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Draußen riecht es mal wieder verbrannt...

...und meine Lüftung drückt es direkt hier ins Gebäude. Ein Kollege witzelte eben schon, dass da bestimmt ein paar freakige Leute "Angrillen 2010" feiern.

Mit Altreifen?!? :-O

Nachtrag: Die Ursache für den Brandgeruch könnte bei zwei (Groß-)Bränden zu suchen sein, die es am Abend in Bremen gab.

Eee!

Im Weser-Kurier-Artikel stand ja, dass ich nichtmal einen privaten Computer hätte. Das stimmte zu dem Zeitpunkt auch. Seit gestern bin ich stolzer Besitzer eines Asus eeePC 1005H. Schon Mitte Dezember habe ich nach einem Netbook gesucht, aber in den bekannten Läden (MM, Saturn) und einigen regionalen privaten Häusern bin ich nicht fündig geworden. Dort in der Ausstellung standen ein paar Standardmodelle in der gängisten Ausstattung. Was ich wollte:

· integriertes UMTS-Modem
Ich hatte einfach keine Lust, mich mit einem USB-Stick herumzuschlagen. Das Argument, dass man den Stick mit einem USB-Kabel bei Bedarf wie eine Antenne ausrichten kann, war zwar gut – aber ich bevorzugte trotzdem die interne Version.
· Windows 7
Die meisten Geräte in den Läden waren noch mit Windows XP ausgestattet. Die Hersteller würden erst nach und nach umstellen, wurde mir gesagt. Windows XP auf einem Netbook wollte ich nicht. Ich mag XP, aber langsam ist die Zeit vorbei.
· Intel Atom Prozessor
Mir war ein energiesparender Prozessor wichtig. Es gibt auch etliche Netbooks mit Pentium-Prozessoren und die wollte ich nicht.
· Mattes Display
Einer der Verkäufer in einer Mediamarkt-Filiale hat mir erzählt, dass es Netbooks im Grunde gar nicht mehr mit den "klassischen" matten Bildschirmen gibt. Naja, so einen "Schminkspiegel" hätte ich dann notgedrungen genommen, aber ich mag die Dinger überhaupt nicht.
Irgendwann kam mir die Idee, mich mit meiner Wunschliste an einen Bekannten zu wenden, der in einem Groß- und Einzelhandel für Computer und Elektronik arbeitet.

Er hat's ja schon angedeutet. Danke!!! Ich bin superglücklich mit dem PC in meiner Wunschausstattung! :-)

Diesmal kein "Red Bull" für das Pärchen

Das "Red Bull trinkende Pärchen" war wieder da. Noch bevor sie etwas tun konnten, wollte mein Mitarbeiter die beiden rauswerfen. Aber sie verstanden kein Wort von dem, was er ihnen erzählte und weigerten sich auch, die Handzeichen zu verstehen.

Ein anderer Kollege versuchte es mit Plattdeutsch Englisch. "Do you speak English?", erkundigte er sich. Keine Antwort. Machte aber nichts, er erklärte den beiden schließlich auf Englisch, warum sie hier nicht mehr reindürfen. Gemeinsam schafft meine beiden Angestellten es dann, das Pärchen aus dem Laden zu befördern.

Ob das von Dauer sein wird?

"Betrunkener hantierte mit Schusswaffe"

Nachdem er in reichlich alkoholisiertem Zustand seinen Einkauf in einem Verbrauchermarkt mit 24-Stunden-Öffnung getätigt hatte, fiel ein 36 Jahre alter Mann dem Personal besonders auf. Der Betrunkene hantierte mit einer Waffe, die er zuvor aus seiner Jackentasche genommen hatte. Die vom Verkaufspersonal alarmierte Polizei nahm den 36-jährigen Mann, der aus Bulgarien stammt und keinen festen Wohnsitz in Bremen hat, vorläufig fest. Zur Ausnüchterung wurde er in Gewahrsam genommen. Bei der mitgeführten Waffe handelte es sich um eine erlaubnispflichtige Kurzwaffe, die mit entsprechender Munition befüllt war. Nach seiner Ausnüchterung wurde der Mann zum Verstoß gegen das Waffengesetzt zur Sache kriminalpolizeilich vernommen. Die Ermittlungen ergaben, dass die von ihm geführte Pistole zur Fahndung ausgeschrieben war. Ferner stellte sich heraus, dass gegen den 36-Jährigen ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag. Nach Prüfung der Gesamtumstände wurde durch die Staatsanwaltschaft Bremen ein Untersuchungshaftbefehl gegen den Bulgaren beantragt, dem das Amtsgericht Bremen entsprach.
So ist der nächtliche Vorfall in der Pressemappe der Polizei Bremen beschrieben.

Manche Dinge möchte man lieber nicht glauben.

(Vielen Dank an alle, die mir den Hinweis zugeschickt haben!)

Mal wieder Jogurtgläser und das Pfand

Ein älteres Paar kaufte unter anderem etliche Gläser Jogurt. Die Gläser stammten komplett aus der Restekiste bei uns im Kühlregal und waren dementsprechend mit roten Sonderpreisetiketten und entsprechender Preisreduzierung ausgezeichnet.

Meine Mitarbeiterin an der Kasse buchte die Artikel natürlich richtig: Den aufgedruckten Sonderpreis auf die Warengruppe Lebensmittel und pro Glas gleich noch 15 Cent auf die Warengruppe Pfand hinterher.

Nach dem Einkauf kontrollierte die Kundin den Kassenbon. Gemeinsam kamen sie zu meiner Mitarbeiterin zurück und reklamierten, dass von ihr bei jedem Artikel 15 Cent zu viel berechnet wurden.

Sie fielen aus allen Wolken, als sie erfuhren, dass die Gläser bepfandet sind. Und gaben zu, dass sie die leeren Jogurtgläser in der Vergangenheit immer in den Altglascontainer geworfen haben. Vielleicht hat die beiden zumindest etwas getröstet, dass sie durchaus nicht die einzigen waren, die so gedacht haben.

ShopbloggerFanclub

Wow, es gibt hier in der Gegend ein WLAN-Netzwerk mit dem Namen "ShopbloggerFanclub". Was man mit seinem neuen Netbook nicht alles aufdeckt. :-)

Gruß an die Fans. Wo auch immer sie stecken.

Blech, das Musterstück

Das Metallbauunternehmen hat mir ein Musterstück zukommen lassen. Einer der engen Radien ließe sich nicht bei 3mm Materialstärke biegen. So ist er etwas größer geworden und um sicherzugehen, dass das auch wirklich passt, haben sie mir ein kleines Musterstück angefertig.

Passt perfekt. Und sieht auch noch gut aus. :-)

Na, bitte – sieht doch aus wie in der Zeichnung.


Alkohol kaufen mit Nachdruck

Tzz, Sachen gibt's... Da erfährt man nebenbei, dass wir mal wieder Kontakt zu einem Typen hatten, der hier mit einer Knarre in der Hand herumrannte.

Ein Mann wollte in der Nacht Alkohol kaufen. Da er schon mehr als reichlich betrunken war, er konnte nämlich kaum noch geradeaus laufen, beschlossen meine Mitarbeiter, ihm nicht zu weiterem Nachschub zu verhelfen. Im Gegenteil: Sie haben den schwankenden und lallend pöbelnden Mann freundlich aber bestimmt aus dem Laden geleitet.
Meine beiden Mitarbeiter hatten gerade vorsichtshalber von innen die Türen abgeschlossen, als der Typ draußen eine Waffe aus der Jackentasche zog und damit herumfuchtelte.

Ob nun echt oder nicht – die eilig herbeigerufene Polizei fackelte nicht lange und sackte ihn gleich ein. Was dabei herauskommt, werden wir wohl nicht erfahren.

Sprüche

Wenn ein Ladendieb zunächst herumjammert, dass es doch "das erste Mal" gewesen sei und dass er "noch nie mit der Polizei zu tun" hatte und dass wir doch bitte Mitleid haben sollen...

...und er dann im Verlauf des Gesprächs und während der Wartezeit auf die Polizei allerlei Wissen und Halbwissen über seine Rechte als Ladendieb heraushängen lässt...

...dann denkt man sich einfach nur seinen Teil.

Das Blech ist in Arbeit

Kleiner Zwischenstand: Mein Blech für die Kühlhaustürzarge ist in Arbeit und wird wohl Anfang nächster Woche fertig sein.

Hoffentlich habe ich mich mit 3mm Stahblech nicht zu sehr verschätzt. Dass das Bauteil sehr massiv wird, ist mir ja durchaus bewusst. Soll ja auch was aushalten, aber je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Sorgen mache ich mir. :-)

Teurer Werbeschnipsel

Erinnert sich noch jemand an diesen Anhänger, auf dem ich hier in der Seitentraße zufällig einen von meinem Vorgänger beauftragten Werbeschnipsel für meinen ehemaligen Laden gefunden habe?

Nun soll für eine Altenwohnanlage mit Betreuung hier in der Neustadt ein Transporter angeschafft werden. Um den Wagen zu finanzieren, wird er, ähnlich wie der oben erwähnte Anhänger, in viele Werbeflächen aufgeteilt, die einzeln an den Mann, bzw. an die Firma gebracht werden.

Ich bin bei diesen "Werbesammelsurien" sowieso eher skeptisch und schwer zu begeistern. Zu sehr geht der einzelne Werbende in der Masse unter. Preisbeispiel gefällig? Ein etwa 60x15cm großer Streifen am Heck soll 420 Euro kosten. Und eine Radkappe (die sich bei der Fahrt nicht mitdreht) gibt es für 280 Euro. Netto pro Jahr – und die Laufzeit des Vertrags beträgt immerhin fünf Jahre.

Grob überschlagen bringen alle Werbeflächen mindestens 15.000 Euro pro Jahr. Das über fünf Jahre lang ergibt immerhin 75.000 Euro. Davon könnte man zwei neue Ford Transit Personentransporter kaufen.
Gut, der Druck der Aufkleber kostet auch Geld, aber dennoch finde ich diese Vorgehensweise dreist. Wenn die Werbung so kalkuliert wäre, dass sie gerade für die Anschaffung des Fahrzeugs reichen würde, könnte ich das Argument mit der "guten Tat" noch vollstehen. Aber so? Ich denke, das ist eine gemeinnützige Organisation, die hinter der Aktion steht? Warum muss da ein fünfstelliger Gewinn rausspringen?
Nöö, ohne mich.

Exotisches Leergut (122)

Diese (leider leere) Flasche "Moosehead" hat mir einer meiner ehemaligen Mitarbeiter bei seinem Einkauf mitgebracht. Sehr cool. Ich kannte das Bier (also eher das Etikett) schon von irgendwelchen Bildern – aber selber hatte ich noch keine Elchkopfflasche in der Hand.

Und sowas schenkt der einem bekennenden Elchfan.