Eine Packung "Ja!"-Milch hat sich in einen Karton Milch unserer Hausmarke verirrt. So kann's kommen, wenn eine Molkerei mehrere Handelsmarken abfüllt.
Verkaufen kann und will ich sie nicht, schließlich handelt es sich bei den weißen "Ja!"-Produkten um die Eigenmarke der Rewe (MiniMal). Wegwerfen ist blödsinnig und reklamieren lohnt nicht. Ach, sollen sich die lieben Mitarbeiter die Milch doch zum Frühstück integrieren...
Mir sind die 15-Euro-D2-Handykarten ausgegangen. Aber das ist ja kein Problem: Um meine Kunden nicht zu verärgern habe ich schnell einen Kollegen zum begehbaren Kiosk (Neudeutsch: Quickshop) auf der anderen Straßenseite geschickt. Drei Karten sollte er kaufen - und, logischerweise, sich dafür eine Quittung geben lassen.
Die "Quittung" besteht aus einem Notizzettel, einer freundlichen Spende einer großen privaten Medienanstalt.
Firmenname und den Stempel des Kiosks habe ich unkenntlich gemacht. Für die unleserliche Summe war die Verkäuferin selbst verantwortlich. 45,- Euro sollte das wohl heißen. Das Finanzamt wird bestimmt nur 1,50€ anerkennen... Naja, unabhängig davon fehlen dem Schmuckstück sowieso noch ein paar Pflichtbestandteile. Angefangen bei der Unterschrift.
Und zu allem Überfluß: In den selbstgebastelten Stempel wurde gleich ein Rechtschreibfehler mit reingebastelt... :doh:
Anruf bei meinem direkten Ansprechpartner für alle meine (Geschäfts-)Versicherungen.
Leider war nur der Anrufbeantworter dran, der mich darauf hingewiesen hat, daß das Büro noch bis zum 4.4. wegen Urlaub nicht besetzt ist.
Ja, glaubt der denn, ich warte jetzt noch 364 Tage darauf mit ihm reden zu können..?
Der ältere Herr tat sich etwas schwer damit, das Haltbarkeitsdatum auf dieser Milchpackung zu entziffern. Verständlich... aus irgendeinem Grund wurde es vertikal gespiegelt auf die Packung gestempelt.
Mir ist heute ein Ehrmann "Grieß-Traum"-Becher in die Hände gefallen, auf dem ein Mitarbeiter etwas ausgesprochen Seltsames entdeckt hat. Der Hinweis auf das Haltbarkeitsdatum befindet sich in drei Sprachen auf dem Becher: Auf Deutsch, Holländisch und Französisch. Seltsamerweise ist bei jeder der drei Sprachen eine andere Lagertemperatur für den Grießpudding angegeben. Wenn mir jemand dieses Phänomen erklären könnte, wäre ich sehr dankbar. :thinking:
Sind die 20-Euro-Scheine wirklich so unbeliebt, wie es scheint? Beim der Kontrolle einer Kassenabrechnung fiel es ziemlich auf: Dutzende von 5-, 10- und 50-Euro Scheinen, aber nicht einer (wirklich NULL!) 20-Euro-Scheine.
Von den 20ern hatten wir nie wirklich viel, aber das finde ich erstaunlich.
Uns mal wieder der legendäre Spieltrieb übermannt und so haben wir einer Bierdose den Deckel abgetrennt und das Ding anstatt mit Gerstensaft vollständig mit aufrecht nebeneinander stehenden Wunderkerzen gefüllt. Dieses Paket haben wir dann draußen auf den Hof gestellt und mit einer mittig angebrachten Wunderkerze als Zünder entflammt.
Eine Wunderkerze ist (relativ) harmlos, im Bündel erwachen jedoch ungeahnte und vor allem unerwartete Kräfte in diesen kleinen Funkensprühern …
Um Firmenwebsite aufzupeppen, hatten wir das SPAR-Logo in 3D und mit einer animierten Drehung dargestellt. Wie weit das CI-konform war, weiß ich gar nicht – aber ein paar Christbaumkugeln und der Stern auf der Spitze sahen dabei zur Weihnachtszeit irgendwie süß aus.
Mitbringsel einer Kundin aus Polen: Eine polnische SPAR-Einkaufstüte, die primär Einzug ins Kuriositätenkabinett unserer Firmenwebsite gehalten hat:
Achtung: Dieser Beitrag ist am rückdatiert hier im Blog geschrieben worden und soll die Dokumentation der Geschichte meiner Selbstständigkeit vervollständigen. Diese Berichte sind chronologisch in der richtigen Reihenfolge, es können jedoch Abweichungen im Datum vorkommen.