Hier im Markt haben wir rund ein Dutzend Stützen stehen, mit denen wir irgendwie klarkommen müssen. Bislang waren sie einfach nur weiß gestrichen und sehen inzwischen entsprechend aus, vor allem sind teilweise die Kanten angeschlagen oder sogar ganz weggebrochen.
Meine Idee ist, sie mit Spiegeln zu verkleiden, so dass sie optisch verschwinden. Werde mir dazu mal ein paar Ideen und Alternativen zu den Spiegeln von Fachbetrieben einholen, vor allem auch, wie man das ganze stoßfest und bruchsicher ausführen kann.
Bleibe aber dabei für andere Ideen offen.
Als wir damals den UniCycle bekommen hatten, gab es unglaublich viel zu berichten. Alles war neu und ständig sind neue bemerkenswerte Details aufgetaucht.
Und nun mit dem neuen Rücknahmeautomaten? Das Ding läuft einfach. Für uns ist es eigentlich so wie immer, nur dass wir seltener eingreifen müssen. Hin und wieder tauchen zwar noch Gebinde auf, die der Automat noch nicht kennt, aber prinzipiell gibt es fast nichts mehr zu berichten. Er tut, was er tun soll.
Erstmal den Text auf den Leergutbons aus unserer neuen Maschine von "Neustädter Frischmarkt" (Den Namen kennt kein Kunde, nur das Handelsregister…) auf "SPAR-Markt Björn Harste" ändern lassen.
So viel Ego musste sein.
Hier ein Blick in den Container, in dem sich von Montag bis Mittwoch mehrere Kubikmeter ungepresste Einwegflaschen und Getränkedosen angesammelt haben. Mal gucken, wie lange wir brauchen werden, um den Haufen abzuarbeiten. Aufgrund unserer knappen Personalsituation dürfte sich das ein paar Wochen hinziehen…
Bei einem Discounter in Kroatien hat Blogleser Martin diesen Strichcode auf einer Flasche des einheimischen Bieres gefunden. Vielen Dank für die Zusendung!
Ich glaube sogar, dass es nicht nur "einheimisch", sondern sogar die Eigenmarke des Discounters war. Die EAN-Nummernkreise mit "2" am Anfang, sind für interne Zwecke gedacht. Achtet mal drauf, Penny z.B. benutzt für seine Produkte auch die 2er-Kreise.
Wir hatten nun schon mehrere Bierflaschen auf dem neuen Leerguttisch stehen, bei denen der obere Rand abgebrochen oder zumindest zerbrochen war. Das passiert vermutlich irgendwie auf dem Weg durch den neuen Automaten (es sei denn, diese Häufung war jetzt ein riesengroßer Zufall, denn derart beschädigte Flaschen hatten wir in den letzten Jahren immer wieder mal) und ich hoffe, dass der Techniker nachher eine Ursache dafür findet.
Vor ein paar Tagen ist mir buchstäblich im Vorbeigehen im Getränkeregal dieser leere Karton "XL-Energy" aufgefallen:
Aha, ein leerer Karton, was soll daran ungewöhnlich sein? Kann ich euch sagen: Der Artikel lief vor ein paar Jahren mal richtig stark bei uns, ist dann aber irgendwie aus der Mode gekommen oder die Kunden, die den immer gekauft hatten, haben uns verlassen oder sich ihrerseits neu orientiert. Wie auch immer: Seit längerer Zeit schon stand "XL" bei uns eher herum und so war ein wochenlang zu rund 3/4 gefüllter Karton schon auffällig. Tzja – und plötzlich ist der Karton leer gewesen. Genau danaben lag noch ein leerer Karton "Ener-G", aber der ist deutlich günstiger und läuft hier so stark, dass das durchaus hätte sein können. Ich wurde dennoch nervös und suchte mir die "XL"-Absatzzahlen aus unserem Warenwirtschaftssystem heraus:
Der letzte Verkauf war ein paar Tage vor dem Tag, an dem ich den leeren Karton bemerkt hatte. Die Abverkäufe davor waren beinahe nicht weiter erwähnenswert. Auf jeden Fall war mir in dem Moment 100% klar, dass die Dosen geklaut worden waren. Eine Kollegin versicherte mir, dass am Tag zuvor mit großer Sicherheit die Dosen noch dort standen und so sah ich mir die Videoaufzeichnung durch. Jemand, der sich wenigstens 50 Dosen Energydrink einpackt, musste eine Weile davor stehen und so konnte ich die Aufzeichnung im Schnelldurchlauf angucken. Bingo! Ein Typ kam in den Laden, nahm sich an der Kasse zwei leere Plastiktüten, ging direkt in die Getränkeabteilung, füllte die Tüten mit Energydrink-Dosen im Gesamtwert (inklusive Pfand) von knapp 100€ (!) und stellte diese schließlich an/unter Schranke am Eingang. Dann ging er an der Kasse raus ("hab nix gefunden"), schnappte sich die beiden Tüten am Eingang und verschwand.
Dank seiner Gier kam er einen Tag später direkt wieder in den Laden und versuchte es wieder mit der selben Methode. Inzwischen hatte aber sein Bild unter meinen Mitarbeitern die Runde gemacht und so gab es diesmal keinen Energie-, sondern einen Adrenalinschub. Nämlich als er auf das Eintreffen der Polizei warten musste. Insgesamt hat er für knapp 200€ waren geklaut bzw. klauen wollen. Das kann doch einen Richter nicht mehr kaltlassen, oder? Das kann doch nicht "geringwertig" und "kein öffentliches Interesse " sein. Ich habe ja ernsthaft noch Hoffnungen…
Fundstück bei mir im Kofferraum. Bei den enormen Temperaturen vor ein paar Tagen hat sich diese Mineralbrunnenflasche ein wenig verformt. Krass, sowas habe ich in der Form auch noch nicht gesehen. (Auch wenn es so aussieht: Da ist kein Loch drin. Der helle Ring auf dem ausgewöbten Flaschenboden ist die verzerrte Spiegelung der umstehenden Häuser.)
Jonas hat mir dieses Foto aus
Cala Rajada / Mallorca geschickt.
Vielen Dank dafür!
Ein Kunde war gerade hellauf begeistert vom neuen Rücknahmegerät.
"
Ja, supermodern, sogar mit 12-Zoll-Display!", scherzte ich.
"
Und? Hat er auch Bluetooth?", wollte er wissen.
Das nun gerade nicht. Und Apps wird man für ihn auch nicht finden. Aber das ist wohl auch vollkommen unrelevant.
Ein Kunde beschwerte sich bei uns über einen Bettler, der seit einer Weile neben unserer Eingangstür auf dem öffentlichen Gehweg sitzt.
Ist ja schön, dass es diesen Kunden stört, ich bin selber auch nicht ganz glücklich damit – aber letztendlich handelt es sich bei dem Bürgersteig um eine öffentliche Fläche. Der Mann sitzt da einfach nur, musiziert nicht, spricht keinen an und behindert niemanden nennenswert.
Wie seht ihr das? Würde euch der Mann vom Einkauf abhalten?
"Na, wieder kaputt?", spottete ein Kunde, der kein Leergut abgeben konnte, weil wir mit dem Techniker noch ein paar neue Gebinde in das Gerät eingepflegt haben.
Die Erklärung, dass wir einen neuen Automaten haben und dieser natürlich erstmal unser Sortiment hier lernen muss, wollte er anscheinend schon gar nicht mehr hören.
Kathy hatte eine Frage zur Schranke an unserem Eingang:
Wie ich auf deinen Bildern gesehen habe, verfügt dein Markt auch über so ein Eingangstörchen (dieses Metallteil mit dem blau-weißen Pfeil - wahrscheinlich gibt's da auch einen offiziellen Namen für). Dabei ist mir aufgefallen, dass jeder von mir besuchte Lebensmittelmarkt in Deutschland über so einen Zugang verfügt. Der praktische Nutzen ist mir natürlich bekannt. Allerdings ist mir beim Überlegen aufgefallen, dass die wenigsten von mir besuchten Märkte im Ausland das haben. In England z.B. habe ich das noch nie gesehen. Daher habe ich mich gefragt, ob es in Deutschland Vorschrift ist oder ob es sich einfach nur so eingebürgert und der praktische Nutzen sich bewährt hat?
Eine Vorschrift dazu gibt es nicht, aber es fällt auf, dass auch hierzulande der Trend besteht, Märkte ohne diese Eingangsanlagen zu bauen.
Ich bin ein Freund solcher Schranken. Mag es in ländlicheren Gegenden ohne funktionieren – aber zumindest hier in der Stadt würde ich aufgrund der immens hohen Diebstahlsraten niemals auf so eine Anlage verzichten wollen.
Am Abend hat ein Typ mehrere Getränkeflaschen gestohlen. Eine hat er zu Beginn seiner Flucht direkt dem Bettler "geschenkt", der seit einer Weile hier immer auf dem Gehweg vor dem Laden sitzt.