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Stärkeflocken als Knabberzeugs

Neben meinem Büro steht ein Karton voller Verpackungsflocken aus Stärke. Seit wir das Kind einer Mitarbeiterin etwas foppen wollten und die Dinger mit dem Kommentar "Hmm, lecker!" gegessen haben, schiebt sich der Kleine jetzt bei jedem Besuch mindestens einen der Chips zwischen die Zähne.

Wenn's ihm doch schmeckt. :-O

Auch in Polen heißen sie "Naturals"

Eine Tüte "Lorenz Naturals" war nicht scanbar. Ich wunderte mich, da wir den Artikel schon seit Ewigkeiten im Sortiment haben, ließ mir die Nummer von der Kassiererin durchgeben, aber auch im Warenwirtschaftssystem war die Artikelnummer nicht zu finden.
Einige Minuten später hatten wir zwar noch nicht des Rätsels Lösung, aber zumindest schonmal die Ursache für das kleine Problem gefunden:



Hier nochmal die Rückseite der rechten Tüte:



Da dürfte im Versand bei Lorenz jemand gepennt haben. Irgendwie ist (mindestens) eine Einheit mit komplett auf Polnisch beschrifteten Tüten der "Meersalz&Pfeffer"-Chips in Deutschland ausgeliefert worden und schließlich bei mir im Laden gelandet. Der auf die Tüten aufgedruckte EAN (Die im Strichcode verborgene Artikelnummer, die unter dem Strichcode als Klartext zu lesen ist...) beginnt passenderweise mit "59" – und das ist nun genau der Ländercode für Polen.

Sie schmeck(t)en übrigens genau wie die für den Deutschen Markt bestimmten Chips. ;-)

25er bei den 50ern

Kennt noch jemand die kleinen Blechchips, die der Discounter Plus als Pfandmarke während der Einwegpfand-Übergangszeit mit den Insellösungen ausgegeben hat?

Und wisst ihr, wie erstaunt man sein kann, wenn einem so ein Blechstück aus einer Rolle entgegenfällt, in der sich eigentlich nur 50-Cent-Münzen befinden sollten?

Nicht mehr ermitteln konnten wir übrigens, ob die grüne Rolle letztendlich einen Wert von 20,25€ oder nur von 19,75€ hatte. :-)


Handschriftliches auf einem Kassenbon

Ein Mitarbeiter hat auf einem alten Kassenbon etwas notiert, aber lesen konnte ich es nicht. Gut, die Notiz war sicher nicht für mich bestimmt, aber ich bin ja neugierig. Was sollte das heißen? "A' hn's" oder "H'gg'S" vielleicht? Der erste Buchstabe musste ein "A" oder ein "H" sein. Danach folgt das erste Apostroph und danach zwei kleine "h" oder "n". Aber was sollte das bedeuten? Und wieso und überhaupt? Versteh' ich nicht:



Irgendwann kam ich auf die Idee, den Streifen umzudrehen. Damit stand die gedruckte Schrift zwar auf dem Kopf, aber aus den altägyptischen Hieroglyphen wurden plötzlich arabische Ziffern: 5, 44, 76
Das könnte z.B. die Aufzählung der einzelnen Notenwerte aus einer Kassenabrechnung sein. Aber lustig, wie viele Gedanken man sich über so etwas im Grunde vollkommen belangloses machen kann...


Großer Hund

Die Bilder der Videoanlage laufen normalweise über den Sequenzer im Sekundentakt wechselweise durch. Wenn man im Büro gelegentlich hinsieht, bekommt man auf diese Weise einen relativ guten Überblick über die aktuelle Lage.
Einen Sekundenbruchteil lang hatte ich das Gefühl, einen dicken großen Hund im Eingangsbereich liegen zu sehen. Also habe das entsprechende Kamerabild nochmal einmal genauer betrachtet. Gut, dass das haarige Kerlchen so friedlich war. Wir hatten (allerdings vor der Tür) auch schon deutlich -äähm- "nervösere" Exemplare...

Falls die Veröffentlichung dieses Bildes die Persönlichkeitsrechte des Hundes verletzen sollte, bitte ich um kurze Info. Dann werde ich selbstverständlich einen schwarzen Balken über die Augenpartie legen. :-)


Schild am Müllsack

Am Freitag Abend hing plötzlich dieser Zettel mit der Aufschrift "Exotisches Leergut" am Müllbehälter vor dem Leergutautomaten. Wir sind aus dem Lachen gar nicht mehr rausgekommen. :-)


Unterwegs

Betreffzeile auf einem Schreiben einer Krankenkasse, in dem mir mitgeteilt wird, dass ich eine Gutschrift bekommen werde:
Ihr Geld ist unterwegs...
Sehr originell. :-)

VHS-Kassetten im Müll

Komischer Fund in dem großen Container, der derzeit hier steht: Irgendjemand hat dort zwei prall gefüllte Tragetaschen mit Videokassetten in "Buchhüllen" deponiert. Zuerst dachte ich, eine Bekannte hätte ihren Bestand ausgemistet, aber Heimatfilme, "Musikantenstadl" (mit Karl Moik), "Hallo Heino" (vom 14.2.1992) und ähnlich geartete Aufzeichnungen passen auf niemanden aus meinem Bekanntenkreis.

Schnell wieder zurück in den Container... :-)


Ich will ins Blog!

Geschafft!

Aber hast du ernsthaft damit gerechnet, dass eine einzelne Flasche mit auf den ersten Blick kaum erkennbarer Beschriftung auf dem Tisch des Leergutautomaten tatsächlich auffällt und es hierher schafft?


Das tolle Web 2.0

Heute Nachmittag rief eine Frau an und wollte wissen, wer hier im Unternehmen "für Web2.0-Anwendungen zuständig" ist.

Naja, ich natürlich und so gab ich mich zu erkennen. "Um was geht's denn?", wollte ich wissen.

Da fing sie an, irgendwas davon zu erzählen, dass ich ja bei den Top100-Business-Blogs aufgeführt bin und dass ich doch damit in meinem Unternehmen auch sicherlich Web2.0 zur "Personalkommunikation" anwenden würde.

Ich habe sie dann schon im Vorfeld um Entschuldigung gebten, falls ich ihr zu nahe treten sollte. Aber ich habe ihr ziemlich direkt den Tipp gegeben, doch wenigstens in die ersten zehn der in der Topliste verlinkten Blogs mal intensiv reinzulesen und sich anzusehen, um was es dort überhaupt geht - und zwar, bevor sie dort anruft, und sich mit vollkommener Ahnungslosigkeit blamiert.

Die hat GAR NICHTS mehr gesagt... :-)

Aufstehtipp

Blogleserin Tina schreibt mir:
Als Studentin muss ich selten früh aufstehen und habe dem meinen Schlafrythmus angepasst. Jetzt ist es allerdings so, dass ich Freitags und Montags um 8 Uhr in der Uni antreten darf.
Mit dem Vorsatz rechtzeitig aufzustehen und nicht immer wieder den Wecker weiter vor zu stellen, habe ich meinen Wecker gestern Abend auf 6 Uhr gestellt. Als ich dann heute morgen von mein Wecker unsanft aus den Träumen gerissen wurde, habe ich mich dann doch wieder dazu hinreißen lassen mich nochml umzudrehen und ihn alle 5 Minuten erneut klingeln zu lassen.
Nachdem ich endlich aufgestanden war, hab ich erstmal geschaut was es in deinem Blog neues gibt. Das ist auch der Grund warum ich mich später unter der Dusche gefragt habe, wie du das, bei deinen unregelmäßigen Arbeitszeiten, schaffst morgens (oder abends) aus dem Bett zu kommen und ob du vielleicht einen speziellen Trick hast? Es wäre toll wenn du mich an deiner Weisheit teilhaben lässt! :-D
Nun, das Problem mit dem Staccato-Wecken kenne ich auch. Ich habe es auch schon geschafft, über 1,5 Stunden hinweg im 9-Minuten-Takt auf die "Snooze"-Taste meines Weckers zu drücken, der in unmittelbarer Nähe zum Bett steht und mit dem ausgestreckten Arm leicht zu erreichen ist.

Bei wirklich wichtigen Dingen stelle ich noch zusätzlich den Wecker in meinem Handy und lege das Telefon mehrere Meter vom Bett entfernt auf den Tisch. Um den nervigen Klingelton abzuschalten, muss ich aufstehen. Wenn ich dann schonmal auf meinen Füßen stehe, ist es leichter, den Weg ins Bad zu finden, als wenn man sich vorher aus dem warmen Bett quälen muss... :-)

SPAR-Markt in London

Mal wieder ein "Leserfoto":
Hey Björn,

ich muss zwar zugeben, dass es bei weitem nicht so exotisch ist, wie das Schild aus Japan aber immerhin:

Hier ein Bild von einem 24h-SPAR-Markt aus London.

(Und als kleines Extra im Vordergrund: Zwei original englische "Black Cabs")

Beste Grüße
Paule

PS: Ich hab' zwar gesehen, dass du schon ein paar Bilder von englischen Märkten hast, aber einer aus London war meines Wissens nicht dabei. So, here it is. :-)
Danke für das Color-Key-Bild. :-)


Alter Pokal im Müll

"Guck mal", sagte der Kollege ziemlich überrascht. "Den habe ich draußen im Müllcontainer gefunden."

Abgeschlagene Ecken, Rostflecken, Eingedrückter Kelch - der Pott sah nun wirklich nicht mehr schön aus und offenbar dachte sich das der Vorbesitzer auch und hat ihn entsorgt.
Nicht, dass wir nun grundsätzlich jedes Teil im Müllcontainer inspizieren würden, aber dies ist mal was anderes als die Müllsäcke mit Einweggeschirr und Getränkedosen vom benachbarten Veranstaltungszentrum.


"Regalschoner"

Blogleser Lars schreibt mir:
Hi Björn,

als täglicher Leser hat man ja schon ein paar mal gelesen, dass Lieferanten oder auch Mitarbeiter ab und zu mit Rollcontainern o.Ä. gegen die Regale fahren und diese dabei verschieben können. Ich weiß jetzt nicht, ob Du die Teile kennst, die ich hier in einem Kaufland gesehen habe, oder ob Du sie in deinem Laden benutzen würdest, aber ich dachte mir, es könnte Dich interessieren.
Hab dir im Anhang mal ein Bild von diesen (ich nenn sie mal) "Regalschoner" ;-) angehängt. Müsste man halt im Boden verschrauben, was natürlich bisschen doof ist.
Wenns ne gute Idee war dir das zu schicken, lass es mich wissen :-)
Die Idee ist gar nicht so verkehrt. Vor allem in größeren Märkten, in denen mit E-Hubwagen oder Gabelstaplern gefahren wird, helfen diese "Schoner", Schäden zu vermeiden.

Es würde sich bei mir nicht lohnen, diese nachzurüsten. Die meisten Regale haben unten sogenannte Wagenabweiser: Eine hervorstehende Schiene, welche verhindert, dass man mit den Einkaufswagen zu weit ins Regal hineinfahren kann. Das reicht bei mir normalerweise aus. (Auf diesen Bildern kann man die dunklen Streifen unten am Regal ganz gut erkennen.)

Die "Regakschoner" sind übrigens auch prima Schmutzfänger, wie man sieht... :-)