Vor einigen Tagen bekam ich Werbung von der MDM ("Münzgesellschaft mbH Deutsche Münze"), in der mir ein "2-Euro-Komplett-Satz aus allen fünf deutschen Münz-Prägestätten" angeboten wurde. Im Klartext: 5 2€-Münzen in prägefrischer Qualität und ohne Gebrauchsspuren im Gesamtwert von (logisch...) 10€.
Für nur 11,50€ (incl. Porto) bekommt man diese Münzen. Nun hat der Druck der Werbung sicherlich Geld gekostet, ebenso das dazugehörige Porto. Wenn man dann noch das Porto für die fünf Münzen bedenkt, wird vom dem 1,50€ wahrscheinlich nicht mehr viel übrig bleiben, sofern die Kosten nicht sogar noch darüber liegen.
Wie finanziert die MDM sowas? Bekommen die Provision für das Inverkehrbringen oder hoffen die schlicht und einfach darauf, Neukunden zu gewinnen, die dann für entsprechende Umsätze (und Gewinne) sorgen?!?
Heute Nacht trudelte hier Faxwerbung eines indischen Restaurants aus Bremen ein. Als Empfänger war ausdrücklich "Spar-Markt Björn Harste" eingetragen, allerdings kann ich mich beim besten Willen nicht daran erinnern, mit denen je zuvor im Kontakt gewesen zu sein.
Über die vielen Schreibfehler auf den beiden Seiten kann man hinwegsehen, aber eine Stilblüte brachte mich echt zum Lachen. Auch wenn die Chance nur gut 13% beträgt, dass es sich bei dem Inhaber um einen Moslem handelt - "Allakarte" (Statt À la carte) ist lustig.
Eine Kundin läßt sich ab und zu Ware nach Hause liefern. Meistens schickt sie einen Brief, der ihre Wunschliste beinhaltet. Heute kam wieder ein Brief mit der Post.
Bei einem Computerhändler Hardwarevertrieb in Wilhelmshaven ist mir gestern Abend eine Sammelbox für leere Tonerkartuschen und Tintenpatronen aufgefallen.
Die beiden Löcher sollen wohl signalisieren, dass man beim Einwurf unbedingt auf die genaue Sortierung achten soll.
Diese großzügig reduzierten Lebkuchen sind einem Shopblogger-Leser in einem Penny-Markt aufgefallen. Bei dem Angebot hilft eigentlich nur noch kaufen, kaufen, kaufen...
Das Video von dem "schlechtesten Ladendieb aller Zeiten" geistert mittlerweile seit einigen Wochen durch das Web und ist mir schon auf etlichen Linkdumps aufgefallen.
Eine anständige Einbruchmeldeanlage lohnt sich ernsthaft. Bei mir wäre der Typ wahrscheinlich nichtmal so weit gekommen, bevor ihn sich die Polizei geschnappt hätte.
Durch die vermeintlichen Kamerabewegungen habe ich erst an der Echtheit des Filmes gezweifelt, allerdings könnten die Effekte auch mittels Pan&Scan nachträglich aus den Totalaufnahmen der einzelnen Kameras entstanden sein.
In der Nähe des Marktes in Findorff habe ich an der Einfassung einer Brücke den Schriftzug "Gerd - wer sonst?" entdeckt. Da hat soch wohl nicht jemand "unseren" Gerd gemeint?
Diese Tüten Katjes "Salzige Heringe" sind in der Produktion irgendwie falsch durchgelaufen und hängen nun zusammen. Ob die beiden zerquetschten Lakritzschwänze an den Nahtstellen etwas damit zu tun haben?
Wie auch immer - verkaufen können wir die Tüten so nicht und so werde ich sie gleich an die Mitarbeiter spendieren...
Flaschensammler Gerd kam eben zu mir und sprach mich an, ob ich nicht eine alte Flasche Küstennebel kaufen möchte. Nein, wollte ich nicht und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er z.B. bei Ebay auch nur annähernd die 50€ bekommt, die er mir als Preis nannte.
Ich gab ihm den Tipp, die Flasche auf den Dachboden zu legen und sich darüber in 20 Jahren wieder zu freuen.
Falls jemand Interesse hat, kann ich gerne vermitteln.
Die Ebay-Standardanzeige in den Google Adwords hat mich auch gerade mal wieder zum lachen gebracht. Ich hätte dann doch gerne sauberes, weißes Druckerpapier. Das macht sich, gerade bei den Fensterplakaten, einfach besser...
Ich habe ja nun schon die merkwürdigsten Dinge erlebt und bin in der Vergangenheit schon als "E"-- und sogar als Lidl-Markt angeschrieben worden. Sogar "Björn Harste" ohne eine Firmenbezeichnung kommt mittlerweile problemlos bei mir an, da die Postboten den Namen inzwischen kennen.
Aber die Bezeichnung "Sparladen" finde ich irgendwie gemein.
Bildtitel: Weihnachten aus der Sicht eines Einzelhändlers
...und am Schluß des Tunnels fällt der Blick nach all der Hektik sogar auf ein klein wenig Weihnachtsstimmung.
Bitte für die große Ansicht auf das Bild klicken.
In der kleinen Version wirkt es einfach nicht richtig...
(Die Unschärfe ist übrigens "echt" und nicht via Photoshop entstanden. Außer einer Tonwertkorrektur und einer leichten Drehung habe ich an dem Bild nichts verändert.)
Eine Kollegin, mit der ich zufällig ins Gespäch kam, suchte einen "sexy Weihnachtsmann mit Sixpack", hatte aber keine Idee, wonach sie genau suchen müsse oder wo sie ihn überhaupt kaufen könnte. Spontan hatte ich auch keinen Rat für sie, bot aber an, mal auf die Suche zu gehen. Leider konnte ich zuerst gar nichts finden und kam zufällig später mit einer anderen Kollegin ins Gespräch, die rein zufällig so ein Kerlchen ihrer Mutter zum Nikolaus geschenkt hatte.
Bei den Paketen, die ich für meinen Onlineshop einpacke, gehe ich normalerweise auch eher zu großzügig als zu sparsam mit Klebeband um. Manchmal kräuselt sich das Band, weil es schief abrollt und dann versuche ich meistens wenigstens noch, die unordentlichen Stellen mit noch mehr Klebeband zu kaschieren.
Der Versender dieses Paketes (an mich) hat sich weniger Mühe gemacht, wenngleich er sein Klebeband wahrscheinlich irgendwo im Sonderangebot in Großmengen besorgt.