weile unglaublich schnell ging, die Artikel zu erfassen. Vor allem ohne auf die Tasten zu gucken. Andererseits kannte man einfach durch diese Arbeit an der Kasse und natürlich vor allem auch die manuelle Preisauszeichnung viel (vielvielviel!) mehr Preise auswendig, als es heute im Zeitalter der Scannerkassen der Fall ist.

Das führte oft dazu, dass die Kunden gerade von ihrem Einkauf das letzte Teil auf das Förderband legten und ich unmittelbar danach daran schon die Summe nennen konnte. Die irritierten Gesichter waren immer wieder großartig. So eine Geschwindigkeit sind mit Scannerkassen definitiv nicht zu schaffen. Wenn ich ehrlich bin, möchte ich diese Zeiten aber auch auf keinen Fall zurückhaben. Die händische Preisauszeichnung war eine Seuche. :-)