Gut, okay, die Anweisung, auf jeden Fall die Pappresse noch
auszuleeren, hat der hier anwesende Kollege gestern Abend noch erfolgreich umgesetzt.
Zugegebenermaßen habe ich nicht damit gerechnet, dass die abschließenden Arbeiten (wie z.B. das Einfädeln der Bänder), um die Maschine wieder in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen, nach Arbeitnehmermeinung wohl nicht dazu gehörten.
Fundstück in einer der Tiefkühltruhen. Merke: Wenn man Mayonnaise einfriert und wieder auftaut, trennen sich die restlichen Zutaten wieder vom Öl.
Da wird's dann aber auch dringend Zeit, dem Leergutautomaten beizubringen, eine weitere Fraktion trennen zu können!
Schon bald 20 Cent Pfand auf Kaugummi
Wir haben vor einer guten Stunde einen Ladendieb erwischt. Der Mann hatte eine Flasche Wodka im Hosenbund stecken und als er durch die Kasse ging, klingelten buchstäblich die Alarmglocken. So weit war alles ganz normal.
Ladendiebe regen mich auf. Ich kann es einfach nicht ausstehen, wenn sich an fremdem Eigentum vergriffen wird. Ob das nun direkt mein Eigentum ist oder ob ich das bei anderen Leuten in anderen Zusammenhängen mitbekomme, spielt dabei keine Rolle. Ich hasse es und es macht mich wütend. Hier im Laden habe ich mich ja schon fast daran gewöhnt.
Dieser Dieb vorhin hat mich aber nun aus einem ganz anderen Grund aufgeregt: Er war entweder alkoholisiert oder unter Drogen oder beides – aber egal, was er intus hatte, er wirkte phlegmatisch wie ein Fels in der Brandung. Ließ sich nicht im Mindesten zu einer Kooperation bewegen, packte das Diebesgut nicht aus, sprach nicht mit uns, wollte uns weder nach hinten begleiten noch ließ er sich mit sanfter Gewalt aus der Kassenzone entfernen, er machte aber auch keinen Fluchversuch. Er stand einfach nur wortlos an unserem Packtisch herum und spielte mit seinem Handy und telefonierte sogar mal zwischendurch, tat zumindest so. Auch die Information, dass ich die Polizei gerufen habe, ließ ihn kalt – sofern sie überhaupt bis in seinen Kopf durchdrang…
Selbst die beiden Polizisten waren schließlich rund eine 3/4 Stunde mit dem Typen bei uns im Lager zugange. Es dauerte eben doch alles
geringfügig länger als normalerweise…
Unterm Strich war er dann aber doch deutlich angenehmer, als jemand, der agressiv wird und sein Pfefferspray zückt.
Schön, dass man die Hotline eines ec-Anbieters am Samstag Abend um 18:30 Uhr schon nicht mehr erreichen kann. Ein 24h-Service ist sicherlich zu viel verlangt, aber dass die Geschäfte Montags bis Samstags bis zumindest 20 Uhr geöffnet haben, ist ja heutzutage schon relativ normal.
Danke für den Lacher, Stefan.
Seit zig Jahren
haben hatten wir hier die "Fleckenteufel" im Sortiment. Nachdem gerade mal wieder einige Sorten leer waren, wollte ich beim Lieferanten bestellen – aber daraus wurde nichts, da mein "Einmal fast komplett durch das Fleckenteufelsortiment"-Auftrag den Mindestbestellwert unterschritt.
Ja, dann eben nicht… Da hinten ist ja noch die Drogerie mit dem Pferdemenschen, dreihundert Meter links die Straße runter.
Nächtliche Ruhestörung. Ein Mann war der Überzeugung, dass der Joghurtbedarf seiner Frau um halb zwei in der Nacht allen Ernstes einen Notfall darstellt.
Wie dumm kann ein erwachsener Mann sein?!
Seit inzwischen über fünf Jahren kann man hier seinen Einkauf auch (wieder)
mit D-Mark bezahlen. In der Zeit habe ich das Geld noch nicht einmal bei der Bundesbank eingetauscht, inzwischen sind hier einige tausend Mark in Münzen und Banknoten zusammengekommen. Interessant, was sich hier im Laufe der Zeit angesammelt hat: 10DM-Sammlermünzen (leider keine einzige ohne Umlaufspuren), mehrere alte Banknoten mit fortlaufender Seriennummer (Fragt nicht, die behalte ich!) und sogar ein 2-Mark-Stück von 1951, das ich auch behalten werde, zumal die Bundesbank das sowieso nicht mehr annimmt.
Was wir bislang noch nicht hatten: Komplette Geldrollen, wenn auch selbstgemacht. Aber schön, mal wieder das alte Rollenpapier in der Hand zu halten.
Oder: "Bis jetzt ging doch alles gut."
Etwas irritiert war ich zunächst über dieses Fundstück.
Da hat wohl einer der "Für Ihre Akten"-Aufkleber aus der Post meines Steuerberaters (niemand anders aus meinem Umfeld benutzt diese Teile) den Weg auf einen auf dem Schreibtisch liegenden 10-Euro-Schein gefunden und war mittendrauf klebengeblieben. Und später entdeckt man dann diese Kombi und sitzt kopfkratzend davor.
"Die Zeit deines Lebens mit INTERSPAR." – Unter diesem Motto hat beim INTERSPAR Wien Mitte ein Flashmob mit dem bekannten Lied „Time of my Life" aus dem Film „Dirty Dancing" stattgefunden:
Auch wenn's in diesem Beispiel offenbar ein von der SPAR Österreich inszenierter "Flashmob" war, ist die Idee nett: