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April, April!

Die meisten von euch sind ja schon von alleine darauf gekommen, dass sich hier im Blog am Samstag ein Aprilscherz versteckt hatte. Für alle anderen möchte ich diesen kleinen Jux, den ich mir als Blogbetreiber gestattet hatte, kurz auflösen:

Die in diesem Beitrag über die Automatenflüssigkeit erwähnten Sorten "Weihnachtsmomente" und "Frühlingsbrise" gibt es natürlich nicht. :-)

Ein SPAR-Fan

Über das Kontaktformular der Website habe ich eine Anfrage von jemandem bekommen, der offenbar SPAR-Fan ist. Hat nach Webeartikeln gefragt, die ich ihm zusenden könnte, aber den Wunsch kann ich ihm leider nicht erfüllen.

Er hat aber noch eine zweite Anfrage gestellt:
"Bestünde die Möglichkeit, dass Sie einen zweiten Markt im Südwesten Berlins eröffnen? Das wäre sehr schön!"
Musste natürlich auch diese Frage mit einem klaren "Nein!" beantworten.

"Ick bin doch keen Berlina!" :-)

Lieblingsartikel

Auf etlichen Fun- und Clickbait-Seiten findet man dieses Bild, das sich im Original hinter diesem Link versteckt. (Ich denke jedenfalls, dass das die Originalquelle ist. Wenn nicht, spielt das allerdings für meinen Beitrag hier auch keine weitere Rolle…)

Mir geht es nicht um dieses spezielle Bild und den Kondom-Hinweis von Mitarbeiterin Chrissy, sondern um das Tengelmann-Hinweisschild mit dem Aufdruck "Lieblingsartikel". Habe die Notiz schon seit etlichen Monaten hier liegen, weil ich die Idee dazu eigentlich ziemlich cool finde.

Inzwischen denke ich mir, dass diese Hinweise die Regale nur unübersichtlich machen und Schilder sowieso nicht beachtet werden, und man sich die Mühe für eigene "Lieblingsartikel"-Schilder auch somit direkt sparen kann…

(Ja, die vielen Links sind dem 1. April geschuldet. :-) )

Nur April? Nein, 2017!

Eine Kundin hat nach vegetarischer Fleischwurst gefragt.

Vor ein paar Jahren hätte ich das, vor allem am heutigen Datum, als Aprilscherz abgetan – aber inzwischen ist das ja ein ganz normaler Artikel im Kühlregal, den es sogar schon als Handelsmarke gibt.

Automatenflüssigkeit

Als Ottonormalkunde merkt ihr das ja normalerweise eher nicht so, aber manchem ist vielleicht schon mal aufgefallen, dass fast jeder (modernere) Leergutautomat irgendwo im hinteren Bereich einen kleinen Tank hat. Diese Behälter sind entweder leicht zugänglich seitlich angebracht, oder wie bei unserem b500 innerhalb des Gerätes und über einen Einfüllstutzen im Gehäuse des Automaten zu befüllen.

Bei unserem Gerät sitzt er in einer Ecke im Crunchergehäuse direkt über dem eigentlichen Cruncher. Da der Tank nur knapp 5 Liter fasst und damit ziemlich klein ist, ist er genau neben dem Motor für den Cruncher installiert und über einen simplen Schraubverschluss zu erreichen:





Wofür ist das nun und warum erzähle ich euch das?

Bei alten Leergutautomaten, die Entwicklung geht ja schon ein paar Jahrzehnte (!) zurück, lag das Hauptaugenmerk auf der Annahme und Verarbeitung der Flaschen. Dass dabei auch Flüssigkeiten (die Reste in den Flaschen) ausliefen und letztendlich für den typischen Geruch, den diese Automaten aussondern, verantwortlich waren, gehörte einfach dazu. Aber das war nie Thema, auch bei unserem alten UniCycle-Automaten noch nicht. Der roch einfach so, wie solche Automaten eben bekanntermaßen riechen. Und jetzt kommt's: Riechen müssen! Die Kunden haben nämlich durch die jahrelange Konditionierung vor diesen Automaten inzwischen eine gewisse Erwartungshaltung an solche Geräte. Dies zeigt auch eine schon vor längerer Zeit vom Verband der Verkaufs- und Rücknahmeautomaten (VdVRAD) (Deren Hauptmitglieder sind natürlich Marktführer Tomra, aber auch Sielaff, Wincor Nixdorf, Trautwein und viele kleinere Hersteller, auch aus dem benachbarten Ausland) in Auftrag gegebene Studie.

Da aufgrund der im Laufe der Zeit verbesserten internen Behandlung der Flaschen das Geruchsproblem verschwunden war, sank im Bundesdurchschnitt die Akzeptanz dieser Rücknahmeautomaten. Um dem entgegen zu wirken, wird seit einer Weile bei im Grunde allen neueren Anlagen ein Geruchsverteiler eingesetzt. Trautwein setzt dabei auf einen elektronisch geregelten Ultraschallvernebler, der sich im Bereich des Annahmewerkes befindet. Diese Technik ist durch das sogenannte Duftmarketing schon recht bekannt geworden, auch wenn da natürlich grundsätzlich positive Düfte verteilt werden.

Der Rest ist eigentlich ganz unspektakulär. Über unsere Großhandlung können wir diese Flaschen mit dem passenden Duftkonzentrat bestellen, das einfach nur ca. alle drei Wochen nachgefüllt werden muss. Es gibt unterschiedliche Versionen "Stinkewasser" (So hat Uwe das Gebräu mal getauft), aber ich bleibe beim Klassiker "Bier und Limonade", weil das einfach der bekannteste Duft ist. Es gibt noch weitere Variationen, bei denen z.B. die Noten von vergorenem Saft oder auch Tabakresten weiter durchkommen, aber das ist mir zu speziell. Auch solche Flüssigkeitsvariationen wie "Weihnachtsmomente" oder "Frühlingsbrise" finde ich persönlich nicht angemessen.

Also wenn euch der "Scheißautomat" bei der Leergutabgabe mal wieder entgegenstinkt, beschwert euch nicht bei der Technik, sondern denkt daran, dass das ausdrücklich so gewollt ist.




Altkleidersammlungwerbung

Mit den "Keine Werbung"-Hinweisen am und über dem Briefschlitz bei mir an der Halle kommen die meisten Verteiler inzwischen klar.

Nach wie vor beinahe konsequent ignoriert wird das von den kommerziellen Altkleidersammlern. Keine Ahnung, ob sie sich den kommerziellen Teil hinter ihrer Sammlung irgendwie schönreden. Bei den auf die Werbezettel aufgedruckten Handynummern ist jedenfalls bei meinen Anrufversuchen noch nie jemand rangegangen…

LgAtm-Witz 003

Treffen sich zwei Kunden im Supermarkt vor dem Leergutautomaten, an dem mal wieder ein "Defekt!"-Schild hängt.
Sagt der eine zum anderen:

"Man muss die Flaschen nur fest genug reinschieben!"

(Einsendungen sind willkommen. Weitere Infos dazu an dieser Stelle.)

Kundennummer 88944

Jetzt werden Werbefaxe sogar schon mit einer "Kundennummer" versehen, um sie seriöser aussehen zu lassen. War tatsächlich etwas erfolgreich, ich habe nämlich ernsthaft einen Moment über das Schreiben nachgedacht (und auch mein E-Mail-Archiv nach dem Namen des Anbieters durchforstet), weil die Kundennummer den Eindruck hinterließ, dass wir schon einmal Kontakt hatten.

Hatten wir nicht. Werbung bleibt Werbung. Punkt.


Erledigt

Wenn wir technische Störungen rund um unser Kassen-, Bestell- oder auch Warenwirtschaftssystem der Hotline melden, bekomme ich dazu grundsätzlich immer zwei E-Mails: Eine bei der Aufnahme der Störung mit Nennung des durchgegebenen Problems oder Fehlers und hinterher, wenn alles wieder funktioniert, eine entsprechende Meldung unter Angabe der gefundenen Lösung.

In diesem Fall fiel die Benachrichtigung etwas knapper aus. :-D

erledigt

Förderband

Noch ein Grund, warum wir un-be-dingt einen neuen Kassentisch brauchen: Das Förderband an unserer ersten Kasse löst sich langsam an der (gezackten) Nahtstelle auf.

Das ist zugegebenermaßen eigentlich noch kein Grund für einen neuen Tisch, so ein Band kann man schließlich austauschen. Aber die Reparatur würde ich bei dem alten Tisch nur noch ungerne beauftragen wollen…


Links 406

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LgAtm-Witz 002

Treffen sich zwei Kunden im Supermarkt vor dem Leergutautomaten, an dem mal wieder ein "Defekt!"-Schild hängt.
Sagt der eine zum anderen:

"…hast du auch noch das Leergut von 2003?"

(Einsendungen sind willkommen. Weitere Infos dazu an dieser Stelle.)

(Anm.: Ihr dürft da auch gerne längere Dialoge formulieren.)