Zwei Kundinnen, beide etwa Anfang bis Mitte zwanzig, tätigten einen mittelgroßen Einkauf. An der Kasse stellten sie fest, dass ihnen zur Gesamtsumme etwa zwanzig Euro fehlen.
Das ist normalerweise kein Problem: Die meisten Kunden picken schnell ein paar weniger wichtige Teile heraus, die dann storniert werden und schon passt das alles wieder. Zweckmäßigerweise nimmt man dazu ein paar höherpreisige Artikel, um den Vorgang zu beschleunigen.
In Anbetracht der beiden langen Schlangen an der Kasse schlug meine Kassiererin vor, einfach ein paar der Spirituosen- und Weinflaschen zurückzulassen.
Das war natürlich an einem Samstagabend ein ganz schlechter Vorschlag.
In einem recht zähen Hin und Her entschieden sich die beiden nach und nach für alle möglichen günstigeren Produkte, die storniert werden sollten. Hier ein Jogurt, da ein Schokoriegel, hier ein Tütchen Chips, da eine Tüte Maggi Fix – alles in allem ein Vorgang, den man auch sehr passend mit "Mühsam nährt sich das Eichhörnchen" hätte beschreiben könnte.
Nachdem dann doch tatsächlich knapp zwanzig Euro storniert waren, ging es weiter. Sehr zur offensichtlichen Freude der inzwischen schon recht genervt dreinguckenden wartenden Kunden hinter den beiden Frauen...
Wow: Der Kunde, der vorgestern die ihm angeblich falsch verkaufte Telefonguthabenkarte reklamierte, war eben da und hat sich für das "Missverständnis" und den Stress entschuldigt. Er hatte in die falsche Jackentasche gegriffen und den Irrtum erst viel später bemerkt.
Auch wenn er sich jetzt extra die Mühe gemacht hat, herzukommen und uns auf das Thema anzusprechen: So
richtig glaubwürdig klang die Erklärung nicht. Keine Ahnung, warum. Ist so ein Gefühl...
Irgendein Witzbold hat im Veganregal überall zwischen die (nicht eingeschlossenen) Packungen mit Tofu- und Gluten-Produkten BiFis gesteckt.
Wollte wohl die eingefleischten Veganer erschrecken.
Eine ältere Stammkundin erblickte mich eben ganz überrascht und sagte: "
Ich seh' Sie so selten. Da dachte ich schon, Sie sind gar nicht mehr hier."
Wie schon so oft erklärte ich ihr, dass ich eigentlich selten nicht da bin und natürlich auch mal im Büro zu tun habe und dass wir uns sicherlich immer nur gerade verpassen würden.
"Wie schon so oft" deshalb, da sie mir mitunter zweimal pro Woche sagt, dass sie mich so selten hier sieht.
Dieses Bild habe ich vor einigen Jahren von jemandem bekommen, der hier eine Kassenschulung durchgeführt hat. Ich fand's witzig und habe es dann an die Kasse gehägt. Zur allgemeinen Erheiterung, dachte ich. Falsch gedacht: Ein großter Teil der Kunden und auch Mitarbeiter fand das Bild "rassistisch und überhaupt nicht witzig" und so verschwand es nach einiger Zeit wieder.
Witzig? Rassistisch? Wie seht ihr das?
Ich gab einer Kundin ein paar Artikel aus der Vegan-Vitrine. Sie konnte kaum glauben, dass diese Produkte eingeschlossen sind und fragte völlig verdutzt: "Warum geht man zum SPAR und klaut Tofu?!?"
Tzja...
Heute habe ich
mein Blech von dem Metallbaubetrieb wiederbekommen, nachdem ich bei dem Versuch, zwölf Löcher mit Senkung selber zu bohren, kläglich gescheitert bin. Ich gebe zu, dass ich das Material (Edelstahl) extrem unterschätzt hatte.
Am Wochenende werde ich das Blech dann wohl endlich an der Kühlraumtür montieren können. Hoffentlich warten in den Wänden nicht noch irgendwelche unangenehmen Überraschungen auf mich...
Eine Frau stand mit ihrem Kleinkind vor dem Leergutautomaten und hatte eine recht große Menge Leergut dabei. Das kleine Mädchen wollte un-be-dingt die Flaschen in den Automaten stopfen und seine Mutter ließ es gewähren.
Nicht nur ein paar Flaschen übernahm der Nachwuchs. Nein, den ganzen Sack sollte oder wollte und durfte die Kleine in den Automaten stecken. Das wäre auch alles nicht weiter problematisch gewesen, wenn das Mädchen etwas größer gewesen wäre, sagen wir mal mindestens 30cm, und auch schon über eine etwas ausgeprägtere Motorik verfügt hätte.
So verkam die Aktion zu einer Groteske. Zunächst amüsierten sich die dahinter stehenden Kunden noch über die unbeholfenen Versuche des Mädchens, die Flaschen von unten irgendwie in die Öffnung vom Leergutautomaten zu bugsieren. Als die Schlange länger und vor allem unruhiger wurde, nahmen wir den Wartenden das Leergut manuell ab.
Ein Onlineshopkunde wohnt in einer Straße, die den gleichen Namen wie er trägt. Und nein, der Mann heißt nicht "Hamburger Allee". Aber wenn man als Herr Meiermüllerschulz in der Meiermüllerschulzstraße wohnt, ist das auch schon ein witziger Zufall.
Zufall? Glaube ich nicht. Mal davon ausgehend, dass die Straße nicht nach ihm benannt worden ist (was natürlich nicht völlig undenkbar ist), wird er wohl ganz bewusst dort hingezogen sein.
Zugegeben, in (fast?) allen Weizenbieren ist auch Gerste enthalten. Trotzdem wirkt irgendwie der Ausdruck "Gerstensaft" in einem Artikel über Weizenbiere merkwürdig. Geht aber vielleicht auch nur mir so.
Naja, "Weizensaft" hätte eh niemand verstanden.
Ich weiß gar nicht, wo ich diese gerenderte SPAR-Tanne herbekommen habe. Selber gemacht habe ich das Bild nicht, so viel weiß ich noch.
Mal gucken, vielleicht findet das Bild ja noch eine Zukunft auf der neuen Firmenwebsite. Die ist mittlerweile so antik, dass sich nichtmal der Link dorthin lohnt.
Ein Mann kam in den Laden und ging direkt zur Kasse. Dort hielt er meinem Mitarbeiter eine aufgerubbelte E-Plus-Guthabenkarte vor die Nase und erklärte, dass ihm diese Karte eine knappe Stunde zuvor falsch verkauft worden sei. Er hätte nämlich eine T-Mobile-Karte haben wollen, könne folglich mit dieser nichts anfangen und möchte sie deswegen umtauschen.
Abgesehen davon, dass wir grundsätzlich ein Problem damit haben, bereits aufgerubbelte Karten zurückzunehmen: Mein Mitarbeiter war sich beinahe hundertprozentig sicher, dass er die richtige Karte herausgegeben hatte. Zudem hatte er nur einen abgezählten Bestand an Karten in seiner Kasse. Eine E-Plus-Karte hatte er an eine andere Kundin verkauft und der Restbestand stimmte. Die Karte, die der Kunde dabei hatte, war definitiv nicht von uns.
Es half auch lautes Diskutieren nicht mehr, die aufgerubbelte Guthabenkarte konnten wir nicht zurücknehmen. Der Kunde versuchte noch, seinen Missmut allen anderen Kunden mitzuteilen, dampfte dann aber schließlich wieder ab.
Ich berichtete ja vor einiger Zeit schonmal, dass wir neuerdings ständig Preise senken – auch, wenn das bislang vermutlich noch kein Kunde wahrgenommen hat.
Deshalb habe ich vor ein paar Tagen einfach mal kleine "PREIS gesenkt!"-Schilder gebastelt, die wir jetzt grundsätzlich neben das Regaletikett hängen, wenn sich ein Preis nach unten verändert.
Vielleicht bringt's ja etwas.
Die Tür zu unserer "Brötchenküche" ist fertig. Sieht als ganzes nicht wirklich schön aus. Aber doch besser als die olle Tür mit den Löchern.
Wenn man Kosten und Aufwand bedenkt, hätte ich eigentlich auch gleich eine neue Tür kaufen können. Diese einfach Dinger kosten ja fast gar nichts. Aber ich habe das mit den
Riffelblechen Aluminiumplatten mit diesem komischen Muster auf der Oberseite ja auch nur fortgesetzt, weil ich damals
schon so angefangen hatte.
Naja, nun ist die Oberfläche jedenfalls vollständig abwaschbar und darauf kam es bei der ganzen Aktion letztendlich an.