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Ödelööö

Ein Jobangebot bei Dirty Harry stelle ich mir etwa folgendermaßen vor: "Wir suchen einen Werbetexter. Bezahlen können wir zwar nichts, aber es darf nach Belieben von unseren Produkten konsumiert werden."

Prost. 8-)


Tofu-Oh

Der Moment, in dem man eine Packung nur gaaaaanz, gaaaanz vorsichtig zum Müllcontainer trägt und dabei hofft, dass einem der Inhalt nicht abrupt um die Ohren fliegt. :-O


Guacamole-Set

Müsste man mal ausprobieren, ob sich so ein fertig zusammengepacktes Set zum Selbermachen eines Guacamole-Dips auch hier verkaufen lässt. Es gibt zwar massenhaft geschältes und geschnittenes abgepacktes Obst in den Läden, aber so eine Zusammenstellung ist mir bislang noch nicht untergekommen.


Stempel Betriebsgeheimnis

Fundstück an meinem Stempelständer im Kassenbüro. Diesen Stempel habe ich vor einer gefühlten Ewigkeit mal von der SPAR bekommen und sollte, wenn ich mich richtig erinnere, bei z.B. Warenrückrufen zum Einsatz kommen. Bis zum Erstellen dieses Fotos war der Stempel übrigens noch unbenutzt…

Neugierig geworden habe ich eben mal nach den genannten Stellen im Gesetz gesucht. Zumindest in der letzten Version ergibt der Verweis, so ich denn richtig geguckt habe, keinen Sinn.

Ist wohl nicht mehr weiter wichtig… :-)


Shopping Cart Tree

Wer keinen gewachsenen Weihnachtsbaum aber dafür einen Haufen Einkaufswagen hat, kann sich ja so behelfen:

Frohes Fest. 8-)



(Quelle: "Webfund", ihr wisst schon… Leider habe ich für das Bild tatsächlich keine Quellenangabe finden können. Wer eine hat, möge sich bitte melden.)

Drachen

Am Boiler in dem Raum vor meinem Büro hängt noch ein Stück der Herbst-Deko, ein Drachen aus grobem Leinenstoff. Muss irgendwie die leicht masochistische Ader in mir sein, dass ich ihn nicht weghänge – dafür habe ich inzwischen schon zigmal gedacht, dass da jemand vor meiner Tür steht, wenn ich die Fratze aus den Augenwinkeln gesehen habe.

Falls Fragen zum Bild an der Tür sind: Hier gibt's die große Version davon zu sehen. :-) (Weiß gar nicht, ob das Gebäude noch steht. Sind ja inwischen schon wieder ein paar Jahre ins Land gezogen…)


Kocktopf

Ein gewisser Herr Meiwes hätte vielleicht einen Kocktopf gebrauchen können – was das aber mit Königsgemüse zu tun haben soll, ist mir schleierhaft.

Entschuldigt die Pietätlosigkeit, aber den MUSSTE ich jetzt einfach mal bringen. :-)


Die anrufende Hosentasche

Das Telefon klingelte, auf dem Display war eine mir unbekannte Handynummer zu sehen. Ich meldete mich freundlich und hörte nur dumpfes Stimmengewirr und lautes Raschen. Irgendeine (Hosen-(?))Tasche hat mich wohl angerufen. Da war wohl die Tastensperre nicht drin oder hat versagt.

Ich notierte mir die Nummer, legte auf und rief zurück. Falls nichts Wichtiges gewesen sein sollte, wollte ich doch zumindest auf das "unkontrollierte Selbsttelefonieren" hinweisen. Sowas kann unter Umständen ja auch teuer werden.

Eine junge Frau meldete sich und ich entgegnete freundlich: "Hallo, hier ist Björn Harste vom SPAR-Markt in der Gastfel…" KLICK! Weiter kam ich nicht, denn an der Stelle legte sie auf.

Nach ein paar Minuten rief sie aber wieder zurück. Einer meiner Mitarbeiter ging ans Telefon und nach kurzem Gespräch war klar, dass sie in Dresden unterwegs war und meinen Laden überhaupt nicht kannte. In ihrer Tasche hatte sich tatsächlich meine Telefonnummer hier per Zufall gedrückt. Tzz… :-)

Was unfreundlich ist!

Von einer Bekannten habe ich erfahren, dass die angehenden Einzelhändler/innen und Verkäufer/innen in der Berufsschule lernen, dass man Kunden nicht "Suchen Sie etwas?" oder "Kann ich Ihnen helfen?" fragen soll, da das unfreundlich sei.

Bitte?! :-O

Es kommt sicherlich darauf an, wie diese Fragen gestellt werden. Bei mir hier im Markt ist es Usus, offensichtlich suchenden Kunden, welche man mit etwas Erfahrung leicht erkennt, eine dieser Fragen zu stellen. Seit über zwölf Jahren freuen sich die Kunden darüber und bislang hat sich noch niemand beschwert, sondern höchstens mal die Hilfe dankend abgeleht.

Habe nun eine ganze Weile über der Frage gebrütet, warum den Berufsschülern erzählt wird, dass so eine Vorgehensweise unfreundlich sein soll. Einzige mir logisch scheinende Erklärung: Die Azubis können nicht zwischen suchenden und nicht suchenden Kunden differenzieren (oder man traut es ihnen nur nicht zu) und bevor sich nun jeder angehende Einzelhändler oder Verkäufer blindlings auf jeden Kunden im Markt stürzt und ihm diese Fragen an den Kopf wirf, was ich als Kunde tatsächlich selber ebenfalls irritierend bis unfreundlich finden würde, wird eben pauschal davon abgeraten.

Schade eigentlich, denn man kann damit so viel erreichen und dem Kunden das Gefühl glaubhaft vermitteln, tatsächlich beachtet zu werden und nicht nur eine Nummer zu sein.