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Zigarettengeld

Man sieht öfter Banknoten, auf denen Nummern notiert sind. Eine schlechte wie gängige Angewohnheit von manchen Leuten, die Geld zählen, einfach die Mengen auf den Scheinen zu notieren. Das habe ich selber in der Vergangenheit leider auch schon oft erlebt...

Ungewöhnlicher ist es dagegen, das Geld gleich als Merker für den Einkauf zu verwenden. :-)


EURO - markt

Anschrift auf einem Werbebrief:
EURO - markt
Björn Harste
Gastfeldstr. 29
28201 Bremen
Viel erstaunlicher als die Tatsache, dass das Schreiben überhaupt bei mir angekommen ist, finde ich, wie die Leute auf solche "Firmennamen" kommen. Wieso nennen die mich hier "EURO - markt" (sic!).

Der Korken

Dies dürfte der Korken sein, der ursprünglich mal in der Flasche Pfälzer Wein steckte, die wir hier vor ein paar Tagen offen und mit verdorbenem Inhalt im Regal gefunden haben.

Der Korken lag auf dem fachboden unterhalb der Holzkiste, die Theorie von Kommentator Milan ("Es waere gut moeglich das die Gaerung noch nicht abgeschlossen war und der enstehende Druck den Korken rausgeschossen hat.") ist also durchaus denkbar.

Dies ist das erste Mal in meiner vieljährigen Laufbahn im Lebensmitteleinzelhandel, dass ich eine Weinflasche sehe, deren Korken durch Gärung herausgedrückt wurde...

Der offene Pfälzer

Ein Kollege sagt, dass diese Flasche offen im Regal lag. ("Lag" deshalb, da ein Teil unserer Weinplatzierung in schräggestellten Holzkisten stattfindet.)

Der Großteil des ursprünglichen, aber natürlich mittlerweile verdorbenen Inhalts war noch in der Flasche, es schammen dutzende tote Fruchtfliegen darin. Ein Totalschaden, das ist klar...

Interessanter ist die Frage, warum kein Korken in der Flasche war. Selbst wenn der Wein beim Winzer nicht verschlossen worden wäre, hätte doch zumindest jemand hier beim Packen darauf kommen müssen. Spätestens in dem Moment, als der- oder diejenige die Flasche in die Kiste im Regal gelegt hat...


Presswurst

Da war die Verpackungsmaschine wohl zu schnell. Eine Scheibe Bierschinken hat es nicht mehr geschafft, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen und wurde einfach mit in die Versiegelung gepresst...


Alter RAIDER-Karton

Schon wieder Schokoriegel:

Etwas melancholisch wurde ich schon, als ich diesen alten RAIDER-Karton hier in der Pappresse liegen sah. Die Jahre in unserem Keller hatte leider nicht unbeschadet überstanden. Stellenweise hat sich die Pappe aufgelöst, der Rest ist voller Schmutz- und Wasserflecken.

Wer noch zu sehr an RAIDER hängt, sollte die TWIX-Riegel gut beobachten. Hin und wieder wird nämlich das alte Logo mit auf die Packung gedruckt. So weit ich weiß vor allem deshalb, um die Markenrechte nicht zu verlieren.


Azubinchen sieht Gespenster

Ich persönlich hätte wahrscheinlich von alleine keinen Blogeintrag, geschweige denn überhaupt ein Foto, von diesem Stück Pappe aus einem Wurstkarton gemacht.

So langsam leben die Mitarbeiter eben mit dem Blog und sorgen immer häufiger für zusätzliche Beiträge. :-)


Sportverein in Warschau

Sehr geehrte Damen und Herren,

unser Sportverein feiert sein 50 Jahres-Bestehen.

Bitte senden Sie uns Geschenke welche wir in unserer Tombola gern aufnehmen
werden.

Adresse:

Jurek Kuczkiewicz
Ulica Sewerynow 6
00-924 Warszawa


Danke im Voraus und guten Tag!
Spam oder einfach nur unglaublich naiv? :-)

Extra starck

Gerade auf einem Regaletikett für Haarspray entdeckt. Ob da einer der Mitarbeiter bei der Dateneingabe eher an extra leckere Süßwaren als an extra starken Halt der Haare gedacht hat? :-)


Beinahe ungenießbar

In wenigen Wochen verabschiedet sich der Schokoladenhersteller Zotter in die Sommerpause. Diese Ankündigung kam heute per Post. Nach der Pause wird es einige neue Sorten, eine komplett neue Produktlinie und vor allem eine grundsätzliche Neuerung geben: Ab der nächsten Saison wird Zotter mit seinem eigenen Kakao aus den getrockneten Kakaobohnen produzieren. Diese Herstellungsweise dürfte unter den Schokoladenherstellern eher ungewöhnlich, wenn nicht sogar einmalig sein.

Mit in dem Umschlag lag ein kleines Tütchen voller Kakaobohnen. Neugierig, wie ich nunmal bin, habe ich mir natürlich sofort eine eingeworfen und gründlich zerkaut. Mein Gesicht sah in etwa so aus, wie das von Gregor. :-)


Meisenjunges

Ich hatte eben einen Vogel... :-)

Aber von vorne: Als ich vor ein paar Minuten im Lager meine Zeitungen bündeln wollte, wuselte plötzlich ein kleines Tier um mich herum. Ich erschrak, denn Größe und die flinken Bewegungen ließen mich befürchten, dass wir eine Maus im Lager hätten.

Doch weit gefehlt: Eine junge Meise saß vor mir auf einem Karton und ließ sich relativ problemlos auf den Finger nehmen. Glücklicherweise hatte ich zufällig gerade mein Handy dabei (daher die schlechte Bildqualität), so dass ich die ganze Szene festhalten konnte. Der kleine Vogel ließ sich völlig ungestört von mir fotografieren. Ich setzte ihn dann auf das Dach eines Trafohäuschens, von dem aus der kleine Piepmatz nach wenigen Minuten in einen Baum im Nachbargarten verschwand, aus dem die ganze Zeit aufgeregte Rufe kamen. Ende gut, alles gut...

Und, ja, die Wand wird demnächst gestrichen. :-)






Stammdaten

Guten Tag Herr Harste,

ich studiere [...] Medieninformatik und arbeite in diesem Semester an einer Software zur Verwaltung des persönlichen Kühlschrankinhaltes, bzw. der Lebensmittel im Allgemeinen. Grob umschrieben soll die Software später auf einem kleinen Computer in der Küche eines Verbrauchers laufen und ihn dabei unterstützen den Überblick über seine Lebensmittelvorräte zu behalten. [...]

Bei der Planung der Stammartikel habe ich dann an den innovativsten Einzelhändler gedacht, den ich kenne ;-) Ist es technisch und rechtlich möglich, dass Sie aus ihren Systemen eine Übersicht der Artikel (z.B. EAN, Name, Hersteller, Packungsgröße...) exportieren, welche wir für die Erzeugung des Stammartikelbestandes benutzen könnten?
Ich kann die Daten leider nicht als Datei exportieren. Aber gegen zwei Tonerkartuschen und ein paar Pakete Papier für meinen Kyocera FS-820 kann ich gerne die gewünschten Daten en-gros ausdrucken. :-)

682km

Gerade eben habe ich eine Bewerbung von einer jungen Frau bekommen, die ihre Prüfung relativ gut bestanden hat und nun einen Arbeitsplatz als Kauffrau sucht.

Ich staune nur über die Entfernung: Sie wohnt fast 700km entfernt von hier. Es könnte natürlich sein, dass sie für eine Stelle umziehen möchte, aber meiner Meinung nach ist Verkäuferin nicht gerade ein Job, für den man so etwas auf sich nimmt. Möglich wäre es natürlich auch, dass sie so oder so nach Bremen oder zumindest hier in die Nähe ziehen möchte. Das hätte sie in dem Anschreiben aber ruhig näher erläutern können.

Irgendwie bin ich aber neugierig geworden. Ich glaube, ich werde sie mal anschreiben... :-)