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Ex-Mama-Aufsteller

Die Reste von dem Mama-Aufsteller, mit dem wir uns nun viel zu lange hier im Laden herumgeschlagen haben, waren in den letzten Tagen bereits sehr übersichtlich und haben nun endgültig den Weg auf den Restetisch gefunden.

Damit ist das Kapitel beendet.

Merke: Vorerst keine Ramen / Nudelgerichte mehr als Aufsteller.


Bon-Einzug an unserem Leergutautomaten

Was ich schon seit Jahren hier mal im Blog zeigen wollte: Der Drucker unseres Leergutautomaten ist in der Lage, Bons, die nicht mitgenommen wurden, wieder einzuziehen. Das ist sehr praktisch.

Zum einen ist es ein Sicherheitsmechanismus: Vergessen Kunden ihren Bon, wird dieser automatisch nach einer Minuten wieder in den Automaten gezogen. In der Zeit besteht natürlich auch die Chance, dass jemand ihn entdeckt und mitnimmt, aber oft genug stehen die Kunden auch nicht unmittelbar hintereinander vor dem Automaten. Das hat in all den Jahren schon oft für glückliche Kunden gesorgt, wenn wir ihren vergessenen und verloren geglaubten Bon doch noch aushändigen konnten.

Die Funktion kommt aber auch zum Einsatz, wenn ein Bon gedruckt werden soll und noch ein anderer Leergutbon im Drucker hängt. "Schwupps" ist er weg. (Und liegt einfach im Gehäuse hinter der Tür. Dafür nun noch extra eine eigene Auffangschale zu installieren wäre dann doch etwas übertrieben gewesen.)


450-Euro-Präsentkorb

In einer E-Mail erklärte mir ein Mann, dass er sich mit mehreren Leuten zusammentun und jemandem zu einem hohen, runden Geburtstag einen Präsentkorb im Wert von 400-450 Euro verschenken wollte.

450 Euro in einem Präsentkorb ist schon 'ne Ansage, zumindest mit Produkten aus unserem Sortiment. Selbst mit einem guten Cognac, weißem Thunfisch, ein paar Tafeln Zotter-Schokolade und einigen anderen höherwertigen Lebensmitteln könnten wir mit den Artikeln bei uns aus dem Laden kaum einen durchschnittlich großen Korb füllen, um auf diese Summe zu kommen.

Das hatte ich dann auch so geantwortet, aber nie eine Antwort bekommen.

Frosty Pocket

Vor ein paar Tagen kam von einer regionalen Handelsagentur, mit der ich seit mindestens zwei Jahrzehnten schon immer wieder mal unregelmäßig zusammenarbeite, eine E-Mail mit dem Flyer für Slush zum selber Einfrieren. Dass die "Frosty Pocket"-Produkte einen Elefanten im Logo tragen, war nicht für die Bestellung ausschlaggebend, ich schwör's. Höchstens unbewusst tief aus dem Inneren, aber dann war das nicht mutwillig gesteuert.

Ich fand das Produkt einfach mal interessant und so haben wir jetzt einen kleinen Aufsteller mit 180 dieser Quetschbeutel hier stehen und ich bin gespannt, ob sie laufen werden:


Eddieday (26)

Wir kannten Eddie gut, wir konnten ihn wirklich gut lesen. Seine Reaktionen, seine Geräusche, sein Verhalten. Er war ein echtes Familienmitglied und nicht nur ein felliger Mitbewohner, der sich ständig über einen leeren Napf beschwerte. Okay, das auch. Aber manchmal fragte man sich wirklich, was dieses kleine Katzenhirn gerade wohl für Gedanken dachte …


Verwirrende E-Mail an mich und nicht an mich!

Mit dem Außendienstler eines Lieferanten bin ich per Du. Nachdem ich eine Frage an ihn hatte, bekam ich die folgende E-Mail, die bei mir für geringfügige Verwirrung hinsichtlich meines Kenntnisstandes bezüglich der Anzahl meiner Persönlichkeiten sorgte:

Gute Morgen Björn,

kannst Du das bitte klären und Herrn Harste informieren?
Ein Blick in die Kopfzeilen der Mail sorgen aber schnell für Entwirrung: Der angesprochene Björn bin nicht ich, sondern ein gleichnamiger Kollege des Außendienstlers, den derselbe um Rat gefragt hat.

Ich habe die Mail nur bekommen, da ich im CC mit drin stand.

Aber natürlich fühlt man sich in so einem Fall erst einmal direkt angesprochen … :-P

Streichholzschächtelcheneimerchen

Da ich keinen adäquaten Ersatz für die geklaute blaue Stapelbox finden konnte, und auch sämtliche Pappkartons irgendwie untauglich waren, steht nun auf dem Packtisch ein ausgemusterter Blumeneimer, in dem die alten SPAR-Werbezündhölzer nun wie in den vergangenen Wochen auch zum kostenlosen Mitnehmen bereitliegen.

Falls wieder jemand das Schild für sich so auslegt, dass der ganze Behälter gemeint ist, werde ich das selbstverständlich hier erwähnen, aber ich werde mich nicht darüber aufregen. Dies scheint mein absolut missverständliches Schild wohl zu implizieren, aber das Schild bleibt so und da uns der Vorrat an Eimern auch nicht so schnell ausgehen wird, ist das hier wohl jetzt die beste Lösung:


Limo statt Bier

Nanu?

Ein Stammkunde, der seit Jahren immer eine bis zwei Kisten Bier pro Woche in seinem Fahrradanhänger gekauft hat, stellt plötzlich neben einer Bier- auch eine Limokiste in den Hänger.

Er wird doch wohl nicht krank sein? :-O :-)

Ohhhohoooohhhhohhhhh, noch mehr Cutter!

Ach du … :-O

Von unseren Cuttern für 50 Cent haben wir ja noch mehr in der Halle stehen. Zu dem Haufen bei uns im Supermarkt kommen nun also noch einmal vier Kartons (mit Klebeband zu einem großen Paket zusammengefasst) mit jeweils 40 Sechserpacks – insgesamt also 960 weitere Messer.

Hachseufz.

Die Cutter sind ja eigentlich gar nicht prinzipiell zum Einzelverkauf gedacht. Es sind immer sechs Stück (an Perforation trennbar) zu einer Karte zusammengefasst. Wenn man diese Karten für einen Euro anbietet, könnte das Angebot für die Kunden durchaus noch etwas interessanter werden. Oder ich versuche auch hier mal, sie online loszuwerden. Mal gucken, wie ich aus der Nummer wieder rauskomme.


Der selbstauflegende Spam

Das Telefon klingelte, ich ging ran und meldete mich wie gewohnt.

Es folgte eine automatische Ansage. Irgendwas mit Pflegevorsorge und wenn man eine Pflegestufe hätte, soll man die Taste "1" drücken. Das Telefon lag mit Freisprecheinrichtung neben mir und ich sortierte ohnehin meinen Papierkram, so dass mich der Anruf keine Zeit gekostet hat. "Aber eure Zeit vergeude ich jetzt mal!", dachte ich mir und drückte die Taste 1.

Ich erwartete, in irgendeinem Callcenter zu laden. Stattdessen brach die Verbindung sofort ab und ich hörte nur noch ein monotones "Tut, tut, tut …"

Komisches Geschäftsmodell haben die. Davon kann man leben? :-)

Bedienthekenpass-Stempel

In den letzten Tagen endete die Aktion "Bedientheken-Pass" der Edeka. Der Pass war ein klassisches Bonusheft, in das man Stempel bekommen konnte, für jeden Einkauf ab 5 Euro an einer Bedientheke in einem Edeka-Markt hat man einen Stempel bekommen, waren die 10 Stempel voll, gab es zusätzliche 5 Euro Rabatt auf den nächsten Einkauf.

Wir haben zwar kein Bedientheke, sind aber eben doch ein Edeka-Markt und hatten deshalb auch zu Beginn der Aktion das Material bekommen – etliche dieser Pappkärtchen und eben auch eine Handvoll Stempel. Diese Stempel sind kleine Stempel von COLOP mit integriertem Stempelkissen, mit denen man einen etwa 1cm kleinen Kreis stempeln kann, in dem stellvertretend für die vier verschiedenen Bedientheken in einem Supermarkt ein Fisch, ein Brot, ein Stück Käse und mutmaßlich ein Stück Fleisch abgebildet sind.

Die Papierdinger sind egal, Altpapier. Aber um die Stempel finde ich es irgendwie schade. Nagelneu und nie benutzt wäre es eine schmerzhafte Ressourcenverschwendung, sie einfach so zu entsorgen. Andererseits: Was soll man damit anfangen? Selbst ein Kind wird die Dinger nach ein paar Stempelungen auf der heimischen Tapete langweilig finden …

(Da ich nicht weiß, ob sie nicht vielleicht doch bei einer neuen Aktion wieder benutzt werden sollten, werde ich sie schließlich doch in den Müll werfen und nicht verschenken. Das Missbrauchspotential wäre immens und ich werde mir nicht nachsagen lassen, das unterstützt oder gar provoziert zu haben.)


Geschirr im Eimer

Wir haben ja schon einiges gesehen, aber dass jemand sein altes Geschirr hier in den Getränkereste-Eimer vor unserem Leergutautomaten entsorgt, war bislang noch nicht dabei …

Über die beiden leeren Konservengläser wundere ich mich dagegen nicht mehr.


Geklaute Streichholzschachtelkiste

Ich bin echt fassungslos. Der blaue Kunststoffbehälter, in dem wir in den letzten Wochen auf dem Packtisch die Werbestreichhölzer zur kostenlosen Mitnahme angeboten haben, ist verschwunden.

Zunächst hatte ich ja noch die Hoffnung, dass ein Kollege sie irgendwo hingestellt hat und sie sich einfach nur gut tarnt. Aber, nein, meine Befürchtung bestätigte sich: Auch sie wurde geklaut. Ernsthaft!

Es ist gar nicht der Wert, die blaue Kiste wäre beim Aufräumen der Halle vermutlich früher oder später ohnehin mit im Müll gelandet. Kein nennenswerter Sachschaden (außer, dass ich irgendwas neues basteln muss), aber es geht um die Sache als solche und ich gebe zu, dass mich sowas nur noch ankotzt. Kein Wunder, dass es immer weniger schöne Dinge auf der Welt gibt, wenn sowas immer mehr und häufiger torpediert wird.

Der Täter? Kennen wir nicht. Sah aus wie aus der Obdachlosen- oder Drogenszene und kam auch nur rein, ohne was zu kaufen, hat sich durch die Flyer-Angebote auf dem Packtisch gewühlt und ist dann kurzerhand mit der blauen Box wieder gegangen.


Der Plüsch-Björn mit dem Plüsch-Eli

Zu dem Blogeintrag mit der Supermarkt-Plüschkollektion hatte Kommentator "Das einzig Gute" (Wo ist der eigentlich plötzlich abgeblieben?) noch dieses Bild von "mir" als Plüschversion inklusive Plüsch-Elefant im Einkaufswagen diesem Kommentar hinterlassen.

Das Bild muss auf jeden Fall unabhängig von einem Bilder-Hoster erhalten bleiben und so hatte ich es natürlich lokal gesichert und mir all die Monate noch vorgenommen, es hier noch mal auch all denen zu zeigen, denen es im Kommentar entgangen ist.

Ich finde das Bild cool. :-)