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Werbung per Fax

Per Fax kam dieser "handgeschriebene" Zettel hier herein, der wie zufällig an den falschen Empfänger geschickt wurde. Hoffen wohl darauf, dass ich mir deren spannende (nebenbei bemerkt (inzwischen) inhaltslose) Website ansehe? Da ich nicht Andi heiße, habe ich den Zettel natürlich ignoriert. ;-)


Wie helfen?

Dieser junge Mann ist im Besitz einer großen Mengen einer Substanz, die Schlaflosigkeit, Unruhe, Hör- und Sehstörungen, Herzrasen sowie Herzrhythmusstörungen verursachen und innerhalb von zwei Wochen zur Abhängigkeit führen kann.

Vielleicht sollte man ihn warnen? Keiner bei uns kennt ihn leider oder hat ihn als Stammkunden erkannt.

Aber möglicherweise meldet er sich ja auch selber noch, bevor es zu spät ist. Wenn ich nur seinen Namen und seine Adresse hätte…

Gruselnacht

Eine ältere Stammkundin erkundigte sich neugierig bei mir: "Wann ist denn nun ihre Gruselnacht?"

Verpasst. :-P

Ach, Telefonkartencodes...

Eine Frau rief an und stellte sich als E-Plus-Mitarbeiterin vor, die Guthabenkarten überprüfen müsse. Angeblich würden die 15€-Karten nicht mehr gültig sein. Ahja…

Die auf dem Display angezeigte Telefonnummer machte die Sache auf den ersten Blick glaubwürdig. "001771150" stand dort. Die doppelte Null ließ mich allerdings aufhorchen, denn das war definitiv nicht die Nummer von E-Plus.

Seit wir die neuen Kassen haben, drucken wir online generierte Codes aus, die Rubbelkarten sind hier schon lange nicht mehr im Verkauf. Selbst wenn, hätte ich ihr mit Sicherheit keine der Codes durchgegeben. Doch, hätte ich - allerdings falsche, aber so weit kam es gar nicht mehr. Lass dich nicht verarschen, von solchen Maschen hört man ja neuerdings öfter.

Sie drohte plötzlich damit, die vorhanden 47 Karten (Woher diese Zahl?!) dann eben entwerten würde und legte auf.

Fotos Scary Shopping 2014 (3)

Zwei Gruppenfotos, die Jan-Kai am Ende der Show gemacht hat:





Unser Belgien-Import hinter dem Leergut:



Emely hatten wir am Freitag mit unheimlichen Flüstergeräuschen und einer Spieluhr versehen. War schon ziemlich schaurig, wie sie da neben den Kühlschränken vor der Kasse stand. Hier sitzt sie aber noch auf der Anreise bei uns im Auto:



Unsere selbstgemachten Deko-Gehirne gab es diesmal auch wieder. Um es mal aufzuklären: Sie bestehen nur aus Lebensmitteln und sind daher prinzipiell schon essbar, allerdings sind sie ziemlich unlecker: Sie bestehen aus Puddingpulver, das wir ohne Zucker zubereitet haben. Statt Milch verwendeten wir Wasser und um das alles stabiler zu machen, steckt noch eine ordentliche Portion Gelatine mit drin.


Letzte Vorbereitungen für Scary Shopping

Gleich geht's zur Firma und dann werde ich mich darum kümmern, dass die letzten Vorbereitungen für heute Abend erledigt werden.
Die "harmlose" Deko (z.B. in Form von Kürbisgirlanden) hängt schon seit einer Weile, auch ein Großteil der Technik steht schon an Ort und Stelle - aber die wirklich gruseligen Hilfsmittel werden erst im letzten Moment ihre Weg in den Laden finden.

Denkt daran: Ab etwa 20 Uhr gibt es draußen Glühwein und um 21 Uhr geht's dann richtig los.

Bruderhahn Initiative Deutschland

Ein Kunde hat mir die leere Eier-Schachtel eines Bio-Hofes hier aus dem Bremer Umland mitgebracht. Auf der Packung ist der Hinweis zu finden, dass man mit dem Kauf die BID, Bruderhahn Initiative Deutschland, unterstützen würde. Die Eier dieses Hofes könnte ich zwar bekommen, allerdings würde ich mir ungern einen dritten Eierlieferanten in den Laden holen.

Wir haben ja Eier mit "Bioland"-Zertifikat und diese sind ggf. demnächst auch mit BID-Unterstützung zu bekommen. Da würde sich mein Kunde bestimmt freuen.

Bruderhahn, was ist das eigentlich..?

Kurz zusammengefasst: In der Legehennenindustrie gibt es über 36 Millionen Hennen. Nun schlüpfen aber nicht nur weibliche Tiere, sondern mit fast 50% Anteil auch männliche. Diese werden i.d.R. unmittelbar nach dem Schlüpfen getötet, da sie aufgrund anderer Züchtungen nicht als Masthähnchen zu gebrauchen sind. Das heißt, sie sind es schon, liefern aber vor allem nicht so viel Fleisch. (Meine 2 Cent dazu: Auch wenn es brutal anmutet: Das Töten durch CO2 oder einen schnell laufenden Schredder ist sicherlich "humaner", als monate Später den Kopf abgehackt zu bekommen.)

Mit dem Geld, das man über die gekauften Eier dem BID zukommen lässt, werden diese fleischärmeren "Bruderhähne" großgezogen und letztendlich eben auch geschlachtet. Ethisch ist dies sicherlich vertretbarer und genau das ist ja auch der Standpunkt der BID. So sind die Tiere nicht ganz sinnlos gestorben, sondern haben wenigsten noch ihrer Bestimmung als Nutztiere gedient. (An dieser Stelle sollten eieressende Vegetarier übrigens kurz in sich gehen…)

Geschäft verkaufen?

Mit der Post kam mal wieder ein ganz bedeutend wirkendes, "vertrauliches" Schreiben.

"Wir haben Kaufinteressenten für Einzelhandelsbetriebe", war dort zu lesen. Und dass man das beiliegende Antwortformular doch gleich ausfüllen und zurückfaxen soll.

Habe mal 5.000.000,00€ Euro dort eingetragen. Falls das Geld diese Woche noch kommen sollte, fällt Scary Shopping aus. ;-)