Treffen sich zwei Kunden im Supermarkt vor dem Leergutautomaten, an dem mal wieder ein "Defekt!"-Schild hängt.
Sagt der eine zum anderen:
"Wackel mal am Kabel."
"Das war das Licht."
(Einsendungen sind willkommen. Weitere Infos dazu an
dieser Stelle.)
Ich habe vor ein paar Tagen mal einen kleinen Ausflug in die Welt von digitalen Dokumenten-Management-Systemen gemacht. Hatte den Schritt schon eine Weile vor mir hergeschoben. Erkenntnis: Brauche ich nicht. Das ist bestimmt eine tolle Sache für mehrere bis viele Anwender, die dann bequem auf zentral gelagerte Dokumente zugreifen können. Für mich alleine kann ich die möglichen Schlagworte auch einfach als Dateinamen angeben und dann die Windows-Suche bemühen.
Das hat für mich noch den Vorteil, dass die Dateien nicht irgendwie verschlüsselt in einem riesigen Verzeichnis liegen, sondern auch noch in meiner herkömmlichen Dateistruktur auf dem Rechner untergebracht werden können.
Aber ich hab's immerhin mal probiert.
Es ist mal wieder so weit:
Wir suchen ab sofort für unseren "nah&gut"-Markt in der Münchener Straße 66-72, 28215 Bremen:
· Kassierer/innen für Früh- und Spätschicht (7-14/14-20 Uhr)
Gute Deutschkenntnisse vorausgesetzt, gerne Studenten. Kassenerfahrung ist keine Notwendigkeit, erfahrene Bewerber werden aber bevorzugt.
Bitte schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf direkt im Markt abgeben oder per Post an die oben angegebene Adresse senden.
Ist schon toll, wenn potentielle Bewerber trotz persönlicher Empfehlung nicht mal zum Vorstellungsgespräch auftauchen…
…kann man eben mal keine Stellenanzeige für den Markt in der Münchener Straße im schwarzen Brett auf
bremen.de veröffentlichen:
Fatal error: Allowed memory size of 134217728 bytes exhausted (tried to allocate 71 bytes) in sixcms72://sixcms/functions/article/ArticleDataSave.php on line 569
Versuchen wir's eben später noch einmal…
Eine ältere Kundin bedankte sich bei einer Kollegin für die hervorragende Beratung vor einer Weile. Mit dem Mittel sind alle Flecken rausgegangen. "
Sado" ist ganz hervorragend dafür geeignet, lobte sie die Empfehlung in höchsten Tönen.
Sado… Sado… Sado?!
Sie meinte
Soda.
…und dann standen wir da und hatten keine Ahnung, wie wir die viele Ware, die der Kunde in seinen Präsentkorb bekommen sollte, in dem Weidenkorb unterbringen können, ohne dass es anschließend wie ein zusammengeworfener Müllhaufen aussieht.
Wir haben dann einfach den kompletten "Unterbau" aus Papier und Folie weggelassen und Ware auf Ware gestapelt. Wir hätten auch einfach ein paar Sachen gegen zwei Flaschen Cognac tauschen können, dann hätte es problemlos gepasst…
(Auf dem Foto seht ihr die "vorher"-Version!)
Wenn der Spam-Ordner Klartext redet.
Eine etwas außergewöhnliche Bewertung bei GoogleMyBusiness.
"
This! Is! Sparta!"
An den beiden neuen Tiefkühltruhen fehlten noch die Preisschilder. Ich hielt es zunächst für eine ganz gute Idee, die Schienen mit den Etiketten schlichtweg an die Wand zu kleben und damit auch ein wenig die ollen Fliesen zu kaschieren. Außerdem wollte ich die neuen Truhen nicht bekleben.
Aber nun kommt es anders:
Die Schienen kommen wieder ab, doch direkt auf die Scheiben der beiden Sydneys und sobald unser Grafiker fertig ist, werden wir die gesamte Wand inklusive der Steckdosen mit irgendeinem großen Bild dekorieren.
Das Bild ist schon ein paar Tage älter. Da stand unser TK-Schrank ja noch. Aber was die Leute hier im Laden alles liegenlassen…
Auch wenn das beworbene Produkt eher dubios (und vor allem sehr risikobehaftet) ist, sollte sich der Werbende zumindest so viel Mühe machen, mal eben die Sinnhaftigkeit des Werbetextes überprüfen.
Ist vermutlich Absicht. Wer
das nicht rafft, ist ein besseres Opfer…
Falls übrigens jemand der Meinung gewesen sein sollte, dass dieses Bild gar nicht echt gemalt wurde, sondern mittels Photoshop und irgendwelcher Kunstfilter am Rechner entstanden ist, der darf gerne auf den folgenden Link klicken. Das ist das Blog vom Christoph und im verlinkten Beitrag zeigt er mal, wie so ein Bild entsteht.
An dieser Stelle noch mal den Hinweis, dass ich den Begriff "Tusche" falsch verwendet habe. Dieser umgangssprachliche Ausdruck für Wasserfarben sitzt aber seit meiner Kindheit in mir fest.
https://deamentiaemundi.wordpress.com/2017/03/22/does-somebody-have-a-screwdriver-anybody-buehler/
Ein Kunde stand etwas verloren vor den neuen Tiefkühltruhen und fragte mich schließlich, ob wir denn gar keine
Windbeutel hätten.
Wollte erst sagen, dass der schon
seit Jahren hier nicht mehr arbeitet, habe dann aber doch die Klappe gehalten und dem Kunden die Ware gezeigt.
Eine Sache, die sich für mich mit dem Verschwinden des alten TK_Schranks noch verändert hat: Ich konnte noch nie von meinem Schreibtisch im großen Büro aus die Lagertür sehen. Der Pfeil im Bild zeigt auf den Klingelknopf und die helle Fläche daneben ist die Zarge unserer Lagertür. Auf dem Foto etwas schlecht zu erkennen, in Wirklichkeit sieht man die Tür aber eigentlich ganz gut.
Lange wird das aber nicht so bleiben. Da kommt noch eine weiße Platte davor, damit die Kunden nicht so in die olle Ecke zwischen den Kühltruhen und unserem kleinen Bio-Kühlregal gucken können.